Schlachttag
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 21:57
Gestern wurden 2 Ochsen und eine Fräse von uns für die Vermarktungsgesellschaft Bio-Bauern mbH geschlachtet.
Die Schlachtung findet jeweils regional statt, in unserem Fall im nächstgelegenen Schlachthof in Kulmbach.
Bei der Gelegenheit haben wir für den Eigenbedarf eine weitere Färse mit schlachten lassen.
Wie das bei den Bauern so üblich ist, das "schlechteste" Tier der Herde. Sie wurde bereits sehr klein geboren (ca. 1/3 kleiner als unsere durchschnittlichen Kälber) und wuchs auch deutlich langsamer als der Rest, so dass sie jetzt mit gut 1 1/2 Jahren nur 170 kg Schlachtgewicht am Haken hatte. Viel zu klein und leicht für die Bewertungsmasken der Vermarkter. Aber für uns eine gute Größe, ums sie selbst zu verwerten.
Heute kamen die Innereien. In diesem Fall Herz, Leber, Milz, Nieren, Zunge und Zwerchfell.
(Därme, Pansen und Lunge gehen teils in die Entsorgung, teils in die Nebenprodukteverwertung des Schlachthofes.)
Zwei der Neffen und mein Bruder interessieren sich für die Schlachterei und haben sich der Innereien angekommen.
Die Milz wurde mit stumpfem Messer ausgeschabt. Das gibt einen Brei, wie man ihn auch aus Leber macht, für Leberklößchen, und kann wie Leber verarbeitet werden. Die Ausbeute an Brei ist, gemessen an der Größe der Milz, erstaunlich gering, weil sehr viel Bindegewebe, Adern, etc, übrig bleiben.
Der Geschmack geht in Richtung Leber, etwas milder.
Die Zunge wollte einer der Neffen haben und hat sie sich heute bereits gekocht.
Herz und Nieren gibt es morgen zu Mittag. Die Nieren werden aufgeschnitten und vor der Verarbeitung einige Stunden gewässert.
Die Leber wurde portioniert eingefroren.
Das Zwerchfell haben wir bisher meist verwurstet. Mein Bruder wollte es aber mal als "Skirt Steak" probieren.
Bei so einem kleinen Tier bleibt nicht viel Zwerchfell-Muskel übrig, wenn man Häute/Bindegewebe entfernt hat.
Das wird für jeden einen Probierhappen geben.
Der Rest des Rindes hängt jetzt erstmal einige Tage in der Kühlung ab. So ein kleines Tier mit wenig Fettabdeckung kann man nicht lange hängen lassen, max. eine Woche. Irgendwann nächste Woche wird also weitergemetzgert.
Die Schlachtung findet jeweils regional statt, in unserem Fall im nächstgelegenen Schlachthof in Kulmbach.
Bei der Gelegenheit haben wir für den Eigenbedarf eine weitere Färse mit schlachten lassen.
Wie das bei den Bauern so üblich ist, das "schlechteste" Tier der Herde. Sie wurde bereits sehr klein geboren (ca. 1/3 kleiner als unsere durchschnittlichen Kälber) und wuchs auch deutlich langsamer als der Rest, so dass sie jetzt mit gut 1 1/2 Jahren nur 170 kg Schlachtgewicht am Haken hatte. Viel zu klein und leicht für die Bewertungsmasken der Vermarkter. Aber für uns eine gute Größe, ums sie selbst zu verwerten.
Heute kamen die Innereien. In diesem Fall Herz, Leber, Milz, Nieren, Zunge und Zwerchfell.
(Därme, Pansen und Lunge gehen teils in die Entsorgung, teils in die Nebenprodukteverwertung des Schlachthofes.)
Zwei der Neffen und mein Bruder interessieren sich für die Schlachterei und haben sich der Innereien angekommen.
Die Milz wurde mit stumpfem Messer ausgeschabt. Das gibt einen Brei, wie man ihn auch aus Leber macht, für Leberklößchen, und kann wie Leber verarbeitet werden. Die Ausbeute an Brei ist, gemessen an der Größe der Milz, erstaunlich gering, weil sehr viel Bindegewebe, Adern, etc, übrig bleiben.
Der Geschmack geht in Richtung Leber, etwas milder.
Die Zunge wollte einer der Neffen haben und hat sie sich heute bereits gekocht.
Herz und Nieren gibt es morgen zu Mittag. Die Nieren werden aufgeschnitten und vor der Verarbeitung einige Stunden gewässert.
Die Leber wurde portioniert eingefroren.
Das Zwerchfell haben wir bisher meist verwurstet. Mein Bruder wollte es aber mal als "Skirt Steak" probieren.
Bei so einem kleinen Tier bleibt nicht viel Zwerchfell-Muskel übrig, wenn man Häute/Bindegewebe entfernt hat.
Das wird für jeden einen Probierhappen geben.
Der Rest des Rindes hängt jetzt erstmal einige Tage in der Kühlung ab. So ein kleines Tier mit wenig Fettabdeckung kann man nicht lange hängen lassen, max. eine Woche. Irgendwann nächste Woche wird also weitergemetzgert.