Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

Hühner, Wachteln, Puten, Fasane, Pfauen
Little Joe

Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

#1

Beitrag von Little Joe »

http://www.motherearthnews.com/sustaina ... z2LSOG1M5V

Bisher stellte sich immer die Frage, ob man die Hühner oder das Gemüse einsperrt, hier mal eine interessante andere Lösung. Die Menschen haben rund um ihren Garten einen eingezäunten "Hühnerrundlauf" angelegt, dieser soll verhindern dass Schnecken etc. von aussen zuwandern oder auch Kaninchen in den Garten eindringen. Schauts euch selber mal an und gebt mal ne Meinung ab.
Olaf
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Re: Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

#2

Beitrag von Olaf »

Also ich find, das mach einen sinnvollen Eindruck. Und würde vermutlich den Hühnern gefallen. Ich hab ja nur Kindheitserinnerungen an Hühner, aber meine Oma hatte vorn zur Strasse ein Wäldchen von so 50 x 70 Meter, da haben die jeden Tag eine genaue Runde gedreht, im Südwesten angefangen, nach Osten und nachmittags auf der anderen Seite zurück. Und da können die ja dann auch eine Runde drehen.
Ich bin ja der Überzeugung, dass seitdem das Grundstück im Süden und Westen von Koppeln umgeben ist wir eben kein großens Schneckenproblem mehr haben, durch den wenigen Bewuchs haben die Schnecken kaum eine Chance, die Flächen zu überqueren. Im Norden stehen die Gebäude, und wenn ich jetzt, und die Fläche schwebt mir schon länger vor, im Osten noch Hühner laufen lassen könnte wäre das auch "dicht". Wenn die dann mit einem kleinen Durchschlupf, wo die Ziegen nicht durchpassen noch den Rest ab"grasen" könnten hätt ichs fast so, naja, nur U-förmig. Allerdings müsst ich dann vermutlich die Koppeln nach innen z.T. noch hühnerdicht machen.
Schon noch Arbeit, aber ich find es inspirierend, danke!
Olaf
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Spottdrossel
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Re: Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

#3

Beitrag von Spottdrossel »

Witzig, kommt aber auch auf den Schnecken-Leidensdruck an (wobei die Hühner sich dafür ja auch nicht besonders zuständig fühlen?). Mit dieser Konstruktion bräuchte ich grob kalkuliert 160 m Zaun (zusätzlich!) statt 30 m momentan. Da erscheinen mir Hochbeete wirtschaftlicher.
Aber so eine Hühnerrennbahn stelle ich mir witzig vor, hier nutzen sie auch immer das Gefälle zwecks Beschleunigung :mrgreen: .
Gelöschter Benutzer 54

Re: Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

#4

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

nette idee. der zaun wird ein bisschen ins geld gehen, aber sinnvoll find ichs.

blöd nur, wenn ein henderl meint es will nicht in den stall/hochgenommen werden und ein paar runden lang schneller ist als du :lol:
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Thomas/V.
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Re: Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

#5

Beitrag von Thomas/V. »

Ich finde die Idee gut, vom langen Zaun abgesehen.
Hühner fressen zwar keine ganzen Schnecken, zumal die ja meistens nachts unterwegs sind, wenn die Hühner im Stall sind, aber es muß nicht extra ein großflächiger Hühnerauslauf gebaut werden, der dann oft zu klein bemessen wird und dann schnell zerscharrt und kahl wird.
Ob die Hühner nun allerdings den gesamten "Schlauch" nutzen, oder nur einen Teil, kann ich auch nicht sagen.
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Bunz
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Re: Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

#6

Beitrag von Bunz »

Hallo Joe,
im Prinzip ist es das, was ich mache und auch hier propagiere, nämlich die Einzäunung des Gemüses. Und wenn man einen Zaun außen herum hat, ergibt sich mehr oder weniger das gezeigte Bild.
Gegen Schnecken wird es nicht helfen aus den von Thomas aufgezeigten Grund.
lg
Bunz
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Manfred

Re: Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

#7

Beitrag von Manfred »

Sowas hatte ich auch schon mal, mit Laufenten.
Das Problem hier war, dass die Schnecken viel zu viele waren für meine paar Enten und vorallem nachts unterwegs sind, wenn die Enten eh ruhen bzw. im Stall bleiben müssen.
Wenn das ein Hühner/Entenauslauf mit hoher Besatzdichte ist, so dass der Boden nackt bleibt, räumen die aber bestimmt einiges an Schädlingen weg.
Und die Schnecken machen ja auch mal von innen einen Ausflug unter dem Zaun durch und werden dann weggeputzt. Wenn die Gartenfläche innen nicht zu groß wird, solllte man also schon eine deutliche Entlastung spüren.
Das Federvieh sollte dann aber mögl. früh raus dürfen und abends lange draußen bleiben, um eine mögl. große Überschneidung mit den Schneckenwanderzeiten zu haben.
Olaf
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Re: Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

#8

Beitrag von Olaf »

Ich denke ja auch, dass das u.U. ein "Todesstreifen" ist. Bei uns zumindest, weil ja ringsum Waldkante ist und die gewöhnlichen Vögel ihren Job machen, viel erfolgreicher als bei dichtem Bewuchs.
Meine Ziegen fressen ja auch keine Schnecken, und trotzdem kommt offensichtlich viel weniger aus dem Wald "rübergewandert". Vielleicht auch nur durch den breiten unattraktiven Streifen. Ich weiss ja nicht, wie Schnecken so ticken, also auf welche Entfernung die was Appetitliches wahrnehmen können und sich gezielt darauf hinbewegen, denke, das ist doch recht begrenzt.
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
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Sabi(e)ne

Re: Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

#9

Beitrag von Sabi(e)ne »

Bierfallen riechen sie auf 2km und strömen in Scharen herbei..... :motz:
Olaf
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Re: Hühnerauslauf kombiniert als Schutzzaun

#10

Beitrag von Olaf »

*lach*,
eine ziemlich schlampige Internetrecherche hat ergeben, eine Weinbergschnecke ist relativ schnell unter den Landschnecken und schafft etwa 3 m/h. Und macht Pausen. Da haben die bei mir vom Wald her schlechte Karten, den "Todesstreifen" in einer Nacht zu überwinden.... :mrgreen:
Also spräche doch einiges dafür, den Streifen recht breit zu halten, damit bei Tageslicht möglichst viele noch da drauf sind...und dann endet es doch irgendwann wieder beim (knapp)eingezäunten Nutzgarten....
Bierfallen riechen sie auf 2km und strömen in Scharen herbei....
Das geht mir auch so :lala:
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