China reißt sich das Ackerland der Ukraine unter den Nagel

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Manfred

China reißt sich das Ackerland der Ukraine unter den Nagel

#1

Beitrag von Manfred »

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/r ... -1.1777437
http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 26952.html

Immer schön weiter pennen, liebe EU...
Wir brauchen endlich weltweit ein Bodenrecht, dass der jeweils ansässigen Bevölkerung das Eigentum an ihrem Boden sichert!!!
Auch in Deutschland könnten chinesische Staatskonzerne problemlos Flächen kaufen. Wir sind nur noch etwas zu teuer.
Knurrhuhn

Re: China reißt sich das Ackerland der Ukraine unter den Nag

#2

Beitrag von Knurrhuhn »

Das hatten schon die Römer drauf, um ihre wachsende Bevölkerung mit Getreide zu versorgen. Die haben das in Nordafrika praktiziert. :sauenr_1:
Florian
Beiträge: 680
Registriert: Sa 23. Jul 2011, 22:41
Wohnort: Ungarn

Re: China reißt sich das Ackerland der Ukraine unter den Nag

#3

Beitrag von Florian »

Ja Manfred so ist das hald, aber wenn man wie unser Ungarischer Cheffe was dagegen unternehmen will, gibts Probleme von der Obrigkeit.
Nach ein paar Jahren Wiederstand gegen Brüssel, sollte 2014 ja der Kauf von Agrar Flächen hier für Ausländer möglich werden.
Jetzt wurde versucht mit einer Bodenreform dem Auskauf ein wenig entgegenzusteuern,obs klappt wird sich zeigen.
Landfrau
Beiträge: 531
Registriert: Do 16. Aug 2012, 19:50

Re: China reißt sich das Ackerland der Ukraine unter den Nag

#4

Beitrag von Landfrau »

My Goodness,

die sind doch fair, die Chinamänner...."wir Europäer" haben Ackerland und Boden mit Schätzen einst auf ganz andere Weise annektiert.

Hier herum pachten die Agro - Gas - Bauern alles für teures geld an und die Spargelbauern und Getreide oder gar Grünland wird immer weniger.

Kaufen / pachten kann, wer zahlen kann. Da Agrarland die knappste (man kann sie quasi nicht vermehren) produktive (im Ggsatz zu den oft genannten Edelmetallen) Ressource weltweit ist, kaufen schlaue Leute davon, soviel sie können.
Und die Kirche ist ja auch nicht grund - los ;-).

Da die Chinamänner schon seit Tausenden von Jahren ein funktionierendes Gesunderhaltungssystem haben, werden sie auch schlau genug sein, Ackerland zu kaufen.

Auf der anderen Seite waren die Besitzlosen, die Landlosen immer die ärmsten Schweine.
Heute, in der städtischen Etagenwohnung merkt man das nicht so, Aldi liegt ja um die Ecke und ein Schwein könnte man da eh nicht halten und das Getreidedreschen würde die Deckenlampe in der Wohnung drunter zum Schwenken bringen.....

Zurück von der privaten zur staatlichen Ebene: Dumm sind sie nicht, die Landkäufer und -pächter.
Würd gern so alle 50 Jahre mal wieder nen Blick auf die Entwicklung der Menschheit werfen können, wie sich das so verändert ... hochspannend, aber auch gut, wohl nicht mehr allzuviele Jahrzehnte lang teilnehmen zu müssen.

L.
Den Inhalt einer Botschaft bestimmt der Empfänger :-)
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