Glyphosat-Diskussion

Manfred

Re: Glyphosat-Diskussion

#971

Beitrag von Manfred »

Dann hast du ja im privaten Bereich noch ein gutes Stück Weg zu einem CO2-neutralen Leben vor dir (auch wenn du vielen anderen weit voraus bist), wissend, dass selbst das nicht reichen wird und wir wieder CO2 in die Böden einlagern müssen.
Wie schaut es denn mit dem Erwerbsbereich aus?
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misfits
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Re: Glyphosat-Diskussion

#972

Beitrag von misfits »

Dann hast du ja im privaten Bereich noch ein gutes Stück Weg zu einem CO2-neutralen Leben vor dir
ja, ich arbeite schon dran, gerade bei der Wohnsituation wird sich's bald, naja 2-3 Jahre dauert's noch, ändern.
Wie schaut es denn mit dem Erwerbsbereich aus?
meine Kohle werdiene ich schon selbst, in Vollzeit, mit fast freier Zeiteinteilung, als Dienstleister. Noch, wenn sich
die Wohnsituation ändert, wird auch im Erwebsbereich stark zurückgefahren.
Am Ende wird alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende.
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misfits
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Re: Glyphosat-Diskussion

#973

Beitrag von misfits »

ein paar Sachen will ich dann noch schell erwähnen, von wegen "Fussabdruck".
gut 300 m Hecken angelegt, nicht so kleine mickrige, sondern schon 3-10 Meter dick und mittlerweile sehr üppig, in den letzten Jahren ettliche
Bäume gepflanzt. "Gras"wiese durch Abmagerung zur Kräuterwiese gemacht. Einen Leihgarten unterhalte ich auch noch, und viele anderen
Sachen....aktive Entmüllung unsere Wälder, Anlegen von Tümpeln, ....und das finanzielle Unterstützen von guten Projekten.......
hätte ich das gemietete Haus nicht an der Backe, sähe es richtig gut aus.
Am Ende wird alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#974

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Und wie sieht der ökologische Fußabdruck bei einem Durchschnittslandwirt aus. im Privatleben mein ich jetzt? :roll:
Was soll denn das?

Glyphosat ist gesundheitsschädlich, es tötet die Artenvielfalt und es ist nicht nötig, um biologisch gut zu wirtschaften.
Und ja: die Nachfolgeprodukte, die konventionelle Landwirte dann verwenden werden, sind höchstwahrscheinlich nicht viel besser....

Atomenergie könnte man auch verstärkt nutzen, um wenigher CO² auszustoßen - oder? :ohm:
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Rohana
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Re: Glyphosat-Diskussion

#975

Beitrag von Rohana »

Es wird nicht richtiger wenn man es öfter wiederholt... :roll:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzer 72 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#976

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

ok, ok - "möglicherweise gesundheitsschädlich"! :flag:
liebe Rohana, magst du mir deinen Fußabdruck sagen?
oder magst du mir diesen Artikel genauer erklären?

Welche meiner Aussagen ist falsch?

Dass Glyphosat nicht nötig ist, um biologisch gut zu wirtschaften?
Manfred hat da schon mal was verlinkt, von einem Landwirt, der pfluglos und ohne Herbizide arbeitet...

Dass es die Artenvielfalt tötet?
hm, für mich gehören Wildkräuter und Unkräuter auch zur Artenvielfalt...
Und Regenwürmer und Frösche und Bodenmikroorganismen etc.

weil du mal nachgefragt hast, ob man nicht solche frühen Getreide oder Vorfahren der heutigen Getreide im Garten anbaun könnte: ich hab mal versucht, die Spelztrespe anzubaun, einfach so aus Spaß :aeh: ist mir leider wieder verschwunden. Spelztrespe ist ein Unkraut, das angeblich vom Aussterben bedroht ist (jetzt nicht unbedingt wegen Glyphosat!), aber angeblich das Potenzial habe, zu einer Getreidesorte gezüchtet zu werden.
ich fand es einfach nur interessant....
Manfred

Re: Glyphosat-Diskussion

#977

Beitrag von Manfred »

@ina:
Es geht eben nicht um den Durchschnitt, sondern um die Verantwortung jedes einzelnen.
Und von Menschen, die anderen Vorschriften machen wollen, erwarte ich, dass sie selbst Alternativen vorleben.
Wie schaffst du des denn, glyphosatfrei zu leben?
Und wie unterbindest du, dass die Bauern, die dich versorgen, stattdessen durch verstärkte Bodenbearbeitung unser Ökosystem zerstören?

Ich nutze zwar auf meinem Hof nicht direkt Glyphosat, aber die Kleidung, die ich trage, wird damit erzeugt. Viele der Nahrungsmittel, die ich kaufe, werden damit erzeugt. Die Fasern, die den Kunststoff in meinem Auto verstärken wurden damit erzeugt. Ich bin überall von mit Hilfe von Glyphosat erzeugten Produkten umgeben.
Wie schaffst du es, das alles zu vermeiden?
Und noch wichtiger: Wie schaffst du es, dass alles zu vermeiden, ohne dabei an anderer Stelle mehr Zerstörung anzurichten?
mot437
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Re: Glyphosat-Diskussion

#978

Beitrag von mot437 »

hm schwiriges tema
aber darum sind wier wol irgendwie hier in dem forum
weil es uns zu denken gibt das ein bauer nicht mer ohne diesel und sprizmitel bauern kan ohne ferluste einzufaren
Sei gut cowboy
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Rohana
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Re: Glyphosat-Diskussion

#979

Beitrag von Rohana »

<snip> ich brauche nicht wiederholen, was Manfred schneller geschrieben hat.

Fussabdruck? Was genau möchtest du da hören? Sowas wie einige Kilometer Hecke und Steinriegel, etwa 20 Obstbäume teilweise alte Sorten, kleiner Teich, gezielte "Wildstellen" mit Brennesseln und anderem Gestrüpp, Heizung und Warmwasser ausschliesslich mit Holz aus dem eigenen Wald, pflanzen von mehreren hundert Bäumchen pro Jahr, Versorgung mit Milch und Getreide (-produkten) teilweise bis vollständig aus eigenem Anbau... ? Ich würd ja auch gern öffentlichen Nahverkehr nutzen, bloss gibt es den nicht :pfeif: glaub im nächsten Dorf fährt 2x am Tag der Schulbus.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
viktualia

Re: Glyphosat-Diskussion

#980

Beitrag von viktualia »

Manfred sagte:
Wie schaffst du es, dass alles zu vermeiden, ohne dabei an anderer Stelle mehr Zerstörung anzurichten?
Jep. Soviel wie nötig und so wenig wie möglich. Wie bei Medizin. Solange, bis unsere Landwirtschaft wieder "pupsgesund" ist.


Liebe Ina: http://www.buerger-fuer-technik.de/body ... phare.html
380Kg CO2 pro Nase pro Jahr, nur da sein und essen, nix anderes verbrauchend....
http://www.wald.de/wie-viel-kohlendioxi ... -ein-baum/
Eine 100 Jahre alte Buche gleicht nicht mal 10 Leute aus.

Sag bitte nicht so was wie "G. tötet die ARTENVIELFALT", das ist unhaltbar.
Es tötet Arten, mindert, wie viele andere "Ordnungshüter" die Vielfalt; aber "Artenvielfalt" als Prinzip geht davon nicht kaputt.
Punkt ist doch, dass WIR, also Menschen, solange sie noch "unordentlich" sind, auch viel Vielfalt erzeugen.
Lach, ich bin im Forum, um rauszufinden, wie nützlich Unordnung ist, das gefällt mir ja jetzt grad mal sehr gut!
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