Gegen die deutsche Schulpflicht
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DerElch
Re: Gegen die deutsche Schulpflicht
@keine ahnung...äh wie schweden hat keine freilernenden schueler mehr?
Re: Gegen die deutsche Schulpflicht
@ Tanja
nur weil K-A nicht zitiert hat, heißt das nicht, dass sie auf die vorhergehenden Beiträge nicht eingegangen ist. Sie hat sogar einen Link zu Statistiken gepostet ,den du erfragt hast.
nur weil K-A nicht zitiert hat, heißt das nicht, dass sie auf die vorhergehenden Beiträge nicht eingegangen ist. Sie hat sogar einen Link zu Statistiken gepostet ,den du erfragt hast.
Nur wer sich durch nichts und niemanden instrumentalisieren lässt, kann wahre Freiheit leben!
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Tanja
Re: Gegen die deutsche Schulpflicht
@Rabe nee, die Statistiken, die sie verlinkt hat, beziehen sich nun gar nicht auf die Fragen, die ich dazu gestellt hatte.
(Aber im Schweizer PDF wurden sie ja vorher eh schon beantwortet.)
Mal abgesehen von denen, die Joe oben schon angesprochen hat, hat sie die wesentlichen Punkte übergangen, die für die Schulpflicht sprechen und die mehrfach durchgekaut wurden. Insbesondere den, dass dann die Bildung des Kindes ohne eine Schulpflicht auf Gedeih und Verderb an den Bildungsstand seiner Eltern gekoppelt wäre. Sie hat die dringend notwendige Unterscheidung zwischen Schulpflicht und der wünschenswerten Möglichkeit, Homeschooling durchzuführen, den wir über mehrere Seiten heraus diskutiert hatten, total ignoriert. Inklusive sogar des Fakts, dass in vielen anderen Ländern zwar Zuhause unterrichtet werden kann, aber doch noch lange nicht durch alle Eltern und nur unter der Einhaltung ganz bestimmter Vorgaben und dass der Grund dafür derselbe ist, aus dem die Regelungen in Deutschland zur Zeit so sind wie sie sind, dass es sich hierbei nur um eine andere Ausprägung handelt. Das alles spricht schon dafür, dass sie die Diskussion nicht gelesen hat. Oder nicht verstanden, aber das glaube ich weniger.
Schulbildung ist nicht in erster Linie eine Pflicht, sie ist ein Recht, auf das jedes Kind Anspruch hat. Wenn man allen Eltern gestatten würde, ihren Kindern dieses Recht nach Belieben zu verwehren, dann wäre das ein Rückschritt fast zu Zuständen, wie sie leider noch in vielen Ländern auf der Welt existieren, wo nur die Privilegierten (auch gebildete und engagierte Eltern zu haben, ist ein Privieg) lernen können. Schulen gibt es da auch. Nur können sie halt nur diejenigen besuchen, deren Eltern auch auf ihre Bildung Wert legen (und sie sich leisten können).
Aber, das alles wurde bereits über Seiten diskutiert. Wieso noch einmal damit von vorn anfangen?
Mal abgesehen von denen, die Joe oben schon angesprochen hat, hat sie die wesentlichen Punkte übergangen, die für die Schulpflicht sprechen und die mehrfach durchgekaut wurden. Insbesondere den, dass dann die Bildung des Kindes ohne eine Schulpflicht auf Gedeih und Verderb an den Bildungsstand seiner Eltern gekoppelt wäre. Sie hat die dringend notwendige Unterscheidung zwischen Schulpflicht und der wünschenswerten Möglichkeit, Homeschooling durchzuführen, den wir über mehrere Seiten heraus diskutiert hatten, total ignoriert. Inklusive sogar des Fakts, dass in vielen anderen Ländern zwar Zuhause unterrichtet werden kann, aber doch noch lange nicht durch alle Eltern und nur unter der Einhaltung ganz bestimmter Vorgaben und dass der Grund dafür derselbe ist, aus dem die Regelungen in Deutschland zur Zeit so sind wie sie sind, dass es sich hierbei nur um eine andere Ausprägung handelt. Das alles spricht schon dafür, dass sie die Diskussion nicht gelesen hat. Oder nicht verstanden, aber das glaube ich weniger.
Schulbildung ist nicht in erster Linie eine Pflicht, sie ist ein Recht, auf das jedes Kind Anspruch hat. Wenn man allen Eltern gestatten würde, ihren Kindern dieses Recht nach Belieben zu verwehren, dann wäre das ein Rückschritt fast zu Zuständen, wie sie leider noch in vielen Ländern auf der Welt existieren, wo nur die Privilegierten (auch gebildete und engagierte Eltern zu haben, ist ein Privieg) lernen können. Schulen gibt es da auch. Nur können sie halt nur diejenigen besuchen, deren Eltern auch auf ihre Bildung Wert legen (und sie sich leisten können).
Aber, das alles wurde bereits über Seiten diskutiert. Wieso noch einmal damit von vorn anfangen?
Re: Gegen die deutsche Schulpflicht
Ich konnte das jetzt nicht alles lesen, täte ich das, würde ich wohl gar nicht mehr zum Antworten kommen.
Also nur meine Meinung:
Ich würde neutralen Unterricht immer und jederzeit begrüssen. Dieser lässt sich vermutlich in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik, Physik, Chemie, Biologie am leichtesten verwirklichen.
Dann sehe ich auch die Sprachen als wichtig und neutral vermittelbar an.
Und jetzt wird es schwierig:
(Seht es mir nach, ich kenn mich eher in den alten Bezeichnungen aus)
- Geschichte
- Politische Bildung
- Sozialkunde
- Religion
Alles problembehaftete Fächer!!!!
- Geschichte, wer interpretiert, wer richtet, wer klärt die Hintergründe.
- Politische Bildung, das Grösste, wie will ich denn hier wertneutral unterrichten (lassen)? Beamtentum im Lehrerstadel, ein Widerspruch par excellence.. oder?
- Sozialkunde, direkter Nachfolger von Politischer Bildung
- Religion, dto (ich bin hier wortkarg, sonst würde ich überschäumen
)
Wir sehen, staatliche Bildung ist sicherlich ... ääähh... hmmmm(???)... jaaa.. bedenklich(!)
So, und wo könnte das hinführen? Ich bin kein Weiser, kein Prophet, demzufolge fehlbar und Ihr dürft gerne an mir rütteln
Wir lernen, was wir lernen sollen
Wir werden, was wir werden sollen (meistens)
Wir glauben, was wir glauben sollen
Wir glauben, die Renten sind sicher
Wir glauben, vor dem Gesetz sind alle gleich
Wir glauben, der Euro ist sicher
Wir glauben, wir wählen _unseren_ Vertreter in der Politik
.
.
Egal was wir glauben und auch fast egal was wir wählen, wir sind.. gute Konsumenten! Das, und nur das, zählt
Folge unserer Ausbildung?
War das jetzt Politik, Gesellschaftskunde, Weltbürgeransicht oder gar . . . Freidenker
Gruß
Peter
P.S. Erweiterung in Rot
Also nur meine Meinung:
Ich würde neutralen Unterricht immer und jederzeit begrüssen. Dieser lässt sich vermutlich in den naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik, Physik, Chemie, Biologie am leichtesten verwirklichen.
Dann sehe ich auch die Sprachen als wichtig und neutral vermittelbar an.
Und jetzt wird es schwierig:
(Seht es mir nach, ich kenn mich eher in den alten Bezeichnungen aus)
- Geschichte
- Politische Bildung
- Sozialkunde
- Religion
Alles problembehaftete Fächer!!!!
- Geschichte, wer interpretiert, wer richtet, wer klärt die Hintergründe.
- Politische Bildung, das Grösste, wie will ich denn hier wertneutral unterrichten (lassen)? Beamtentum im Lehrerstadel, ein Widerspruch par excellence.. oder?
- Sozialkunde, direkter Nachfolger von Politischer Bildung
- Religion, dto (ich bin hier wortkarg, sonst würde ich überschäumen
Wir sehen, staatliche Bildung ist sicherlich ... ääähh... hmmmm(???)... jaaa.. bedenklich(!)
So, und wo könnte das hinführen? Ich bin kein Weiser, kein Prophet, demzufolge fehlbar und Ihr dürft gerne an mir rütteln
Wir lernen, was wir lernen sollen
Wir werden, was wir werden sollen (meistens)
Wir glauben, was wir glauben sollen
Wir glauben, die Renten sind sicher
Wir glauben, vor dem Gesetz sind alle gleich
Wir glauben, der Euro ist sicher
Wir glauben, wir wählen _unseren_ Vertreter in der Politik
.
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Egal was wir glauben und auch fast egal was wir wählen, wir sind.. gute Konsumenten! Das, und nur das, zählt
Folge unserer Ausbildung?
War das jetzt Politik, Gesellschaftskunde, Weltbürgeransicht oder gar . . . Freidenker
Gruß
Peter
P.S. Erweiterung in Rot
Re: Gegen die deutsche Schulpflicht
Wie wäre es mit einem allgemeinen Grundgerüst als Lehrplan, welcher nicht national veränderbar ist:
- Mathematik
- (Astro)Physik/Chemie
- Biologie
- Werkzeugkunde
- angewandte Werkzeugkunde
- Ökologie
- Ökonomie
- Sprachen
- Musik
- Literatur
- Ackerbau und Viehzucht
.
.
Diese Themen (und vielleicht auch andere) sind relativ wertneutral und könnten mit etwas gutem Willen auch von politischen Strömungen frei bleiben (Träumer
)
Legt man hier den Maßstab von mind. 5 Ländern von mind. drei Kontinenten an, dann sollte das klappen.
Gruß
Peter
- Mathematik
- (Astro)Physik/Chemie
- Biologie
- Werkzeugkunde
- angewandte Werkzeugkunde
- Ökologie
- Ökonomie
- Sprachen
- Musik
- Literatur
- Ackerbau und Viehzucht
.
.
Diese Themen (und vielleicht auch andere) sind relativ wertneutral und könnten mit etwas gutem Willen auch von politischen Strömungen frei bleiben (Träumer
Legt man hier den Maßstab von mind. 5 Ländern von mind. drei Kontinenten an, dann sollte das klappen.
Gruß
Peter
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Tanja
Re: Gegen die deutsche Schulpflicht
Wie wäre es mit einem neuen Thread zu diesem ganz anderen Thema?Peterle hat geschrieben: Wie wäre es mit einem allgemeinen Grundgerüst als Lehrplan, welcher nicht national veränderbar ist:
Und auch an Dich: wenn Du Dich so spät in eine Diskussion einklinken willst, dann lies bitte vorher, was die anderen geschrieben haben. Wieso sollte man auf Dich eingehen, wenn Dir die Beiträge der anderen nicht wichtig genug sind, um sie zu lesen?
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Little Joe
Re: Gegen die deutsche Schulpflicht
http://www.uni-bielefeld.de/LS/laborschule_neu/Peterle hat geschrieben:Peter
Re: Gegen die deutsche Schulpflicht
Einspruch euer Ehren,
ich bin bis in Seite drei Threat irgendwas durch... So spät, ja, läuft ja schon seit 26.07..
Selten, dass hier so eine Dynamik auftaucht. Wie hätte ich diese denn bemerken sollen?
Ich hab dann beim Lesen irgendwo den Faden verloren, vielleicht weil er auch teilweise nicht mehr da war.
Das kann man mir als Faulheit anlasten, aber sollte nicht meinen Einwurf entwerten. Schließlich wollte ich auf's Thema antworten und nicht auf irgendwelche Abweichungen.
Wenn ich es aber richtig sehe, dann ist der Faden wohl tatsächlich über lange Strecken weg gewesen.. oder?
Reicht das als Rechtfertigung? Schließlich habe ich auf andere Threats bisher pflichtschuldigst zeitnah geantwortet, selbst beigetragen, Neues erstellt und alles gelesen was da war. Also so eine Schlampe bezüglich Lesen oder Zeitaufwand oder Interesse bin ich wohl nicht wirklich.
Danke und schönen Abend noch
Peter
ich bin bis in Seite drei Threat irgendwas durch... So spät, ja, läuft ja schon seit 26.07..
Selten, dass hier so eine Dynamik auftaucht. Wie hätte ich diese denn bemerken sollen?
Ich hab dann beim Lesen irgendwo den Faden verloren, vielleicht weil er auch teilweise nicht mehr da war.
Das kann man mir als Faulheit anlasten, aber sollte nicht meinen Einwurf entwerten. Schließlich wollte ich auf's Thema antworten und nicht auf irgendwelche Abweichungen.
Wenn ich es aber richtig sehe, dann ist der Faden wohl tatsächlich über lange Strecken weg gewesen.. oder?
Reicht das als Rechtfertigung? Schließlich habe ich auf andere Threats bisher pflichtschuldigst zeitnah geantwortet, selbst beigetragen, Neues erstellt und alles gelesen was da war. Also so eine Schlampe bezüglich Lesen oder Zeitaufwand oder Interesse bin ich wohl nicht wirklich.
Danke und schönen Abend noch
Peter
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Tanja
Re: Gegen die deutsche Schulpflicht
@Peterle
Dann hättest Du Deinen Beitrag nicht so eröffnen sollen:
Dann hättest Du Deinen Beitrag nicht so eröffnen sollen:
So oder so aber, sind Deine Beiträge in diesem Thread OT. Wenn Du das Thema weiter beprechen möchtest, dann eröffne halt dazu einen neuen Thread.ch konnte das jetzt nicht alles lesen, täte ich das, würde ich wohl gar nicht mehr zum Antworten kommen.
Re: Gegen die deutsche Schulpflicht
So, nun hab ich den Rest auch gelesen. Nicht das ich alles hätte behalten können, aber gelesen.
Es sind mir zwei drei Schreiber im Kopf, einer Tanja (also du). Ich werde mich vielleicht morgen dazu äußern
Gruß
Peter
Es sind mir zwei drei Schreiber im Kopf, einer Tanja (also du). Ich werde mich vielleicht morgen dazu äußern
Gruß
Peter
