Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Fr 23. Jun 2017, 09:03
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Ich hab Quatsch gemacht
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Muss ich ja auch nicht, aber Biogasanlagen oder Windräder im Umfeld tolerieren müsste man mindestens übergangsweise.centauri hat geschrieben:Ich meinte ja nur.
Jeder ist z.B. auch gegen Atomkraft und Braunkohle, Strom hat aber auch jeder.
Fast keiner produziert seinen Strom autark.
echt alle? Du etwa auch?sybille hat geschrieben:..Leben wir länger und besser mit Handy, Smartphone ... als mit guten Lebensmitteln? Der Gesellschaft wird das so vorgegaukelt und alle glauben es
Klar, solche Kunden habe ich auch aber die sind auch Doppelverdiener mit hohem Einkommen und können sich Beides leisten wenn sie sich denn Gedanken machen. Das ist ja auch nicht immer so.Ich habe zB Arbeitskollegen, die sowohl die neuste Smartphontechnologie und regionale Lebensmittel vom Markt feiern und den Eiern von meinen Hühnern immer den Vorrang geben.
Stallbau ist so eine Sache. Das bezahlst du nicht aus der Portokasse, idr geht es nicht ohne Kredite. Neue Richtlinien, neue Technik oder Arbeitswirtschaft, Vergrösserung oder Bio-Zertifizierung erfordern neue Ställe... was auch immer der Grund, beim Neubau wird fast immer die Viehzahl erhöht (verdoppelt), um noch zu Lebzeiten abbezahlen zu könnenWildmohn hat geschrieben: Das "kapitalistische Hamsterrad" ist genau das, was Du an Folgen spürst, wenn die Preise auf Grund marktwirtschaftlicher Interessen bis unter die Schmerzgrenze gedrückt werden. Hat man als Betrieb z.B. Schulden, die getilgt werden müssen, ist man schon im Hamsterrad drin.
Unter Bauern ist die Selbstmordrate generell höher als Durchschnitt meine ich gelesen zu haben, ob Milchbauern da besonders hervorstechen in den letzten Jahren, weiss ich nicht.Ich glaube, es gibt eine relativ hohe europaweite Selbstmordrate von Milchbaueren, die auf Grund des Preisdrucks verzweilfelt aus dem Leben geschieden sind...
Weidewirtschaft ist so eine Sache. Das ist sehr viel Arbeitsaufwand und man braucht halt entsprechendes Grünland, Zäune und Regen. Es würden sicherlich mehr Bauern machen, wenn entsprechend bezahlt würde, aber Weidemilchprogramme findest du in unserer Gegend nicht - weil es hier mit viel Aufwand allein nicht getan ist, wir haben einfach schlechte(re) Voraussetzungen dafür. Im ganzen Umkreis gibt es einen, der seine Kühe auf der Weide hat (plus Anbindestall) und der gibt auf, kein Nachfolger.Tja und die "artgerechte Innovation" wäre an Deinem Beispiel, dass den Kühen Weidewirtschaft zu gute käme und die Kälber entsprechend lang bei der Mutterkuh bleiben könnten, was sich logischer Weise entsprechend im Milchpreis niederschlagen müsste.
was ja nun auch nicht falsch wäre.Fred hat geschrieben:...und beispielsweise hervorheben, dass nicht der Konsum von Kohlenhydraten, sondern Faulheit und Überessen zu Übergewicht führten
na ja, optimal ist Gen Tec im Fermenter natürlich nicht (nachhaltig kann sie durchaus sein) aber es ware auf jeden Fall schon mal besser als genTec in der freien Natur.Rohana hat geschrieben:Der Knackpunkt in der Herstellung seines "Fleisches" ist eine genmanipulierte Hefe! .... warum sollten nicht Maschinen Fleisch herstellen. Sicherer, nachhaltiger und nahrhafter als Tiere...