praktische Erfahrung mit Kochkiste?
- si001
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praktische Erfahrung mit Kochkiste?
Hat jemand praktische Erfahrung mit einer Kochkiste? In der Theorie ist so ein Ding ja super. Ich will aber nicht unbedingt planmäßig Nudeln, Reis, Kartoffeln, ... im heißen Topf hoch in mein Bett tragen. Das geht mal, aber so als gewohnheitsmäßige Energiespermöglichkeit ist mir das zu umständlich.
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Sabi(e)ne
Re: praktische Erfahrung mit Kochkiste?
Man kann die Dinger für nichts nehmen, weil sie wochenlang entsetzlich stinken, aber wenn sie ein Jahr abgelagert sind, riecht man nix mehr.
Ich kann sie nicht mal mit Müll befüllen, weil ich dann auf der Entsorgungsstelle angepampt werde, daß Styro gefälligst sauber und extra anzuliefern sei - was irre ist, weil ALLES in die Bremer Müllverbrennung geht.
Als Kochkiste würd ich da was dreischaliges bauen - bei 60mm zusammengeklebte Wanddicke hat man fast keine Wärmeverluste für mindestens 8-10 Stunden.
(ich hab meine Seifen jahrelang in einer alten Bienenkiste aus 55mm Styro warmgehalten - geht supergut - bis zum Seifenbrikett, wenn zuviel Zucker drin war
- Maisi
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Re: praktische Erfahrung mit Kochkiste?
Also richtig "gekocht" hab ich in meiner noch nicht. (irgendwie denk ich da auch nie dran...
) Aber ich benutz sie z.B. für Hefeteig zum gehen, wenn die Küche grad noch nicht geheizt ist, dazu stell ich ne Tasse mit heißem Wasser mit rein, das geht wunderbar. Auch beim Quark machen stell ich den am Anfang so 2-3 Stunden rein mit ner Tasse heißem Wasser.
- si001
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Re: praktische Erfahrung mit Kochkiste?
Maisi hat geschrieben:Aber ich benutz sie z.B. für Hefeteig zum gehen, wenn die Küche grad noch nicht geheizt ist, dazu stell ich ne Tasse mit heißem Wasser mit rein, das geht wunderbar.
Hefeteig oder Brotleibe zum Gehen stelle ich mir einer Schüssel kochendem Wasser in den Backofen. Das geht auch.
- si001
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Re: praktische Erfahrung mit Kochkiste?
13 Jahre später:
Meine Kochkiste ist inzwischen mein Backofen, in dem ich eine dicke Decke liegen habe. Bei Bedarf wickele ich einen Topf in diese Decke und verstaue das Paket im Backofen.
Funktioniert und ist platzsparend.
Meine Kochkiste ist inzwischen mein Backofen, in dem ich eine dicke Decke liegen habe. Bei Bedarf wickele ich einen Topf in diese Decke und verstaue das Paket im Backofen.
Funktioniert und ist platzsparend.
- Rohana
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Re: praktische Erfahrung mit Kochkiste?
Die Idee ist echt nicht schlecht. Jede Standard-Küche hat einen Backofen, der ist auch gemacht um Wärme zu halten, ist eh da und immer in Reichweite... du bist ein Genie 
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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unkrautaufesserin
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Re: praktische Erfahrung mit Kochkiste?
Meine Oma hatte eine Kochkiste aus Sperrholz, gefüttert mit Lumpen. In der Mitte war ein großer Topf, da kam der Topf mit dem Essen rein.
Eintopf nach 8 Stunden Kochkiste hat kaum noch Vitamine, keinen Biß und ist nur im Kriegsfalle bei Brennholzmangel zu vertreten. Reis, Buchweizen, Graupen sind durchaus eßbar.
Fleisch würde ich nicht drin garen wollen, da die Kochkiste keine bakteriensichere Temperatur hält.
Eintopf nach 8 Stunden Kochkiste hat kaum noch Vitamine, keinen Biß und ist nur im Kriegsfalle bei Brennholzmangel zu vertreten. Reis, Buchweizen, Graupen sind durchaus eßbar.
Fleisch würde ich nicht drin garen wollen, da die Kochkiste keine bakteriensichere Temperatur hält.
- si001
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Re: praktische Erfahrung mit Kochkiste?
Ich mache darin hauptsächlich Reis, Kartoffeln, Nudeln, Lindengerichte und Gemüsebrühe.
So was wie Gulasch muss erst völlig durch erhitzt sein, bevor es dann in der Kochkiste seine Temperatur hält. Bakterien sind, wenn mans richtig macht, schon auf dem Herd beim Anbraten und Hochheizen auf dem Herd gestorben.
So was wie Gulasch muss erst völlig durch erhitzt sein, bevor es dann in der Kochkiste seine Temperatur hält. Bakterien sind, wenn mans richtig macht, schon auf dem Herd beim Anbraten und Hochheizen auf dem Herd gestorben.
