Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
- Rohana
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Deckt sich ja fast mit dem Phänomen meiner Antwort bei den Eiern! Nichtsdestotrotz, guter Effekt, das wird schon ^^ Bei uns sind endlich die Birnen durch. Juhu, mal kein "Verarbeitungsstress" für eine Weile...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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hobbygaertnerin
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Hab mal gelesen, dass 85 % des Apfelsaftes aus China kommen,
ob die Apfelschorlen aus echtem oder künstlichem Saft sind, merkt man schon am Geschmack.
Wir haben in der Nähe eine sehr renomierte Saftfabrik, dort wird Konzentrat hergestellt und der Saft schmeckt das ganze Jahr immer gleich. Einzig der Streuobstapfelsaft ist naturtrüb und geschmacklich wohlschmeckender. Man kann dort auch die Äpfel hinbringen und sich alle möglichen Sorten Saft holen. Man bekommt dort nichts von den eigenen Äpfeln - bei der Mosterei vom Gartenbauverein hat man seinen eigenen Saft -
Unser Saft schmeckt je nach Äpfelsorte verschieden. Einmal fahre ich noch zur Mosterei, möchte wieder Apfelwein und -most machen.
Das ganze Auto hat nach Äpfeln gerochen, als ich gestern im Geschäft an einer riesigen Äpfelauswahl der Apfelschönheiten vorbeigekommen bin- man riecht nichts von diesen Äpfeln- würde mich interessieren, warum die nicht mehr riechen?
ob die Apfelschorlen aus echtem oder künstlichem Saft sind, merkt man schon am Geschmack.
Wir haben in der Nähe eine sehr renomierte Saftfabrik, dort wird Konzentrat hergestellt und der Saft schmeckt das ganze Jahr immer gleich. Einzig der Streuobstapfelsaft ist naturtrüb und geschmacklich wohlschmeckender. Man kann dort auch die Äpfel hinbringen und sich alle möglichen Sorten Saft holen. Man bekommt dort nichts von den eigenen Äpfeln - bei der Mosterei vom Gartenbauverein hat man seinen eigenen Saft -
Unser Saft schmeckt je nach Äpfelsorte verschieden. Einmal fahre ich noch zur Mosterei, möchte wieder Apfelwein und -most machen.
Das ganze Auto hat nach Äpfeln gerochen, als ich gestern im Geschäft an einer riesigen Äpfelauswahl der Apfelschönheiten vorbeigekommen bin- man riecht nichts von diesen Äpfeln- würde mich interessieren, warum die nicht mehr riechen?
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Mein Jüngster, der bald 3 wird, ist ja noch ein Rede-Anfänger. Aber gestern, als ich ihm ein paar gelbe Tomaten zum naschen in die Hand gab, sagte er ganz selbstverständlich "das Galeni is!"
**Stolz bin***

**Stolz bin***
Vielleich zu stark eingewachst?hobbygaertnerin hat geschrieben:würde mich interessieren, warum die nicht mehr riechen?
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Benutzer 2354 gelöscht
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
die gekauften riechen auch ,es dauert nur ein paar tage.
- Maisi
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Also ich fahre auch nur in eine Mosterei, wo man den eigenen Saft bekommt. Hier gibts ne größere, wo man die Äpfel abgibt und auch Gutscheine bekommt. (Auch so ne Saftfabrik) Da war ich einmal und nie wieder. Wenn man da sieht, was die Leute da teilweise ankarren mit fauligem Obst dazwischen, nein danke! Ich verlese alles nochmal am Tag, bevor es zum mosten geht und dann krieg ich sowas dafür??hobbygaertnerin hat geschrieben:....Man kann dort auch die Äpfel hinbringen und sich alle möglichen Sorten Saft holen. Man bekommt dort nichts von den eigenen Äpfeln - bei der Mosterei vom Gartenbauverein hat man seinen eigenen Saft -
Daher bleib ich bei der kleinen, alten Moste. Großteil wird zu Apfelmost vergoren, je nach Menge füll ich dann noch Saft in diese 5 Liter Beutel oder füll ihn daheim in Flaschen ab, wenns nicht soviel ist. Rest wird frisch getrunken, da gibts immer viele frohe Abnehmer.
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hobbygaertnerin
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Genau deswegen möchte ich den Saft von den eigenen Äpfeln, weil sonst ist das wie mit der Geschichte von jedem der was für die Suppe beiträgt-
ich staune derzeit, wo überall Äpfel entsorgt werden, scheinbar wollen die Menschen selbst mit eigenem Garten diesen Segen gar nicht.
Das riesige Angebot an Getränken in den Geschäften zeigt aber dann doch wieder, dass Saft in vielen Sorten und Arten gekauft wird.
Zum Glück brauchen wir das alles nicht kaufen, selbst der Holunder war dieses Jahr sehr ertragreich, wenn es dann kälter wird, gibts den mit Apfelsaft und Gewürzen als alkohlfreien Früchtepunsch und ich weiß, was da alles enthalten ist.
Nächste Woche kommen die Äpfel runter und was dann noch anfällt, wird Most und Obstessig.
Bei Most und Apfelwein krieg ich schon ein ganz trinkbares Stöffchen hin- beim Obstessig bin ich noch um Üben.
Wie man den mit einfachen Mitteln und als gute Qualität erzeugt, da muss ich wohl noch einiges lernen.
ich staune derzeit, wo überall Äpfel entsorgt werden, scheinbar wollen die Menschen selbst mit eigenem Garten diesen Segen gar nicht.
Das riesige Angebot an Getränken in den Geschäften zeigt aber dann doch wieder, dass Saft in vielen Sorten und Arten gekauft wird.
Zum Glück brauchen wir das alles nicht kaufen, selbst der Holunder war dieses Jahr sehr ertragreich, wenn es dann kälter wird, gibts den mit Apfelsaft und Gewürzen als alkohlfreien Früchtepunsch und ich weiß, was da alles enthalten ist.
Nächste Woche kommen die Äpfel runter und was dann noch anfällt, wird Most und Obstessig.
Bei Most und Apfelwein krieg ich schon ein ganz trinkbares Stöffchen hin- beim Obstessig bin ich noch um Üben.
Wie man den mit einfachen Mitteln und als gute Qualität erzeugt, da muss ich wohl noch einiges lernen.
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hobbygaertnerin
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Trotz der Trockenheit war dieses Jahr ein ungewöhnlich gutes Obstjahr.
Wir haben im Frühjahr die Bäume ziemlich ausgeschnitten und das scheint ihnen ebenfalls gut getan zu haben.
Gestern hab ich die letzten Äpfel gepflückt, so schön waren sie schon lange nicht mehr.
Sie können sicher nicht mit den polierten und strahlenden Schönheiten aus den Geschäften mithalten, aber dafür sind sie von unseren Bäumen, die Bienen haben fleissig die Blüten bestäubt und dafür auch noch einiges an Honig erarbeitet.
Jetzt steht noch einmal Mosterei an, dann die Bäume mit Nährstoffen versorgen und das Gefühl von grosser Dankbarkeit empfinden. Freu mich, dass dieses Hobby nicht nur Arbeit und Freude, sondern auch sehr viel nahrhaftes liefert.
Wir haben im Frühjahr die Bäume ziemlich ausgeschnitten und das scheint ihnen ebenfalls gut getan zu haben.
Gestern hab ich die letzten Äpfel gepflückt, so schön waren sie schon lange nicht mehr.
Sie können sicher nicht mit den polierten und strahlenden Schönheiten aus den Geschäften mithalten, aber dafür sind sie von unseren Bäumen, die Bienen haben fleissig die Blüten bestäubt und dafür auch noch einiges an Honig erarbeitet.
Jetzt steht noch einmal Mosterei an, dann die Bäume mit Nährstoffen versorgen und das Gefühl von grosser Dankbarkeit empfinden. Freu mich, dass dieses Hobby nicht nur Arbeit und Freude, sondern auch sehr viel nahrhaftes liefert.
- si001
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Machst du das jetzt im Herbst?hobbygaertnerin hat geschrieben:dann die Bäume mit Nährstoffen versorgen
Ja, Obst ist reichlich. Gemüse nach wässern aber auch. Der Vorteil ab dem trockenen Wetter: Es gab nur im Frühjahr Schnecken.
Jetzt fehlen mir noch die Nüsse. Hasel ist eher mäßig, Baumhasel mehr und Walnüsse kommen jetzt erst langsam. Dann ist der Winter (mit meinen Mitteln) perfekt vorbereitet, wobei wir wieder bei den schönen Momenten wären.
- Maisi
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Beim Pflücken der Äpfel von den uralten Hochstämmen zwischendurch mal eine Pause einlegen und von den Hühnern umgeben einen frisch geernteten Apfel essen, die natürlich interessiert verfolgen, was ich da grade so in ihrer Wiese treibe. Das ist ein Moment zum kurz inne halten, um dankbar zu sein für all das, was man hat. Und dann spuckt man in die Hände und macht weiter. Was für ein schöner Tag.
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hobbygaertnerin
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Unterm Jahr kann ich den Obstbäumen nichts zukommen lassen, aber über den herbst und Winter, Kompost so weit vorhanden, ist aber meist zu wenig.
Ich streu Thomaskali, Steinmehl und irgendwann noch eine kleine Menge Holzasche unter den Baumkronen.
Ich streu Thomaskali, Steinmehl und irgendwann noch eine kleine Menge Holzasche unter den Baumkronen.
