Planen fuer den Notfall oder nicht?

Was halt nirgendwo passt
greymaulkin
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#71

Beitrag von greymaulkin »

[quote="stechus kaktus"
p.s. Habe neulich ein Kabel gebraucht, 20m (3 Adern) für 380V und irgendwas um 14DM gefunden, da war eben noch der Preis dran. Hätte auch zum Baumarkt fahren und 30€ ausgeben können ;) - So das Prinzip ist es eben.[/quote]
OT:
3 (DREI???) Adern für 380 (also 400) V ????
Drei Phasen?
Wo bleibt Schutzleiter und Null ? Bei solchen Maßnahmen sollte man ein funktionierendes Gesundheitssystem und die Feuerwehr in der Nähe haben :lol:

Gruß, Harald
Benutzer 146 gelöscht

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#72

Beitrag von Benutzer 146 gelöscht »

greymaulkin hat geschrieben:
stechus kaktus hat geschrieben: p.s. Habe neulich ein Kabel gebraucht, 20m (3 Adern) für 380V und irgendwas um 14DM gefunden, da war eben noch der Preis dran. Hätte auch zum Baumarkt fahren und 30€ ausgeben können ;) - So das Prinzip ist es eben.
OT:
3 (DREI???) Adern für 380 (also 400) V ????
Drei Phasen?
Wo bleibt Schutzleiter und Null ? Bei solchen Maßnahmen sollte man ein funktionierendes Gesundheitssystem und die Feuerwehr in der Nähe haben :lol:

Gruß, Harald
wieso OT? Na gut - 3 Adern sind für Drehstrom schon etwas knapp ;) , aber die Sache mit getrenntem Null- und Schutzleiter ist noch nicht sooo alt und hat vorher eine Generation lang auch ohne funktioniert. Was ich damit sagen will: die Fähigkeit und Bereitschaft zur Improvisation wird im Notfall sicher nützlich sein, um den Preis höherer Risiken natürlich, aber immer noch besser so als garnichts.

Gruß

frodo
greymaulkin
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#73

Beitrag von greymaulkin »

Deshalb auch OT.
Im Bedarfsfalle sind noch ganz andere Sachen möglich, z.Zt. gilt halt immer noch Onkel VDE...so versicherungs- und polizeitechnisch. Aber die gibt es dann ja auch nicht mehr :mrgreen:

Gruß, Harald
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emil17
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#74

Beitrag von emil17 »

(OT) Es gibt vieradrige Drehstromkabel für symmetrische Last (Motoren). Da fehlt der Neutralleiter, weil bei Drehstrom unter solcher Last die Summe der fliessenden Ströme in den drei Leitern immer Null ist und also kein Strom durch den Neutralleiter fliessen würde.
Vielleicht ist auch nur das Kabel für 400V Spannung isoliert. Drehstrom mit nur den drei Polleitern ohne Neutralleiter und ohne Schutzleiter würde ich jedenfalls freiwillig nie in Betrieb nehmen.
Die Farben der Litzen geben Aufschluss: gelb/grün, braun, blau: 230 V mit Schutzleiter (früher auch rot, gelb, schwarz)
(/OT)
Vorsorge ist schon richtig, nur gibt es da das Problem, dass der Crash nicht vorher in den Nachrichten angekündigt kommt.
Und dass es vermutlich anders läuft als angedacht.
Ein bisschen graue Masse zwischen den Ohren, praktische Hände, Improvisationstalent, etwas Grundbesitz und etwas Material zum Basteln machen schon Sinn, aber nicht "für den Notfall" sondern auch und vor allem fürs tägliche Leben.
Möglicherweise wäre es sinnvoll, jetzt 3000 Liter Treibstoff oder 1000 Kilo Reis zu bunkern. Fragt mich in 5 Jahren.
Mein Angstszenario ist, dass im Falle eines Wirtschaftskollapses und eines Staatsbankrotts sich keiner mehr um all die Chemieanlagen und AKWs und Sondermülldeponien kümmert, die ohne dauernde Wartung jedes Leben in ihrer Umgebung verunmöglichen.
Dass ein innereuropäischer Krieg in den nächsten Jahrzehnten sehr unwahrscheinlich ist, ist unter anderem der meistgehassten bürokratischen Institution hier im Forum, namens EU, zu verdanken. Es bedeutet, dass man nicht aus der Erfahrung zweier verlorener Kriege lernen kann. Dennoch ist das eine gute Nachricht.

Der Staat wird, um es mal so zu sagen, immer dort mähen wo es Gras hat, d.h. dort Steuern erheben und eintreiben, wo es etwas zu holen gibt.
Das mag ungerecht sein, wenn man sein Häuschen zusammengespart hat, statt alles zu verprassen und dann auf Sozialhilfe zu machen, aber "wo es nix zu holen gibt, hat auch der Kaiser sein Recht verloren".
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Wiwi
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Wohnort: Hechtel, Provinz Limburg, Belgien

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#75

Beitrag von Wiwi »

emil17 hat geschrieben:Dass ein innereuropäischer Krieg in den nächsten Jahrzehnten sehr unwahrscheinlich ist, ist unter anderem der meistgehassten bürokratischen Institution hier im Forum, namens EU, zu verdanken. Es bedeutet, dass man nicht aus der Erfahrung zweier verlorener Kriege lernen kann. Dennoch ist das eine gute Nachricht.
+1 :daumen:
Weiter:
Haus gedämmt
Heizung flexibel d.h. Wärmepumpe und Holzöfen
Holzvorrat
Kleines Stück Wald neben meinen Garten dazu gekauft
Brunnen mit Handpumpe
Gartenerde fruchtbar machen
Obstbaume und –Gehölze angepflanzt
Bienen halten
Minimum an Vorräte
Einige Konservierungsmethoden aus der alten Hauswirtschaft mir eigen gemacht wie z.B. eigenes Bier brauen, einmachen, einmachen durch Milchsaure Gärung, Obst verarbeiten… auch eigenes Brot backen
Und das alles nicht nur für den Notfall oder katastrophale Wirtschaftskrise sondern weil mit der heutigen Konsumgemeinschaft so wenig wie möglich am Hut haben möchte.
Gruß, Wilfried.
Manfred

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#76

Beitrag von Manfred »

emil17 hat geschrieben:Dass ein innereuropäischer Krieg in den nächsten Jahrzehnten sehr unwahrscheinlich ist, ist unter anderem der meistgehassten bürokratischen Institution hier im Forum, namens EU, zu verdanken.
Ich sehe das inwzischen anders. Derzeit wächst sich die EU zum größten Risiko für innere Unruhen und evtl. sogar einen Bürgerkrieg aus, was einen ihrer ursprünglichen Sinne genau ins Gegenteil verkehrt.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#77

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

frodo hat geschrieben:Was ich damit sagen will: die Fähigkeit und Bereitschaft zur Improvisation wird im Notfall sicher nützlich sein, um den Preis höherer Risiken natürlich, aber immer noch besser so als garnichts.
genau!

und wenn dann der Fall des "höheren Risikos" eintritt - hmmm....
dann spart man sich die Suche nach einem Strick und einem Baum :haha:

@Thomas/V.: wieso bist du allein, wenn dieser Katastrophenfall eintreten sollte??
ich denke, es könnte passieren, dass unsere Zivilisation "zu Ende" gehen wird, aber deshalb verschwinden doch nicht plötzlich alle Menschen? :hmm:

wobei das mit den Atomkraftwerken, wenn die nicht mehr gekühlt werden und so...
Das macht mir Angst, da hilft dann echt keine Notfallplanung mehr - für alle anderen Notfälle, denke ich, sind wir gerüstet.

wenn/weil wir nicht alleine sind. :wink_1:
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#78

Beitrag von Saurier61 »

Hallöle,

wenn alle AKW nicht mehr runtergefahren werden können weil dafür der Strom fehlt....(EMP)....
Dann kann man nur noch in den äussersten Norden von Amerika, nach Afrika oder Australien auswandern.... :motz:

http://landkartenindex.blogspot.de/2011 ... allen.html

mal bis zur 5ten Karte runtersrcrollen.... :eek:

Lieben Gruß von
Helga
Diplomatie ist... Jemanden so zur Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut.....
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#79

Beitrag von Baumschubser »

Moin
Also bei Stromausfall wird wohl kaum ein Reaktor heiss werden, die haben ganz sicher Notstromdiesel wie jedes Krankenhaus und viele Hotels.
Fukushima hatte auch Diesel die aber wegen Hochwasser nicht anliefen.
Trotzdem bleibt ein Rest an Angst, denn die AKW`s sind nichtmal haftpflichtversichert weil keine Gesellschaft da ran geht :pfeif:
-
Ich stelle mir folgendes vor:
Geld wird übernacht wertlos, Strom, -Gasversorger drehen sofort ab weil sie ja privatisiert wurden und keine Privatfirma liefert mehr für umsonst.
Telefon dito.
Bei Selbstversorger org, Infos einholen.... :haha:
Wasserwerk läuft noch weil Gemeindesache, eventuell haben die Notdiesel, eigentlich MÜSSEN die Diesel dahaben?
Man erwacht frühmorgens und alles ist tot, was nun? Beim Nachbarn ebenfalls alles tot.(das hatten wir zuletzt 78/79 zum Jahreswechsel)
Auf der Strasse Kolonnen von Militärfahrzeugen zur Absicherung der Geschäfte wegen Plünderungen, Fahrverbote für Privat.
Kofferradio mit Batterien einschalten und lauschen was los ist, die Sender haben auch Notdiesel.
Im Winter haben die Leute noch das Problem das die Leitungen zufrieren zu dem Hunger und Schmachter auf Kippen und Alkohol :)
Ich schätze ehe man die ersten Gulschkanonen und Wärmestuben eröffnet vergeht eine Woche?
Für diejenigen die solches Szenario ohne Strom noch nicht kennengelernt haben ein Schock :eek:
Gruss Willy
Kerstines
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#80

Beitrag von Kerstines »

Kofferradio mit Batterie?
Wer hat denn so was noch! Und wer hat dann geladene Batterien?

Ne ne, ca. 90 % (schätze ich) der Allgemeinheit schläft und verläßt sich auf "den Staat" - "die müssen doch..."

Vor einigen Jahren gab es nicht so weit von uns im Raum Mühlberg so einen örtlichen Tornada (früher Windhose genannt).
Als die Reportage in den Nachrichten lief, war das eigentlich ein Lehrbeispiel erster Klasse:

Omma erzählte, der Sturm deckte großflächig im Ort die Dächer ab, Strom war weg, keiner wußte, ob es nur im Ort oder auch im Landkreis oder gar im ganzen Bundesland so aussah.
Batterien - waren natürlich leer. Bis die Männer auf die Idee kamen, sich in ein Auto zu setzen und das Autoradio für die Information zu nutzen.
Heizen - Fehlanzeige (war aber, glaube ich, nicht gerade im Winter).
Einkaufen? Denkste, erstmal war anderes wichtiger.
Kochen? Na wer Gas hat oder Grillen konnte (Holzkohle!), konnte sich behelfen.
Die haben aber im Ort zusammengehalten, war wohl auch eher ein Dorf.
Für Nachrichten hatte sich wohl sogar eine Art "Ortschreier" gefunden.

Wieviele Unbeteiligte haben wohl daraus Schlußfolgerungen gezogen?

Omma sagte, jetzt werden wieder Batterien und Kerzen angeschafft !!!

:) Kerstines
"Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten. Nicht die Erbsenzähler." Erich von Däniken
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