Stadtgärten und Stadtviecher
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Bhanta
Re: Stadtgärten und Stadtviecher
Hallo, vor einiger Zeit interessierte ich mich sehr fuer die Farne hier. Ich bekaempfe sie nicht, da sie gedeihen, wo sie auch hingehoeren, also die Landkultivierung nicht beeinflussen. Dazu hatte ich eine halbwegs wissenschaftl. slideshow fuer Bildungszwecke erstellt, vielleicht ganz interessant fuer den einen oder anderen (nightshade?)
. https://vimeo.com/65948555 , click auf's Fenster=stop.
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Nightshade
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Re: Stadtgärten und Stadtviecher
Ooooh toll! DANKE!!!!
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Nightshade
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Re: Stadtgärten und Stadtviecher
Thou art the iris, fair among the fairest,
who, armed with golden rod
and wingend with celestial azure, bearest
the message of some god.
(Longfellow)

Bauernpfingstrosen, pünktlich wie immer, daneben winterharte Freiland-Tradescantien.

Und wer ist mal wieder zu spät? Die edlen Damen Paeoniae.

who, armed with golden rod
and wingend with celestial azure, bearest
the message of some god.
(Longfellow)

Bauernpfingstrosen, pünktlich wie immer, daneben winterharte Freiland-Tradescantien.

Und wer ist mal wieder zu spät? Die edlen Damen Paeoniae.

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Nightshade
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Re: Stadtgärten und Stadtviecher
Also alle Pflänzchen sind noch nicht von den Schnecken gefressen:



Das EXPERIMENT. Ich bin ja mal gespannt. Wachsen tun sie tatsächlich wie Unkraut, ohne jede Pflege, an den unmöglichsten Stellen.

Das andere Experiment - Brunnenkresse im Christbaumtopf.

Die heiklen Sorgenkinder sind mal bis zur Blüte gekommen. Sind die tadellosesten Erdäpfel, die ich je hatte. Bis jetzt. Ihre Vorgänger waren um diese Zeit schon schneckenschleimige Gerippe. Auch die Paprika blühen. Den Paradeisern ist sichtlich zu kalt.
Der dauernde Regen ist ein Jammer.

Bhanta möge mir das richtige Klima für Bohnen ausleihen.

Dieser Anblick freut...


... und dieser nicht. Ich kann doch nicht alles vergiften, vor allem nicht die riesigen Bäume. Der Gitterrrost ist auch schon wieder da.

Überall Akeleien....




Das EXPERIMENT. Ich bin ja mal gespannt. Wachsen tun sie tatsächlich wie Unkraut, ohne jede Pflege, an den unmöglichsten Stellen.

Das andere Experiment - Brunnenkresse im Christbaumtopf.

Die heiklen Sorgenkinder sind mal bis zur Blüte gekommen. Sind die tadellosesten Erdäpfel, die ich je hatte. Bis jetzt. Ihre Vorgänger waren um diese Zeit schon schneckenschleimige Gerippe. Auch die Paprika blühen. Den Paradeisern ist sichtlich zu kalt.
Der dauernde Regen ist ein Jammer.

Bhanta möge mir das richtige Klima für Bohnen ausleihen.

Dieser Anblick freut...


... und dieser nicht. Ich kann doch nicht alles vergiften, vor allem nicht die riesigen Bäume. Der Gitterrrost ist auch schon wieder da.

Überall Akeleien....

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Bhanta
Re: Stadtgärten und Stadtviecher
...saftige Fruejahrsblueher, Kraeuter und Fruechte - herrlich...
Und das Klima schenke ich dir! Ein Riesenpaket ist unterwegs...LG, Bhanta.
Bild von vorhin, 19 Uhr.
Und das Klima schenke ich dir! Ein Riesenpaket ist unterwegs...LG, Bhanta.
Bild von vorhin, 19 Uhr.
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Nightshade
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Re: Stadtgärten und Stadtviecher
Bhanta, das Paket ging am Postweg verloren.
Rosen im Regen...
"Gruß an Heidelberg"


Zwei Supermarktkäufe/Restposten, deren Sorte nicht bekannt ist:


Lauter neue Mitbewohner gibts, weil man bei solchem Wetter nur unter Dach Netze bauen kann.

Rosen im Regen...
"Gruß an Heidelberg"


Zwei Supermarktkäufe/Restposten, deren Sorte nicht bekannt ist:


Lauter neue Mitbewohner gibts, weil man bei solchem Wetter nur unter Dach Netze bauen kann.

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Nightshade
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Re: Stadtgärten und Stadtviecher
Im Regen geerntet:
- 1 Kilo Kirschen von den unteren Zweigen. Auf die Leiter hab ich mich alleine und mit nassen Schuhen nicht getraut.
- Einen kleinen Teil der Pfingstrosen-Blüten. Der Regen drückt sie leicht nieder. In der Vase kann ich sie blühen sehen, auch wenn es regnet.
Ich bin erfreut über den jungen Kirschbaum. Sehr gesund, eine gute Ernte im fünften Lebensjahr trotz Ewigwinter.
Nur in einem Punkt hat der Gärtner geschwindelt und das sind die maximal 3 Meter Gesamthöhe. Bäumchen strebt gen Himmel und ich habe Bäumchen in gutem Glauben direkt am Zaun gepflanzt. Na soll die nachbarin halt auch ernten, dann wird es schon gehen.


Klatschnasse Erdäpfelblüte. Die bläuliche Farbe kommt vom Kupfer. *g*


Die waren doch vor ein paar Tagen noch viel kleiner?



Die Freilandtomate F1 Philovita, nach dem letzten Schnee im Topf ausgesät. Man wird sehen.
Die Philovitas können bequem mit dem Erdäpfeln Karten spielen und die Paprika können als Kiebitz dabei sein.
Es ist so nass und kalt und scheußlich, dass 500 Meter Abstand auch schon egal wären.

Hier ist die alte Birnensorte "Gräfin von Paris" zu sehen, die für ihre hohe Toleranz gegen Gitterrost im Net gerühmt wird.
Haha. Wahrscheinlich gibt bloß keiner zu, dass er seine wunderbare alte Sorte von oben bis unten in Gift ersäufen muss, damit sie nicht eingeht.
Heuer muss der Baum das einfach überleben, denn er ist sehr groß. Ich müsste auf die Leiter mit der Rückenspritze und in voller Schutzmontur. Das ist eine andere Größenordnung als die Erdäpfeln mit Kupfer bepinseln. Und das Mittel ist eine ziemliche Keule.
Es geht mir mit der Lunge nicht gut und SO toll sind die Birnen nämlich nicht.
Sind bei Reife steinhart, müssen liegen bis Dezember, aber dann hat man binnen drei Tagen 1000 Birnen zu essen. Sind sie nicht binnen drei Tagen gegessen, dann werden sie mehlig. Die Schale ist völlig ungenießbar, jede Birne muss geschält werden.


- 1 Kilo Kirschen von den unteren Zweigen. Auf die Leiter hab ich mich alleine und mit nassen Schuhen nicht getraut.
- Einen kleinen Teil der Pfingstrosen-Blüten. Der Regen drückt sie leicht nieder. In der Vase kann ich sie blühen sehen, auch wenn es regnet.
Ich bin erfreut über den jungen Kirschbaum. Sehr gesund, eine gute Ernte im fünften Lebensjahr trotz Ewigwinter.
Nur in einem Punkt hat der Gärtner geschwindelt und das sind die maximal 3 Meter Gesamthöhe. Bäumchen strebt gen Himmel und ich habe Bäumchen in gutem Glauben direkt am Zaun gepflanzt. Na soll die nachbarin halt auch ernten, dann wird es schon gehen.


Klatschnasse Erdäpfelblüte. Die bläuliche Farbe kommt vom Kupfer. *g*


Die waren doch vor ein paar Tagen noch viel kleiner?



Die Freilandtomate F1 Philovita, nach dem letzten Schnee im Topf ausgesät. Man wird sehen.
Die Philovitas können bequem mit dem Erdäpfeln Karten spielen und die Paprika können als Kiebitz dabei sein.
Es ist so nass und kalt und scheußlich, dass 500 Meter Abstand auch schon egal wären.

Hier ist die alte Birnensorte "Gräfin von Paris" zu sehen, die für ihre hohe Toleranz gegen Gitterrost im Net gerühmt wird.
Haha. Wahrscheinlich gibt bloß keiner zu, dass er seine wunderbare alte Sorte von oben bis unten in Gift ersäufen muss, damit sie nicht eingeht.
Heuer muss der Baum das einfach überleben, denn er ist sehr groß. Ich müsste auf die Leiter mit der Rückenspritze und in voller Schutzmontur. Das ist eine andere Größenordnung als die Erdäpfeln mit Kupfer bepinseln. Und das Mittel ist eine ziemliche Keule.
Es geht mir mit der Lunge nicht gut und SO toll sind die Birnen nämlich nicht.
Sind bei Reife steinhart, müssen liegen bis Dezember, aber dann hat man binnen drei Tagen 1000 Birnen zu essen. Sind sie nicht binnen drei Tagen gegessen, dann werden sie mehlig. Die Schale ist völlig ungenießbar, jede Birne muss geschält werden.


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Nightshade
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Re: Stadtgärten und Stadtviecher
Die Blüte dieses Kirschbaums findest du weiter vorne im Thread, mit dem Datum 23.April. Das ist für Wien und Umgebung ganz normal. Da war es ziemlich kalt, aber ein wenig insektenflug war offenbar doch.
Es ist eine sehr zeitige Kirsche. Der frühere Baum, der altersbedingt gefällt werden musste, lieferte die Ernte erst Ende Juni.
Das Kirschbaby liefert nun erstmals eine nennenswerte Ernte und trotz langem winter und Dauerregen sind die Früchte geschmacklich gut, keine Würmer, nur wenige aufgeplatzt.
Die Kirschen sind schon weg. Meine Altvorderen sind darüber hergefallen. Meine Oma wird heuer 100 und ich geb mal ihr Rezept weiter: Schlucke grundsätzlich alle Kirschen samt Kern, dann wirst du in biblischem Alter noch deinen Blinddarm haben.
Und die Erdäpfel wurden vorgetrieben. Die brauchen Vorsprung vor der Braunfäule.
Es ist eine sehr zeitige Kirsche. Der frühere Baum, der altersbedingt gefällt werden musste, lieferte die Ernte erst Ende Juni.
Das Kirschbaby liefert nun erstmals eine nennenswerte Ernte und trotz langem winter und Dauerregen sind die Früchte geschmacklich gut, keine Würmer, nur wenige aufgeplatzt.
Die Kirschen sind schon weg. Meine Altvorderen sind darüber hergefallen. Meine Oma wird heuer 100 und ich geb mal ihr Rezept weiter: Schlucke grundsätzlich alle Kirschen samt Kern, dann wirst du in biblischem Alter noch deinen Blinddarm haben.
Und die Erdäpfel wurden vorgetrieben. Die brauchen Vorsprung vor der Braunfäule.
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Benutzer 2354 gelöscht
Re: Stadtgärten und Stadtviecher
Unsere Kartoffeln kriegen zwar ein wenig Braunfäule aber Dank des Windes und Ackerschachtelhalmbr. breitet sich das meist nicht weiter aus. Birnenrost lass ich einfach " rosten " an Kirschen ist vor Mitte Juli nie zu denken . Rosen blühen wahrscheinlich erst in 10-14 Tagen. Du bist 14 Tage früher wie ich hier also freue dich über deine Kirschen 
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Nightshade
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Re: Stadtgärten und Stadtviecher
Die Kirschen sind eigentlich Vogelfutter - ich mag Kirschen allenfalls in viel Rum und Schokolade.
Es tat mir nur leid, den alten Baum fällen zu lassen und den Piepmätzen ihr Schlaraffenland zu nehmen.
Der junge Baum ersetzt ihnen nun den Verlust, es ist noch genug oben für die Vögel.
Der Gitterrost in diesem Ausmaß kann den Baum das Leben kosten. Der war schon einmal Ende Juni kahl deswegen.
Ackerschachtelhalm? Wie lustig. Kommt sicher gleich nach der Brennesseljauche, der Schmierseife, der Zigarrettenbrühe und ähnlichen völligen Fehlzündern, die ich alle schon durch habe. Onkel Neudorff hilft am ehesten.
Braunfäule ist ein Riesenproblem. Hier werden Tomaten im dritten Stock krank, die in sterile Erde gesetzt werden und bestenfalls ein wenig Tau abkriegen.
Inzwischen kann ich es mir auch erklären: Eine beachtliche Anzahl Deppen lässt ausgetriebene Speisekartoffel im Kisterl wachsen, weil ach so niedlich. Oder freut sich über "erfolgreich überwinterte", halbverwilderte Kartoffeln vom letzten Jahr. Oder kauft ihre Pflanzen danach, ob sie "bio" sind und nicht nach dem, was sie an Toleranzen/Resistenzen zu bieten haben.
Ich glaub, die Hobbygärtner erhalten der gewerblichen Landwirtschaft (die sich redlich um Vorbeugung bemüht), dauerhaft dieses ärgerliche Problem.
Es tat mir nur leid, den alten Baum fällen zu lassen und den Piepmätzen ihr Schlaraffenland zu nehmen.
Der junge Baum ersetzt ihnen nun den Verlust, es ist noch genug oben für die Vögel.
Der Gitterrost in diesem Ausmaß kann den Baum das Leben kosten. Der war schon einmal Ende Juni kahl deswegen.
Ackerschachtelhalm? Wie lustig. Kommt sicher gleich nach der Brennesseljauche, der Schmierseife, der Zigarrettenbrühe und ähnlichen völligen Fehlzündern, die ich alle schon durch habe. Onkel Neudorff hilft am ehesten.
Braunfäule ist ein Riesenproblem. Hier werden Tomaten im dritten Stock krank, die in sterile Erde gesetzt werden und bestenfalls ein wenig Tau abkriegen.
Inzwischen kann ich es mir auch erklären: Eine beachtliche Anzahl Deppen lässt ausgetriebene Speisekartoffel im Kisterl wachsen, weil ach so niedlich. Oder freut sich über "erfolgreich überwinterte", halbverwilderte Kartoffeln vom letzten Jahr. Oder kauft ihre Pflanzen danach, ob sie "bio" sind und nicht nach dem, was sie an Toleranzen/Resistenzen zu bieten haben.
Ich glaub, die Hobbygärtner erhalten der gewerblichen Landwirtschaft (die sich redlich um Vorbeugung bemüht), dauerhaft dieses ärgerliche Problem.
