Ich bin jetzt zu folgender Lösung gekommen:
1. MAGERE WIESE
An Rändern (Zäunen, Wegen etc.) - insgesamt etwa 200 qm - lasse ich eine magere Wiese entstehen. Wenn ich die Zeit dazu finde, dann trage ich tatsächlich im Herbst vorher die Erde ab und säe das Wiesengut zum empfohlenen Zeitpunkt ein. Oder (statt Abtragen) ich entferne das Schnittgut - und mähe sowieso nicht oft (2x im Jahr).
2. FETTE WIESE
Die großen Flächen schneide ich mit meinem tollen Balkenmäher mehrmals im Jahr, sodass da mit der Zeit eine fette Wiese entsteht. Das nehme ich dann als Heu. (Wobei die Menge nicht ganz reicht fürn Winter, ich muss also noch zukaufen gehen.)
Ich hab ziemlich viel roten Klee in die Wiese geschmissen ohne vorher was vorzuarbeiten. Gleich im Anschluss bin ich mit dem Balkenmäher drüber, damit sich durch das Schütteln der Messer vielleicht das eine oder andere Samenkorn auf den Boden verirrt. Vielleicht kommt ja ein bisschen was dabei raus - auf dem Weg zur fetten Wiese. Und demnächst kauf ich mir noch weißen Klee, wenn der Geldbeutel wieder ein bisschen voller ist.
3. SCHAFWEIDE
Bei der parzellierten Weidefläche (fünfmal 10 m x 40 m) mach ich nix. Außer wenn Parzellenwechsel angesagt ist, dann arbeite ich mit der Sense nach.
Ich bitte um Kritik oder Bestätigung (jetzt schon mal mit Dank fürs Lesen und Schreiben!)
