Alpengemüse & Co.

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tipopaar
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Re: Alpengemüse & Co.

#61

Beitrag von tipopaar »

Wir haben alles was warm und trocken mag ums Haus, außer ein paar Paprika und Pefferonoipflanzen die ich zu viel hatte und einfach im Garten geparkt habe.

Tomaten haben wir auch wieder ein paar neue Sorten irgendwas sibierisches ist auch dabei und die Melonen....ich glaube wir hatten den selben Lieferanten... :mrgreen:

Ja, Das Netz ist schwarz irgendwo glaube ich von 90% Lichtdurchlass gelesen zu haben das sollte kein Problem sein. Vielleicht machen wir manche Bereiche mit einer Art "Notfallnetz" das wir nur bei Hagelverdacht aufziehen, ausrollen, -klappen oder wie auch immer.... probieren geht über studieren :)
Eine Idee war auch alte Sonnenschirme mit dem Netz zu bestücken, ist die Frage wie windtauglich das dann ist....
Adjua
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Re: Alpengemüse & Co.

#62

Beitrag von Adjua »

tipopaar hat geschrieben:Wir haben alles was warm und trocken mag ums Haus, außer ein paar Paprika und Pefferonoipflanzen die ich zu viel hatte und einfach im Garten geparkt habe.

Tomaten haben wir auch wieder ein paar neue Sorten irgendwas sibierisches ist auch dabei und die Melonen....ich glaube wir hatten den selben Lieferanten... :mrgreen:

Ja, Das Netz ist schwarz irgendwo glaube ich von 90% Lichtdurchlass gelesen zu haben das sollte kein Problem sein. Vielleicht machen wir manche Bereiche mit einer Art "Notfallnetz" das wir nur bei Hagelverdacht aufziehen, ausrollen, -klappen oder wie auch immer.... probieren geht über studieren :)
Eine Idee war auch alte Sonnenschirme mit dem Netz zu bestücken, ist die Frage wie windtauglich das dann ist....
Tja, wenn wir denselben Lieferanten meinen, der hat's nicht so mit den Ettiketten ... Ich konnte von 10 Sorten nur die Auriga (früh, Freiland), die Valencia (guter Geschmack, wenige Früchte), die Black Prince und die Banana Legs identifizieren (und er auch, als er mal bei mir war). Was die beiden schönen roten Fleischtomaten waren, und die Buschtomate, und auch die Eiertomate im Freiland, oder eine mit sehr vielen Früchten, die nicht reif wurden, aber jetzt noch nachgereift zu essen sind, wusste er auch nicht mehr :)

@Netzkonstruktion, würde mich auch sehr interessieren ... Irgendwas aufrollbares wäre cool. Ansonsten will ich einen Versuch der liegenden Freilandkultur am Hang starten, siehe Bild. Das wär vielleicht auch besser einzunetzen ...
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mwuw

Re: Alpengemüse & Co.

#63

Beitrag von mwuw »

Adjua hat geschrieben:
Verena86 hat geschrieben:Soweit ich weiß bewirtschaftet Sepp Holzer mit seiner Permakultur auch einen Hof auf Alpenhöhe. Schau doch mal ob du dir vllt ein Buch von ihm zulegst :-)

http://www.krameterhof.at/
Ganz sicher nicht. Ich hab mich mit dem Herrn eingehend beschäftigt und finde, dass das niemand ist, von dem ich ein Buch kaufe. Warum & wieso soll hier nicht Thema sein.
Ich habe auch das Gefühl bei Holzer stimmt etwas nicht! Dabei wäre das "Warum/Wieso" von Dir sehr interessant!

Habe selber mal versucht einige Jahre auf ca. 1000 Meter in den Alpen (Nordhang) etwas anzubauen! Was wirklich sehr gut wuchs waren Zucchini (viel Feuchtigkeit), ansonsten alles eher sehr mager, Tomaten waren möglich, kleines Foliengewächshaus, aber alles wuchs sehr langsam und war mehr eine Qual als alles andere!

Möhren haben mal 8 Monate gebraucht um etwas Größe zu erreichen! Himbeeren dagegen gingen phantastisch! Also einfach von allem mal probieren (billigen Samen von Aldi/Lidl) und dann sieht man das schon sehr schnell, was geht und was nicht!

Wie gesagt viel war es bei uns nicht, dazu kamen Schnecken in Massen, die das bißchen was kam auch sofort gefressen haben! Die haben sich dann bei einem aus anderen Gründen erforderlichen Umzug gleich versucht mit zu verbreiten, habe ich aber zum Glück entdeckt, Sie erlegt und mit Benzin (Lappen) sofort verbrannt! Klingt brutal, aber die Quälerei mit dieser Plage wollte ich mir nicht wieder antun!
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Re: Alpengemüse & Co.

#64

Beitrag von emil17 »

Adjua hat geschrieben:
Verena86 hat geschrieben:Soweit ich weiß bewirtschaftet Sepp Holzer mit seiner Permakultur auch einen Hof auf Alpenhöhe. Schau doch mal ob du dir vllt ein Buch von ihm zulegst
Ganz sicher nicht. Ich hab mich mit dem Herrn eingehend beschäftigt und finde, dass das niemand ist, von dem ich ein Buch kaufe. Warum & wieso soll hier nicht Thema sein.
Da sind wir beide zum gleichen Schluss gekommen.
Im Netz findet man schon einiges.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Thomas/V.
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Re: Alpengemüse & Co.

#65

Beitrag von Thomas/V. »

Thomas/V. hat geschrieben:....
Ich habe diesen Winter eine Paprikapflanze zum Überwintern im Haus. Sollte sie es überstehen, werde ich mir dann mehr überwintern und keine Jungpflanzen vorziehen oder kaufen.
Überhaupt müßte man bei solchen extremen Verhältnissen wohl mehr auf mehrjährige Pflanzen ausweichen.
Ist aber wieder eine Frage der Überwinterungsmöglichkeiten...
Im Moment lebt meine Paprikapflanze im Topf noch.
Bis Dezember sah sie ganz gut aus, dann hat der Lichtmangel (obwohl Südfenster) die Blätter dahingerafft (auch Blattläuse waren beteiligt) und so war sie im Januar kahl.
Hab sie dann in die Küche gestellt, wo sie jetzt anfängt, neue Blätter zu treiben.
Wenn der Garten aufgetaut ist, werd ich dann mal neue Erde mischen und das Teil umtopfen und sehen, wie es sich weiterentwickelt.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Re: Alpengemüse & Co.

#66

Beitrag von 65375 »

Meine Paprika am Südfenster im Treppenhaus ganz oben sehen alle aus, als wären sie hinüber.
Die einzige, recht klein, die gut aussieht, steht am Nordfenster in der - nahezu unbeheizten - Küche.
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Re: Alpengemüse & Co.

#67

Beitrag von Delikat »

Es gibt mehrjährige Paprika? Das wäre ja auch was für uns. (Gut, wir sind hier auf nur 500 m, aber ich merke schon einen deutlichen Unterschied zum Thüringer Tiefland, wie Erfurt zB.)
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Re: Alpengemüse & Co.

#68

Beitrag von 65375 »

Paprika ist mehrjährig, wird nur immer einjährig angebaut, weil sich der Aufwand der Überwinterung nicht lohnt.
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Re: Alpengemüse & Co.

#69

Beitrag von Delikat »

Also ließe sich das theoretisch mit jeder Paprikapflanze machen? Mit unserer Chili scheint es geklappt zu haben.
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Thomas/V.
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Re: Alpengemüse & Co.

#70

Beitrag von Thomas/V. »

65375 hat geschrieben:Meine Paprika am Südfenster im Treppenhaus ganz oben sehen alle aus, als wären sie hinüber.
Die einzige, recht klein, die gut aussieht, steht am Nordfenster in der - nahezu unbeheizten - Küche.
wenn die "toten" noch nicht braun, sondern grün aussehen (also die "Äste"), dann stelle sie jetzt mal ins Warme und Helle, dann warte mal noch 2-3 Wochen, nur leicht gießen, vielleicht werden sie doch noch
Delikat hat geschrieben:Es gibt mehrjährige Paprika? Das wäre ja auch was für uns. (Gut, wir sind hier auf nur 500 m, aber ich merke schon einen deutlichen Unterschied zum Thüringer Tiefland, wie Erfurt zB.)
Ja, eigentlich sind die mehrjährig. Ich hab mal in einem Baumarkt eine Paprikapflanze gesehen, die war über 1m hoch und hatte ca. 20 Früchte dran hängen, im Mai! Hat so ca. 25€ gekostet, sah total ansprechend aus, aber der Preis....
Aber prinzipiell geht das wohl auch selber zu Hause, wenn man die Möglichkeit hat zum Überwintern.
Delikat hat geschrieben:Also ließe sich das theoretisch mit jeder Paprikapflanze machen? Mit unserer Chili scheint es geklappt zu haben.
Ja, Paprika und Chili sind nah verwandt, gehören zur selben Art, sind nur verschiedene Zuchtformen.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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