Faulenzergemüse?
Re: Faulenzergemüse?
Rote Melde. Wächst wie Unkraut. Geerntet wird, indem man es jätet, wenn es größer ist. Nur jeweils ein, zwei Pflanzen stehen lassen, bis sie aussamen und dann nur noch ernten. Darf aber nicht zu groß werden, und muß vor dem Blühen geerntet werden. Es ist bei mir das erste Gemüse im Jahr und da ständig junge Pflanzen nachkommen, kann ich bis in den Herbst ernten. Kann wie Spinat zubereitet werden. Aber bedenke: Du wirst sie nicht wieder los 
-
Sonnenschein
Re: Faulenzergemüse?
Also ich bin in den Jahren, in denen ich mittlerweile Gemüse anbaue auch sehr rationell geworden. Früher musste auf meinen Beeten immer alles ganz perfekt und ordentlich aussehen. Das hat natürlich seeeehr viel Zeit in Anspruch genommen und meinen Rücken wenig erfreut. Mittlerweile habe ich ziemlich radikal umgedacht. Meine Beete sehen nun richtig "unordentlich" aus, was mich aber in keinster Weise stört. Beikräuter werden nun nicht mehr ausgezupft, sondern etwa 2x in der Saison mit der Pendelhacke abgeschnitten. Das geht extrem schnell. Die Pflanzenreste bleiben gleich als Mulch liegen. Die Mulchdecke wiederum hält die Feuchtigkeit im Boden, sodass ich nur bei langen Trockenperioden etwas bewässern muss. Ein wirklich anspruchsvolles Gemüse fällt mir jetzt eigentlich auch gar nicht ein (solange die Pflanzen gesund sind, braucht man sich ja kaum um sie zu kümmern). Eigentlich sind es die Paradeiser, die mich am meisten in Anspruch nehmen. V.a. in regenreichen Jahren, wenn sie sehr viel Blattwerk entwickeln, denn dann komme ich ums Ausgeizen nicht herum (andernfalls macht die Braunfäule mit ihnen kurzen Prozess
).
Und ich muss mich Ina Maka anschließen, Kleinkind und Gemüseanbau in Einklang zu bringen ist weniger ein Zeitproblem. Vielmehr ist es so, dass du aufpassen musst, dass dein Junior in seinem Übereifer nicht alle Pflänzchen rauszupft (Mami macht das ja auch... ) und niedertritt (wenn man gerade dabei ist Gehen zu lernen, kann man nicht auch noch aufpassen wohin man tritt). Meine Tochter und ich haben das damals so gelöst, dass sie ein kleines Areal ganz für sich bekam, wo sie werken durfte, wie sie wollte und dafür "meinen" Bereich weitestgehend verschonte. Aber da gibt es sicherlich auch noch bessere Lösungen.
LG
Sonnenschein, die dir viel Spaß, aber auch viel Geduld für eure erste gemeinsame Gartensaison wünscht
Und ich muss mich Ina Maka anschließen, Kleinkind und Gemüseanbau in Einklang zu bringen ist weniger ein Zeitproblem. Vielmehr ist es so, dass du aufpassen musst, dass dein Junior in seinem Übereifer nicht alle Pflänzchen rauszupft (Mami macht das ja auch... ) und niedertritt (wenn man gerade dabei ist Gehen zu lernen, kann man nicht auch noch aufpassen wohin man tritt). Meine Tochter und ich haben das damals so gelöst, dass sie ein kleines Areal ganz für sich bekam, wo sie werken durfte, wie sie wollte und dafür "meinen" Bereich weitestgehend verschonte. Aber da gibt es sicherlich auch noch bessere Lösungen.
LG
Sonnenschein, die dir viel Spaß, aber auch viel Geduld für eure erste gemeinsame Gartensaison wünscht
Re: Faulenzergemüse?
Was hälst du denn von Bumspinat?
Der wird bis zu 2 Meter hoch. Du kannst die Blätter und Triebspitzen dünsten oder zu Spinat verarbeiten. Er sät sich auch selbst aus und kommt dann im Folgejahr wieder.
Da ich ihn dieses Jahr zum ersten mal aussäe, kann ich noch nicht sagen, wie gut er Unkraut unterdrückt. Wer kann hierzu Angaben machen?
Kapuzinerkresse finde ich auch klasse. Sie ist ein Blickfang und wächst flächendeckend. Außerdem kann man die Blätter, Blüten und die Samen essen. Wegen ihrer Senföle ist die Kapuzinerkresse sehr gesund.
Vielleicht könntest du ein paar Sonnenblumen pflanzen und Stangenbohnen daran hochranken lassen.
Der wird bis zu 2 Meter hoch. Du kannst die Blätter und Triebspitzen dünsten oder zu Spinat verarbeiten. Er sät sich auch selbst aus und kommt dann im Folgejahr wieder.
Da ich ihn dieses Jahr zum ersten mal aussäe, kann ich noch nicht sagen, wie gut er Unkraut unterdrückt. Wer kann hierzu Angaben machen?
Kapuzinerkresse finde ich auch klasse. Sie ist ein Blickfang und wächst flächendeckend. Außerdem kann man die Blätter, Blüten und die Samen essen. Wegen ihrer Senföle ist die Kapuzinerkresse sehr gesund.
Vielleicht könntest du ein paar Sonnenblumen pflanzen und Stangenbohnen daran hochranken lassen.
Liebe Grüße
geeseanny
Nimm dein Leben in die Hand, sonst tun es Andere!
geeseanny
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- fuxi
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Re: Faulenzergemüse?
Der unterdrückt kaum, weil er sehr schmal in die Höhe wächst.geeseanny hat geschrieben:wie gut Baumspinat Unkraut unterdrückt.
We have normality. Anything you still can’t cope with is therefore your own problem.
Re: Faulenzergemüse?
Huch, so viele Antworten.
Die Laufgitter-Option fällt wohl auch weg. Wir haben keines und er ist es daher auch nicht gewöhnt. Und außerdem ist es total gemein und fies, wenn die Großen im Garten toben, buddeln, planschen dürfen und er ist eingesperrt. Nee, das wird er mir nicht verzeihen.
Ist ja schon unser 3. Die Gemüsebeete werden wahrscheinlich nicht so interessant sein. Eher mein Kräuterbeet mit den schönen bunten Kieselsteinen oder die Poolleiter/Klettergerüst oder eben der Sandkasten. Wahrscheinlich geb ich bei ihm eh auf und lasse den Sand händeweise futtern.
Ok, dann merk ich mal vor Zucchini und Kürbis mit Kapuzinerkresse. Ha, da muss ich etliches vorziehen wegen meinen Schnecken.
Die Ananaskirsche ist natürlich auch toll. die war so lecker und sehr pflegeleicht letztes Jahr. Säen, gießen und die Früchte aufsammeln.
Und Gewürzfenchel - ich weiß gar nicht was das ist. Sind das diese Fenchelknollen? Find ich ja total lecker. Ich hatte mir in der Baumschule mal eine Fenchelpflanze gekauft, aber da kam keine Knolle dran. Keine Ahnung, woran das lag. Aber schön groß war die Pflanze. Sah toll aus. Leider mochten die Samen nicht keimen, so daß sie letztendlich im Tee gelandet sind.
Stimmt, Mangold, der sät sich sogar selber aus. Isst nur außer mir keiner. Ebenso Rucola. Alles Spinat und Salatartige geht hier gar nicht vom Teller weg. Die wollen einfach nicht glauben, das auch das schmeckt.Mangold
Die Laufgitter-Option fällt wohl auch weg. Wir haben keines und er ist es daher auch nicht gewöhnt. Und außerdem ist es total gemein und fies, wenn die Großen im Garten toben, buddeln, planschen dürfen und er ist eingesperrt. Nee, das wird er mir nicht verzeihen.
Und ich muss mich Ina Maka anschließen, Kleinkind und Gemüseanbau in Einklang zu bringen ist weniger ein Zeitproblem. Vielmehr ist es so, dass du aufpassen musst, dass dein Junior in seinem Übereifer nicht alle Pflänzchen rauszupft (Mami macht das ja auch... ) und niedertritt (wenn man gerade dabei ist Gehen zu lernen, kann man nicht auch noch aufpassen wohin man tritt).
Ist ja schon unser 3. Die Gemüsebeete werden wahrscheinlich nicht so interessant sein. Eher mein Kräuterbeet mit den schönen bunten Kieselsteinen oder die Poolleiter/Klettergerüst oder eben der Sandkasten. Wahrscheinlich geb ich bei ihm eh auf und lasse den Sand händeweise futtern.
Ok, dann merk ich mal vor Zucchini und Kürbis mit Kapuzinerkresse. Ha, da muss ich etliches vorziehen wegen meinen Schnecken.
Die Ananaskirsche ist natürlich auch toll. die war so lecker und sehr pflegeleicht letztes Jahr. Säen, gießen und die Früchte aufsammeln.
Und Gewürzfenchel - ich weiß gar nicht was das ist. Sind das diese Fenchelknollen? Find ich ja total lecker. Ich hatte mir in der Baumschule mal eine Fenchelpflanze gekauft, aber da kam keine Knolle dran. Keine Ahnung, woran das lag. Aber schön groß war die Pflanze. Sah toll aus. Leider mochten die Samen nicht keimen, so daß sie letztendlich im Tee gelandet sind.
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Re: Faulenzergemüse?
Seit wann gehen Ohrenkneifer so massiv an Grünzeug, dass Schäden entstehen? Ich dachte, das sind Nützlinge weil Blattlausfresser etc.. 
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- Minze
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Re: Faulenzergemüse?
Ich habe letztes Jahr Markstammkohl gepflanzt. Er liefert laufend Blätter, schmeckt wie ich finde sehr gut, treibt immer wieder aus und gerade habe ich festgestellt, daß von 5 Pflanzen 4 den Winter überlebt haben und schon wieder fleißig treiben.
Liebe Grüße
Minze
Minze
-
Sabi(e)ne
Re: Faulenzergemüse?
Quelle: WikiDer Gemeine Ohrwurm ist ein Allesfresser und gilt als Nützling, er frisst zum Beispiel Blattläuse oder Schmetterlingsraupen. Er ist aber auch ein Schädling, wenn er weiche Pflanzenteile anfrisst, wie die Blüten. Härtere Schalen und Fruchthäute kann er aber nicht anfressen: so nutzt er bei Trauben oder Äpfeln nur die bestehenden Schadstellen aus und ist nicht für sie selbst verantwortlich. Auf Apfelbäumen findet man ihn häufig in den Fraßgängen des Apfelwicklers. Andere Arten wie der Sandohrwurm, Labidura riparia, sind reine Fleischfresser und können dann zur Schädlingsreduktion beitragen. Ohrwürmer bringen in der Regel nur eine Generation pro Jahr hervor.
Re: Faulenzergemüse?
Hallo!
Wenn der Garten zur "Arbeit" wird und nicht mehr ausgleichend wirken kann, wirds schwer.
Als ich mit meinen Gemüsegarten begonnen habe, wollte ausreichende Ernte mit wenig Aufwand verbinden.
Darum ist folgende Strategie angewendet worden:
- keine Bodenbearbeitung
- verzicht auf allen Schnikschnak (schreibt man das so??)
- Beikrautregulierung nur wenns unbedingt notwendig ist
- auf wenige Gemüsesorten beschrenken (na ja ... so wenige sinds dan doch nicht, ich konnte es einfach nicht lassen)
- nach dem Anlegen des Gartens, nur täglich max. 45 min. Zeit aufwenden
usw.....
wenn da nicht immer der Reiz des Experimentierens währe würde das auch klappen...
aber die Experimente machen immer viel Arbeit und aber auch am meisten Spaß...
und die Kinder mit in die Gartenpflege einbeziehen macht den meisten Kindern viel Freude...
Z.B. ein extra Kinderbeet und man wird staunen was so 3 Jährige alles schaffen!
nur wenn die Gartenarbeit zu Belastung wird sollte man sich eine ruhige Stunde gönnen und darüber nachdenken warum das so ist und obs wirklich der Garten, oder doch was anders
dahinter steckt.
Gruß holzgaser
und die Freude am Garteln nicht verlieren....
Wenn der Garten zur "Arbeit" wird und nicht mehr ausgleichend wirken kann, wirds schwer.
Als ich mit meinen Gemüsegarten begonnen habe, wollte ausreichende Ernte mit wenig Aufwand verbinden.
Darum ist folgende Strategie angewendet worden:
- keine Bodenbearbeitung
- verzicht auf allen Schnikschnak (schreibt man das so??)
- Beikrautregulierung nur wenns unbedingt notwendig ist
- auf wenige Gemüsesorten beschrenken (na ja ... so wenige sinds dan doch nicht, ich konnte es einfach nicht lassen)
- nach dem Anlegen des Gartens, nur täglich max. 45 min. Zeit aufwenden
usw.....
wenn da nicht immer der Reiz des Experimentierens währe würde das auch klappen...
aber die Experimente machen immer viel Arbeit und aber auch am meisten Spaß...
und die Kinder mit in die Gartenpflege einbeziehen macht den meisten Kindern viel Freude...
Z.B. ein extra Kinderbeet und man wird staunen was so 3 Jährige alles schaffen!
nur wenn die Gartenarbeit zu Belastung wird sollte man sich eine ruhige Stunde gönnen und darüber nachdenken warum das so ist und obs wirklich der Garten, oder doch was anders
dahinter steckt.
Gruß holzgaser
und die Freude am Garteln nicht verlieren....
Holzkohle - warum die wertvollste Kohle nicht das Geld ist!
-
Andvari
Re: Faulenzergemüse?
Wieso kann man keinen Grasschnitt als Mulch nehmen? (Bei mir hat das bisher geklappt. Ich habe aber auch nicht solche Unmengen an Grasschnitt, da ich den beim Mähen normalerweise auf dem Gras liegen lasse und nur zusammenreche, wenn ich Mulch brauche.)McCandless hat geschrieben:Arbeit machen sich die meisten selbst durch Unkrautbseitigung alá Bauersfrau der letzten 60 Jahre. Eine echte Erleichertung ist Mulch aus Hackschnitzel+Laub. Nur wenn die Bodenfauna einmal angeschoben wurde, woher Nachschub bekommen. Man kann zuschauen wie es zersetzt wird. Was man am meisten hat, Grasschnitt, kann man leider nicht nehmen.
