Re: Gewerbeanmeldung für Gerätekauf
Verfasst: So 3. Jul 2016, 15:28
Hallo Wranger.
Einfach beim Gewerbeamt ein entsprechendes Dienstleistungsgewerbe anmelden (ca. 30 Euro), gleiches dem Finanzamt mitteilen. Im Anmeldungs- und Folgejahr musst du dann elektronisch deine monatliche Vorsteueranmeldung abgeben (oder solltest du das für deine Solaranlage bereits machen müssen, um die neuen Ausgaben/Einnahmen/Vorsteuer/Ust) erweitern), das, in Verbindung mit der Einnahmen- Überschussrechnung... ist die größte bürokratische Mühe dabei. Und die Jahressteuererklärung.
Die Mehrwertsteuer für den Einachser bekommst du zurück, wenn er eindeutig für dein Gewerbe verwendet wird. Die Rechnungskopie will das Amt evtl. haben. „Absetzen“ im Sinne der Verrechnung der Ausgaben mit anderen steuerpflichtigen Einnahmen (im Zusammenhang mit der Jahreserklärung) ... ist bei einem Einachser, wie bei anderen größeren Anschaffungen, nur in Höhe der jährlichen Abschreibungen möglich. Die fiktiven Ausgaben werden also auf die steuerliche (fiktive) Lebensdauer verteilt. Wie hoch die ist, müsstest du mal nachgoogeln oder beim Finanzamt erfragen. Alle Betriebsstoffe/Reparaturen (die für das Gewerbe erforderlich sind) können auch „abgesetzt“ werden. Sollte sich herausstellen, dass du keine nennenswerten Einnahmen im Zusammenhang mit diesem Gewerbe erzielst, könnte das Amt allerdings auch nach Jahren diese Tätigkeit noch als „Liebhaberei“ deklarieren, dir also unterstellen, dass du von Anfang an nie Überschüsse damit erwirtschaften wolltest, wodurch alle steuerlichen Vorteile auch rückwirkend zurückgefordert werden. Das bitte beachten. Die gewerbliche Tätigkeit sollte also mit einer gewissen Gewinnerziehlungsabsicht (so heißt das tatsächlich) betrieben werden. (Die Einnahmen und Ausgaben der Solaranlage müssen übrigens vom Dienstleistungsbetrieb gesondert aufgelistet werden. Es müssen also 2 getrennte Rechnungen erfolgen und die Ausgaben müssen zugeordnet werden.)
Und...*räusper*...vielleicht ist es doch besser, die Überschrift ein bisschen "seriöser" zu machen. Wir wissen natürlich alle, dass du ne ehrliche Haut bist...aber finstere Gestalten könnten ja finstere Absichten wittern.
Kirschkernchen
Einfach beim Gewerbeamt ein entsprechendes Dienstleistungsgewerbe anmelden (ca. 30 Euro), gleiches dem Finanzamt mitteilen. Im Anmeldungs- und Folgejahr musst du dann elektronisch deine monatliche Vorsteueranmeldung abgeben (oder solltest du das für deine Solaranlage bereits machen müssen, um die neuen Ausgaben/Einnahmen/Vorsteuer/Ust) erweitern), das, in Verbindung mit der Einnahmen- Überschussrechnung... ist die größte bürokratische Mühe dabei. Und die Jahressteuererklärung.
Die Mehrwertsteuer für den Einachser bekommst du zurück, wenn er eindeutig für dein Gewerbe verwendet wird. Die Rechnungskopie will das Amt evtl. haben. „Absetzen“ im Sinne der Verrechnung der Ausgaben mit anderen steuerpflichtigen Einnahmen (im Zusammenhang mit der Jahreserklärung) ... ist bei einem Einachser, wie bei anderen größeren Anschaffungen, nur in Höhe der jährlichen Abschreibungen möglich. Die fiktiven Ausgaben werden also auf die steuerliche (fiktive) Lebensdauer verteilt. Wie hoch die ist, müsstest du mal nachgoogeln oder beim Finanzamt erfragen. Alle Betriebsstoffe/Reparaturen (die für das Gewerbe erforderlich sind) können auch „abgesetzt“ werden. Sollte sich herausstellen, dass du keine nennenswerten Einnahmen im Zusammenhang mit diesem Gewerbe erzielst, könnte das Amt allerdings auch nach Jahren diese Tätigkeit noch als „Liebhaberei“ deklarieren, dir also unterstellen, dass du von Anfang an nie Überschüsse damit erwirtschaften wolltest, wodurch alle steuerlichen Vorteile auch rückwirkend zurückgefordert werden. Das bitte beachten. Die gewerbliche Tätigkeit sollte also mit einer gewissen Gewinnerziehlungsabsicht (so heißt das tatsächlich) betrieben werden. (Die Einnahmen und Ausgaben der Solaranlage müssen übrigens vom Dienstleistungsbetrieb gesondert aufgelistet werden. Es müssen also 2 getrennte Rechnungen erfolgen und die Ausgaben müssen zugeordnet werden.)
Und...*räusper*...vielleicht ist es doch besser, die Überschrift ein bisschen "seriöser" zu machen. Wir wissen natürlich alle, dass du ne ehrliche Haut bist...aber finstere Gestalten könnten ja finstere Absichten wittern.
Kirschkernchen