Dann würdest du sicher keine solchen Aussagen mehr bringen.
Teetrinkerin, was für ne Aussage genau meinst du?
Du hast die Ironie bemerkt und meinst, ich würde das Problem nicht ernst nehmen, oder wie?
Wenn es hier um "die Wahrheit" geht, ist mir wichtig, nicht nur Insekten, sondern auch Menschen als schützenswert zu erachten, das mal zuerst.
Dann nutzt es auch keinem Insekt oder anderem Wesen, wenn man elementare Dinge wie die Forpflanzungsfähigkeit aus der Rechnung raus lässt, auch wenn es bei meinem "Argument" eher darum ging, den Bezug "Lebensraum" zu
bestimmten Arten wieder auf den Tisch zu bringen, der versank nämlich grad im Schwurbelnebel.
Du kannst versichert sein, dass überall, wo ich öfter bin, ne Menge Futter und Lebensraum für Insekten und anderes Kleingetier entsteht.
Aber auf der anderen Seite bin ich nicht gewillt, die manipulative Angstmacherei und Naturentfremdung, diese geistlose Spaltung mitzumachen. Aus gutem Grund. (Damit meine ich nicht (nur) Ina, damit meine ich die Tendenz in unserer Gesellschaft, das Problem entweder zu ignorieren, oder emotional zu reagieren.)
"Sterblichkeit" ist nicht das Problem, die geänderten Umstände haben zu geänderten Zuständen geführt
und wenn man nicht da ansetzt, sondern nur an der Angst-Schraube dreht, wird das nicht besser.
Wenn "Quantität" mit "Qualität" gleichgesetzt wird, geb ich halt nen entspechenden Kommentar ab.
Es gibt ne Menge Maßnahmen, die auch bekannt sind, die helfen könnten, also ist die Aussage, man könne gegen "DAS" Artensterben nix machen, so nicht korrekt. Man kann was machen, man müsste es nur tun.
Und es könnte leichter getan werden, wenn es nicht erst irgendwie darum ginge, die "Landwirte" dazu zu zwingen, es auf eigene Kosten zun tun.
Das ist mein Punkt und dazu stehe ich.
Es ist die ewig gleiche Argumentationsschleife:
auch der Verbraucher ist in der Pflicht mit den elenden Kiesgärten und der Müllmentalität;
die Industrie mit ihren Wegwerfprodukten und "effektiven" Produktionswegen;
die Gemeinden/Verwaltungen mit Beleuchtungsanlagen, Förderungen, Flächenversiegelungen;
die Medien, die lieber Stimmung machen als informieren;
die Schulen, die auf Leistung trimmen statt Bezug herzustellen.
"Politik" halt.
Es ist ein gesellschaftliches Problem, kein rein Landwirtschaftliches.
Und: das, was die Tiere selber tun können, das tun sie ja.
Sie vermehren sich, egal, ob es für sie ein Morgen gibt oder nicht.
Wenn Menschen, die für dieses "Morgen" sorgen wollen, diesen Punkt nicht sehen (können oder wollen?), muss man doch was sagen!