Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

Manfred

Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

#1

Beitrag von Manfred »

Der fränkische Tag hat heute eine DPA-Meldung abgedruckt, nach der mehrere Forscherteams in Deutschland an der Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm arbeiten.

Am Franhofer IGB in Stuttgart arbeite man mit Elektrolyse.
In Offenburg wäre ein Ableger der Uni Stuttgart mit Schwefelsäure und Natronlauge zugange.
Am Karlsruher Institut für Technologie liefen Versuche zur Kristallisation mit Hilfe eines mineralischen Substrats.

Langsam scheint Bewegung in die Thematik der zur Neige gehenden Phosphat-Lagerstätten und der Phosphorverschwendung durch Klärschlammverbrennung zu kommen.
Joks

Re: Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

#2

Beitrag von Joks »

Für Landwirtschaft schon wichtig, wenn es um Massenproduktion geht. Aber in Gärten? Organische Düngung reuicht da meist aus.
goos

Re: Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

#3

Beitrag von goos »

Langsam scheint Bewegung in die Thematik der zur Neige gehenden Phosphat-Lagerstätten und der Phosphorverschwendung durch Klärschlammverbrennung zu kommen.
ist mir neu........
daß durch die verbrennung das phosphor verschwindet ! :haha:
Manfred

Re: Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

#4

Beitrag von Manfred »

Zwischen Verschwenden und Verschwinden besteht ein erheblicher Unterschied.
goos

Re: Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

#5

Beitrag von goos »

und wo geht die "verschwendung" hin?
Manfred

Re: Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

#6

Beitrag von Manfred »

Der Phosphor verbrennt mit und gelangt so erst mal in die Atmosphäre. Von da gelangt er über einen längeren Zeitraum zurück auf die Erde. Und die Erdoberfläche besteht naturgemäß zum größten Teil aus Wasser und der Rest aus Wald, bebauten Flächen, Unland usw. und nur einem relativ kleinen Teil landwirtschaftlicher Nutzfläche.
Sprich das Zeug landet großteils da, wo man es nicht haben will, weil es dort für Überdüngung sorgt (im Meer und im Wald) und ist dort nicht nur nur zum sehr kleinen Anteil verfügbar wo man es dringend braucht, sprich auf landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Und natürlich kann man auch aus Meerwasser Phosphor rückgewinnen. Aber das ist sehr teuer. Und wenn wir in der Lebensmittelproduktion mal drauf angewiesen sind, werden die Lebensmittelpreis sehr viel teurer werden als sie es jetzt schon sind. Für reiche Länder natürlich noch immer zu bewältigen. Aber der Rest muss dann halt (ver)hungern.
goos

Re: Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

#7

Beitrag von goos »

Manfred hat geschrieben:Der Phosphor verbrennt mit und gelangt so erst mal in die Atmosphäre. Von da gelangt er über einen längeren Zeitraum zurück auf die Erde. Und die Erdoberfläche besteht naturgemäß zum größten Teil aus Wasser und der Rest aus Wald, bebauten Flächen, Unland usw. und nur einem relativ kleinen Teil landwirtschaftlicher Nutzfläche.
Sprich das Zeug landet großteils da, wo man es nicht haben will, weil es dort für Überdüngung sorgt (im Meer und im Wald) und ist dort nicht nur nur zum sehr kleinen Anteil verfügbar wo man es dringend braucht, sprich auf landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Und natürlich kann man auch aus Meerwasser Phosphor rückgewinnen. Aber das ist sehr teuer. Und wenn wir in der Lebensmittelproduktion mal drauf angewiesen sind, werden die Lebensmittelpreis sehr viel teurer werden als sie es jetzt schon sind. Für reiche Länder natürlich noch immer zu bewältigen. Aber der Rest muss dann halt (ver)hungern.
hab selten so einen unfug gelesen..... :haha:
steht das alles bei wikipedia ?
Adjua
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Registriert: Mi 6. Jun 2012, 22:44

Re: Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

#8

Beitrag von Adjua »

Na dann goos, klär uns mal auf ...
goos

Re: Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

#9

Beitrag von goos »

gegen soviel unfug hilft nicht mal aufklärung..... :haha:
Manfred

Re: Phosphor:Rückgewinnung aus Klärschlamm

#10

Beitrag von Manfred »

Er meint vermutlich den nicht organisch gebundenen Anteil, denn man aus der Asche rückgewinnen kann. Bzw. könnte, wenn das Zeug nicht deponiert würde.
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