Hallo Dagmar,
ich war ein absoluter Fan von Hackschnitzelheizung, bin es zum Teil immer noch- nur tut es mir in der Seele weh, wenn der Berg Hackschnitzel nur ein winzig kleines Häufchen Holzasche übrig lässt. Von Wärme, Strom und Holzkohle würd ich schon auch träumen.
Ich hab in Güssing in Österreich und in Oberbayern Holzvergaseranlagen gesehen, leider waren sie sehr gross dimensioniert- und eine Anlage hat mir echte Alpträume bereitet, ich hab noch nie solche Holzberge lagernd gesehen, wenn sich die Anlage eingeschaltet hat, dann hat der Boden auf dem man stand fast gebebt. Wie schnell wären bei solchem Holzfraß die Hölzer leergeräumt- hoffentlich gibt es irgendwann die kleinen Holzvergaseranlagen, das wäre eine echte Marktlücke.
@Stieglitz, wir versetzen uns in diese Kultur und die Zeit zurück, Vorratshaltung in dem Maß wie in unserem Klima erscheint mir nicht so wichtig gewesen zu sein, Wärme, Feuchtigkeit liess womöglich ein ganzjähriges Wachstum zu.
So gesehen war vermutlich auch die Milchvorratshaltung in dem feuchten Klima eher weniger, wenn dann als Käse höchstens.
In die getöpferten Clos kam alles rein, von der gefüllten Babypampers aus Naturmaterialien bis zum vermutlich auch mal nicht geniessbaren Essen der jungen Frau, damit Schwiegermuttern nichts zu meckern hatte. Die Rückstände vom Bodenfegen, vermutlich auch den Mist der Haustiere.
Spinitisieren wir weiter- die haben doch sicher auch gefeiert, Feste veranstaltet- und meine Vermutung, es gab entweder Würzsossen wie z.B. die jap. Miso auf amazonisch oder einen Schluck aus der Pulle. Alle Kulturen haben nicht nur Lebens-sondern auch Genussmittel hergestellt.
In der europäischen Kultur gab es die Regel- ab Mittwoch dürfen die Nachthafen nicht mehr in den Bach geschüttet werden, weil am Freitag Bier gebraut wird-

diese Hochkultur in den Weiten Amazoniens war so schlau, dass sie ihren Müll und ihre Hinterlassenschaften so gut konservierten, dass eben bei der feuchten Hitze keine Krankheiten aufkommen konnten.
Und Müllhalden, Streit wegen Atomzwischenlagerung war auch nicht ihr Problem.
Ich hab meine ganzen Versuche mit der Terra Preta immer so zu machen versucht, dass ich mir vorstellte, ich würde dort im Amazonas leben und wie könnte ich als dort lebende Frau alles arbeitsmässig auf die Reihe bekommen und am sinnvollsten den Biomüll zu einem sinnvollen Kompost verändern.
Und dann hab ich unser Klima, unsere Gegebenheiten wieder in den Vordergrund gerückt.
Bei der ganzen Überlegung komme ich immer wieder darauf zurück, dass es zuerst der aneroben Milchsäuregärung bedarf und als 2. Schritt die Vererdung.
Vor allem wenn Mist verwendet wird.