Zaun bauen, möglichst günstig, natürlich und dauerhaft

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emil17
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Re: Zaun bauen, möglichst günstig, natürlich und dauerhaft

#31

Beitrag von emil17 »

Thomas/V. hat geschrieben:
Holzpfähle nicht mit Eisenhammer oder Axtrücken reinklopfen, die Pfahlköpfe spalten sich sonst.
wenn man oben drauf einen Holzklotz legt, dann geht das schon ;)
Klar ... der Vorschlaghammer ersetzt auch schon mal den Akkuschrauber ...
Ich denke, wenn man ernsthaft Zaunarbeiten hat, kommt man um ein schlaues Pfahleisen und eine grossen Pfahlhammer (die Dinger mit den grossen Holz- oder Nylonköpfen, schon in besseren Baumärkten zu finden) nicht herum.
Metallstange geht, aber nicht irgend ein Betoneisen. Oberfläche glatt, massiv, mindestens 2.5 cm Durchmesser und mindestens 1.50 lang, mit Spitze. Hat man dicke Pfähle, sollte das Eisen eine verdickte Spitze haben.
Mit Behelfen will man nicht mehr arbeiten, wenn man mal richtiges Werkzeug benutzt hat.
Dann lieber zum freundlichen Bauern nebenan gehen und um Ausleihe fragen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Zaun bauen, möglichst günstig, natürlich und dauerhaft

#32

Beitrag von Zottelgeiss »

Ragna hat geschrieben:Hallo,
warum baust du dir nicht einen Schwedenzaun?
Das Material kannst du dir im Wald zusammensuchen, mit einem Holzsammelschein.
Die Hölzer werden unbehandelt verbaut, die Stangen die in die Erde kommen, werden in dem Bereich abgeflammt, und bilden dadurch einen natürlichen Verrottungsschutz, einfach über einem Lagerfeuer.
Du brauchst nur Sisal- oder Hanfseil kaufen.

Anleitung hier:
http://hem.passagen.se/kulturarv/gardesgard.html


Und wenn es schon behandeltes Holz sein muss, würde ich Frittiertes Holz nehmen:
http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/n ... index.html
http://land-der-erfinder.de/?p=943
:haha: :haha: :haha:... bin auch am Überlegen...so ein Zaun aus frittierten Latten könnte mich täglich grinsen lassen!
Die eigenen Grenzen sind immer die Grenzen des anderen.
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Re: Zaun bauen, möglichst günstig, natürlich und dauerhaft

#33

Beitrag von karl-erwins-frau »

Hallo,

bei mir tut ein Flechtzaun gute Dienste. Es müssen keine Weiden sein, sondern man kann prinzipiell alles nehmen, was ein wenig flexibel ist (Haselnuss, Birke, etc). Als "Pfosten" eignet sich auch fast alles ab 2-3-facher Daumendicke (je nach Daumen). Der Zaun stabilisiert sich selbst je nachdem wie gut man verflechtet, ist natürlich und quasi umsonst...
Kastanien für DIY Waschmittel zerkleinern: Genialster Trick in meinem Blog
https://tinyurl.com/tzspjp66
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Re: Zaun bauen, möglichst günstig, natürlich und dauerhaft

#34

Beitrag von 65375 »

Hier gibt's Winzerbedarf:

http://rheingauer-winzerbedarf.com/sort ... gsartikel/

Eine frühere Nachbarin hat außerhalb ihres Zaunes Erdbeeren gesetzt, damit auch davor keiner scheißt. Viele Leute ziehen ihren Hund dann instinktiv weg. Leider nicht alle, weshalb ich diese eigentlich sehr gute Idee wegen Kindern, die die Erdbeeren vielleicht essen, bißchen bedenklich finde. Gemüse (Schnittlauch, Salat, irgendsowas) ist vielleicht sinnvoller.
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Re: Zaun bauen, möglichst günstig, natürlich und dauerhaft

#35

Beitrag von fuxi »

Ich hatte >>das hier<< in mein Beet gepflanzt :pfeif:
We have normality. Anything you still can’t cope with is therefore your own problem.
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Re: Zaun bauen, möglichst günstig, natürlich und dauerhaft

#36

Beitrag von 65375 »

fuxi hat geschrieben:Ich hatte >>das hier<< in mein Beet gepflanzt :pfeif:
Ziemlich traurig, daß man sogar bei offensichtlich zum Verzehr bestimmtem Gemüse einen solchen Text aufhängen muß.

Ich habe letzte Woche jemanden angezeigt, der konsequent sein Handtaschenhundchen in unsrer Straße vor sämtliche Hoftore kacken läßt. Die Haufen liegen vorzugsweise so, daß man beim Rausgehen drinsteht.
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doradark
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Re: Zaun bauen, möglichst günstig, natürlich und dauerhaft

#37

Beitrag von doradark »

65375 hat geschrieben:Ich habe letzte Woche jemanden angezeigt, der konsequent sein Handtaschenhundchen in unsrer Straße vor sämtliche Hoftore kacken läßt.
alle achtung, das ist mutig. berichte weiter, was draus wird, bitte.
ne packung kotbeutel kostet 2 euro, bei uns in der straße gibt es jemanden, der bindet die (leer) an die schutzgitter der neugepflanzten bäume, so daß sich die jeder wegnehmen kann. wird auch dankend angenommen. das wäre dann die softe variante.
aber du glaubst ja garnicht, wie schnell so ne packung leer ist..

ich möchte meinen zaun zum nachbarn und zum grundstücksende auch aus weiden bauen. da gibts nen maschendrahtzaun an betonpfosten, da pflanz ich die einfach vor. weiden hab ich genug, die sind jetzt 1 jahr alt und wahrscheinlich werde ich die hälfte davon dieses jahr schneiden und rumexperimentieren und nächstes jahr dann die längeren dickeren ruten zum richtigen bauen nehmen.
die weiden im letzten herbst, dahinter die (elektro)drähte von der benachbarten pferdeweide
die weiden im letzten herbst, dahinter die (elektro)drähte von der benachbarten pferdeweide
IMGP1562.jpg (137.13 KiB) 2185 mal betrachtet
Zuletzt geändert von fuxi am Fr 15. Feb 2013, 14:53, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatmarkierung korrigiert
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Re: Zaun bauen, möglichst günstig, natürlich und dauerhaft

#38

Beitrag von 65375 »

65375 hat geschrieben:Ich habe letzte Woche jemanden angezeigt, der konsequent sein Handtaschenhundchen in unsrer Straße vor sämtliche Hoftore kacken läßt.
doradark hat geschrieben:alle achtung, das ist mutig. berichte weiter, was draus wird, bitte.
ich dachte, das hätte ich getan. War ja schon letztes Jahr im April. Er mußte ein Bußgeld zahlen und ward nie wieder gesehen. Hier zumindest nicht. Aber es gibt genug andere. Der Weg zum Kindergarten ist zur Zeit nicht benutzbar (außer bei Frost), weil trotz Schild jemand seinen Hund TÄGLICH dort hinscheißen läßt. Leider hab ich noch nicht raus, wer es ist.
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emil17
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Re: Zaun bauen, möglichst günstig, natürlich und dauerhaft

#39

Beitrag von emil17 »

65375 hat geschrieben:Aber es gibt genug andere. Der Weg zum Kindergarten ist zur Zeit nicht benutzbar (außer bei Frost), weil trotz Schild jemand seinen Hund TÄGLICH dort hinscheißen läßt. Leider hab ich noch nicht raus, wer es ist.
Wenns täglich ist hast Du nen Tag Aufwand, wenn man etwas Detektiv spielt (man sieht, ob es ein Morgen-oder ein Abendschiss ist, im Winter z.B. an der Grösse der Reifkristalle) gehts auch schneller. Solche Leute sind gerne abends spät unterwegs.
Dann alles in einen Eimer geben, Tauwetter abwarten und dem Fehlbaren das Zeug vor die Haustüre kippen.
Hundehaufen sind ein logistisches Problem:
Deutschland hat 82 Millionen Einwohner und knapp 10 Millionen Hunde (Quelle)
In einer mittleren Stadt von 250'000 EW gibts also rund 29'000 Hunde, von denen jeder am Tag nen 100-Gramm-Haufen erzeugt (Mittelwert zwischen Rehpinscher und Riesendogge) Das macht jeden Tag 29'000 Tretminen oder rund 3 Kubikmeter Material ...
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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