stoeri hat geschrieben:Danke Thomas,
ich möchte sie jetzt dann auch auf die Beete geben wo ich meine Kartoffeln bereits ausgebuddelt habe.
Machst Du Zwiebeln und Knobi nebeneinander oder hast Du was dazwischen
Hallo, stoeri!
Ich habe viele Jahre nur sehr mickrige Knoblaucherträge gehabt. Vor 3 Jahren gab mir der Nachbar ein paar Knollen von seinen ab, die sehr gut (groß) waren.
Diese habe ich die letzten Jahre selektiert (hier werden Zwiebeln und Knoblauch von einem Schimmelpilz befallen, der wohl in der Erde ist) und dieses Jahr den Knoblauch in einem Beet mit sehr steiniger, magerer Erde, die aus einem Erdaushub stammte, gehabt. Das scheint dem Knobi sehr gut bekommen zu sein, deshalb auch die gute Ernte trotz dem kalten, verregneten Frühjahr.
Die Steckzwiebeln habe ich meistens auf den normalen Beeten oder auch irgendwo, wo Platz ist, z.B. zwischen Erdbeerjungpflanzen. Denen hat dieses Frühjahr überhaupt nicht gefallen, erst kamen sie nicht hoch, und dann ist das Kraut sie gleich verfault. So hab ich mehr Knoblöauch als Zwiebeln geerntet
Ich vermute mal, das so ein "Schotterbeet" auch für Zwiebeln günstiger gewesen wäre. Allerdings brauchen Zwiebeln wohl schon eine gehaltvollere Erde, während Knobi auf magerem Boden gut wächst und von den gesunden Inhaltsstoffen mehr einlagert als auf üppigem Boden.
Hallo Thomas,
braucht man für den Knofi immer die grössten Zehen?
Wie gesagt, ich selektiere sie nach Größe und auch auf Anzeichen von Schimmel. Dabei habe ich durchaus den Eindruck, das es sinnvoll ist, die größten Zehen als "Saatgut" zu nehmen, denn die Knollen waren im Schnitt jedes Jahr größer als im vorherigen Jahr. Ich nehem aber auch von besonders großen Knollen die eine oder andere Zehe, die nicht so groß ist, mit als Saatgut, weil ich ja sonst nicht auf die gewünschte Anzahl komme. Für nächstes Jahr habe ich 90 Zehen ausgesucht. Mal sehen,ob ich dann wieder etliche verkaufen kann, ein paar Leute waren schon erstaunt über meine Ernte, als sie zum Trocknen an der Scheune hing.