Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

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ahora
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Re: Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

#11

Beitrag von ahora »

Hallo yps..........

guckst du hier http://www.amazon.de/Einkochautomat-Gl% ... B003B2UD7Y z.b. davon war die Rede.

Und ob man den bösen Strom verbraucht oder nicht. Ich bediene mich der Energie in Form von Strom, wenn ich es für angemessen halte.

lg Ahora
Benutzer 1612 gelöscht

Re: Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

#12

Beitrag von Benutzer 1612 gelöscht »

Verstehe ich das mit dem Ablasshahn richtig - der Saft wird im Topf gekocht, und aus dem Topfin Gläser gefüllt?
Gilt das denn als eingekocht?
Ich war überzeugt, dass das Kochen bei geschlossenem Deckel stattfinden muss, damit sich das - konservierende - Vakuum bildet...? :hmm:
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ahora
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Re: Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

#13

Beitrag von ahora »

Hallo Stadgärtner,

wenn du z.b. größere Mengen Apfelsaft gekeltert hast, dann kannst du den in einem Einkocher gleich welcher Art erhitzen, wir haben ihn bis auf knapp unter Kochen erhitzt, dann in Flaschen, mit Gummi- oder Schraubdeckelverschluß abfüllen und fertig, durch das Abkühlen entsteht ein Vakuum. Das geht mit allen Säften - imho - . Und am einfachsten geht es eben, wenn der Einkocher einen Ablaßhahn hat, wie der z.b. oben von mir verlinkte. Man kann aber natürlich auch mit einer Kelle oder ähnlichem den Saft in die Flaschen füllen, ist halt mehr <Sauerei> - lach -

lg Ahora
mäggy

Re: Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

#14

Beitrag von mäggy »

hallo

dieses jahr ist ein komisches einmachjahr.
man mußte dieses jahr wirklich mehr aufpassen und kontrolieren als
in anderen jahren.
beispiel birnen alle bei 85 grad 20 min eingekocht.
habe gläser die mindestens 4 jahre alt sind hier stehen und dieses jahr hab ich schon 3 entsorgt.
kommt daher zu viel wasser zu heiß zu trocken zu wenig sonne.
also muß ich einfach alles immer wieder in die hand nehmen und kontrolle machen.
es kann natürlich auch am topf liegen.
ausprobieren solltest du diesen ohne inhalt nur mit wasser.

gruß mäggy die seit 30 jahren einkocht aber noch kein solches jahr erlebt hat.
Benutzer 1612 gelöscht

Re: Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

#15

Beitrag von Benutzer 1612 gelöscht »

@ahora: Merci!
durch das Abkühlen entsteht ein Vakuum
aaah, mir geht gerade ein Kronleuchter auf!
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ben
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Re: Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

#16

Beitrag von ben »

Stadtgärtner hat geschrieben:@ahora: Merci!
durch das Abkühlen entsteht ein Vakuum
aaah, mir geht gerade ein Kronleuchter auf!
Nichtsdestotrotz sollte man bei Flaschen und Deckel peinlichst auf Sauberkeit achten. Es kann nicht schaden die Deckel kurz vorher nochmal abzukochen.
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ahora
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Re: Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

#17

Beitrag von ahora »

Stimmt.

Wir haben immer mehrere hundert Liter Apfelsaft eingekocht mit mehreren Einkochern und mehreren Leuten. Wir hatten dann immer große Wannen mit warmen Wasser gefüllt und die abgefüllten Flaschen dort reingelegt. So waren gleich eventuell anhängende Reste vom Saft beseitigt, als auch die Deckel mit dem heißen Saft im Kontakt. Hat immer gut geklappt.
Kerstines
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Re: Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

#18

Beitrag von Kerstines »

Es gibt Einkochtöpfe in verschiedensten Varianten, mit Ablaßhahn und ohne, mit geschlossenem Boden oder mit offenem, in dem die Heizspirale im Wasser liegt.
Entsafter gibt es auch verschiedene Varianten, ich nutz den Aufsatz zum Einkochtopf von Weck.
Und bei Weck hab ich die Plastetopfvariante mit Thermostat und offenem Boden gewählt, die gibt es wohl nun nicht mehr mit Ablaßhahn, weil ganz Pfiffige darin halt auch Glühwein usw. warmhalten und ausschenken wollten.
Wer 100 Einwecker fragt, erhält mindestens 101 Antworten :lol:

Mein Tipp: telefonische Fachberatung bei der Fa. Weck anrufen, der Herr Mengel war immer sehr hilfsbereit.

Und der esoterische Tip des Tages :lol: : Ich achte beim Einwecken immer auch auf die günstigen Tage lt. Mondkalender.

:) Kerstines
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federfee
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Re: Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

#19

Beitrag von federfee »

Dass es am Jahr liegen koennte, darauf bin ich noch gar nicht gekommen!!! Danke, Mäggie! :knudddel:
Es waren 3 "Chargen" schadhaft: Birnen (sind letztes Jahr schon aufgegangen, muss ich noch ueben), Kuerbis und Gemuesesuppe. Die Gemuesesuppe hat oben drauf so einen Teppich gebildet, die Glaeser sind zu! Sieht mir arg nach Schimmel aus, das stoppt ja dann wenn der Restsauerstoff im Glas verbraucht ist. Der Kuerbis ist komplett aufgegangen nach einer Woche, den hatte ich bei 90' 30 Min eingekocht. Die Birnen ebenfalls bei 90' fuer 45 Min (da sie ja letztes Jahr schon schlecht wurden hab ich die Zeit von empfohlenen 30 Min erhoeht). Die Suppe habe ich allerdings bei 100' fuer 1 1/2 Stunden eingekocht... Kann das vorkommen dass es trotzdem schimmelt???

Ich werde heute mal ein suppenhuhn in dem Topf kochen und beobachten, ob er die Temperatur konstant haelt, gute Idee!


Kerstines, in welchem Mondkalenser steht, wann es guenstig ist, einzukochen? Ich fange grad erst an, mich bissl nach dem mond zu richten (Aussaat, Schlachten...). Danke
Kerstines
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Re: Eure Erfahrungen - Einkochtopf vs. Automat

#20

Beitrag von Kerstines »

Hallo Federfee,

der Schimmel im geschlossenen Glas sieht mir sehr nach Pilzsporen während der Lagerung als leeres Glas aus, weich die zu verwendenden Gläser mal 24 Stunden vorher in Wasser ein (schaff ich auch nicht immer, aber wenigstens meistens :pfeif: )

Mondkalender gibt's viele, in manchen Gartenzeitungen scheint so was auch drin zu sein, ich verwende Paungger/Poppe (als Taschenkalender).

Was käme noch in Frage: zuviel Dünger, ordentliche Weckgummi-Qualität (da ist Sparen falsch am Platz), Weckzeit einhalten ...
Vermutlich wird's sich gar nicht aufklären lassen, was Ursache war.
Mir sind in der DDR-Einweck-Zeit viele Erdbeergläser aufgegangen (und war ein Grund, mir eine Gefriertruhe zu kaufen), bei Ex-Schwiemu blieben die Gläser zu, und die hatte keine anderen Materialien als ich :ohoh:

:) Kerstines
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