Igel aufpäppeln - Wer will nochmal? - Wer hat noch nicht?
Verfasst: So 5. Okt 2014, 13:44
Hallo zusammen,
über die letzten Jahre habe ich immer wieder einzelne Igel aufgepäppelt die untergewichtig oder verletzt waren.
Es gibt kaum was Schöneres als dann das Igelchen zur Rechten Zeit wieder in die Freiheit zu entlassen.
Nun erhielt ich einen Hilferuf von einer befreundeten Igel-Aufpäpplerin die mit viel Liebe, Zeit und großem Sachverstand mehrere Igel pflegt. Das Problem ist, dass es immer mehr werden. Man könnte ja einfach sagen dass keine Kapazitäten mehr frei sind, aber das wäre wohl das Todesurteil für so manchen stachligen Kandidaten der aus diesem Grund jetzt nicht mehr angenommen werden könnte.
Nun meine Frage und Bitte an euch:
Wer (möglichst in Süddeutschland) würde sich bereit erklären den ein oder anderen Igel, der die erste heikle Phase bereits überstanden hat und gut ans Futter geht, zu übernehmen ?
Je nach Witterung und Jahreszeit bzw. dem Gewicht des Igels würden wir uns über verschiedene Platzangebote freuen.
Zur Auswilderung noch im Herbst wäre ein ausbruchsicher eingezäuntes Gehege von mehreren Quadratmetern notwendig. Hier wird dem Gast jeden Abgend ein Tellerchen Katzenfutter hingestellt. Wenn das Tier gelegentlich gewogen wird, kann man gut beobachten wie rasch das Gewicht nach oben geht. In der Woche ist eine Zunahme von ca. 100 Gramm zu erwarten. Später kann das Gehege geöffnet werden (sofern keine Straße in der Nähe ist) und der Igel kann seine eigenen Wege gehen. Erfahrungsgemäß bleibt er in der Nähe und frißt gerne noch an der bereits vertrauten Futterstelle die noch weiter befüllt wird. Manchmal wird sogar das Schlafhaus (ein doppelter Karton mit Stroh und Papier darin und einer regendichten Abdeckung darüber) weiter benutzt.
Viele Igelkinder werden im Herbst verwaist oder verletzt aufgenommen und es ist oft nicht mehr möglich sie noch vor dem Winter wieder auszuwildern. Dann verbringen sie den Winterschlaf in Ihrerem Schlafkarton, sobald sie das erforderliche Gewicht erreicht haben. Erst im Frühjahr, wenn sie wieder gut ans Futter gehen, werden sie im Idealfall wie oben beschrieben, in die Freiheit entlassen.
Wer keinen geeigneten Garten hat und einen Igel nur für die Auffütterungszeit nehmen kann ist auch willkommen. Dann wird der Pflegling eben anderweitig ausgewildert.
Außerdem gibt es manchmal "behinderte'" Igel die nicht mehr in die Freiheit können. Auch diese Tiere könnten in einem ausbruchsicheren Garten noch ein schönes Leben führen.
Natürlich stehen wir beratend zur Seite. Ein Tier wird auch nur dann abgegeben, wenn die nötigen Voraussetzungen tatsächlich angeboten werden können.
Wer ist bereit für eine "Gute Tat" ? Freiwillige vor!!
Liebe Grüße von Karin
über die letzten Jahre habe ich immer wieder einzelne Igel aufgepäppelt die untergewichtig oder verletzt waren.
Es gibt kaum was Schöneres als dann das Igelchen zur Rechten Zeit wieder in die Freiheit zu entlassen.
Nun erhielt ich einen Hilferuf von einer befreundeten Igel-Aufpäpplerin die mit viel Liebe, Zeit und großem Sachverstand mehrere Igel pflegt. Das Problem ist, dass es immer mehr werden. Man könnte ja einfach sagen dass keine Kapazitäten mehr frei sind, aber das wäre wohl das Todesurteil für so manchen stachligen Kandidaten der aus diesem Grund jetzt nicht mehr angenommen werden könnte.
Nun meine Frage und Bitte an euch:
Wer (möglichst in Süddeutschland) würde sich bereit erklären den ein oder anderen Igel, der die erste heikle Phase bereits überstanden hat und gut ans Futter geht, zu übernehmen ?
Je nach Witterung und Jahreszeit bzw. dem Gewicht des Igels würden wir uns über verschiedene Platzangebote freuen.
Zur Auswilderung noch im Herbst wäre ein ausbruchsicher eingezäuntes Gehege von mehreren Quadratmetern notwendig. Hier wird dem Gast jeden Abgend ein Tellerchen Katzenfutter hingestellt. Wenn das Tier gelegentlich gewogen wird, kann man gut beobachten wie rasch das Gewicht nach oben geht. In der Woche ist eine Zunahme von ca. 100 Gramm zu erwarten. Später kann das Gehege geöffnet werden (sofern keine Straße in der Nähe ist) und der Igel kann seine eigenen Wege gehen. Erfahrungsgemäß bleibt er in der Nähe und frißt gerne noch an der bereits vertrauten Futterstelle die noch weiter befüllt wird. Manchmal wird sogar das Schlafhaus (ein doppelter Karton mit Stroh und Papier darin und einer regendichten Abdeckung darüber) weiter benutzt.
Viele Igelkinder werden im Herbst verwaist oder verletzt aufgenommen und es ist oft nicht mehr möglich sie noch vor dem Winter wieder auszuwildern. Dann verbringen sie den Winterschlaf in Ihrerem Schlafkarton, sobald sie das erforderliche Gewicht erreicht haben. Erst im Frühjahr, wenn sie wieder gut ans Futter gehen, werden sie im Idealfall wie oben beschrieben, in die Freiheit entlassen.
Wer keinen geeigneten Garten hat und einen Igel nur für die Auffütterungszeit nehmen kann ist auch willkommen. Dann wird der Pflegling eben anderweitig ausgewildert.
Außerdem gibt es manchmal "behinderte'" Igel die nicht mehr in die Freiheit können. Auch diese Tiere könnten in einem ausbruchsicheren Garten noch ein schönes Leben führen.
Natürlich stehen wir beratend zur Seite. Ein Tier wird auch nur dann abgegeben, wenn die nötigen Voraussetzungen tatsächlich angeboten werden können.
Wer ist bereit für eine "Gute Tat" ? Freiwillige vor!!
Liebe Grüße von Karin