Planen fuer den Notfall oder nicht?

Was halt nirgendwo passt
Mara1
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#951

Beitrag von Mara1 »

Also alles Eingekaufte erst einmal für 2 Tagen in den Taschen lassen und so wegglegen. Erst dann einräumen. So sollte man dann eine mögliche Kontamination sehr gering halten, nachdem man sich die Hände gewaschen oder desinfiziert hat. :hmm:
Eule
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#952

Beitrag von Eule »

Einkaufen im Supermarkt per Pkw:
Nach der Ankunft auf dem Parkplatz:
1. Handschuhe anziehen
2. Einkaufen mit den bekannten Abstandsregeln
3. Einkauf zum Pkw bringen
4. einen der beiden Handschuhe ausziehen, mit dieser Hand den Pkw öffnen
5. mit der anderen Hand Einkäufe in den Pkw laden
6. mit der nackten Hand Pkw schließen
7. mit der noch behandschuhten Hand Einkaufswagen zurück bringen
8. anderen Handschuh ausziehen
9. nachhause fahren, Pkw öffnen, Haustüre öffnen
10. wieder einen Handschuh anziehen
11. Einkäufe ins Haus bringen und einlagern, dabei Einkäufe nur mit, Türen, Schränke etc. nur ohne Handschuh anfassen
12. Mindestens 2 Tage warten, dann Einkäufe wie gewohnt nutzen
viktualia

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#953

Beitrag von viktualia »

Mara, solltest du dich da auf meinen post beziehen - nö.

Ich habe über Oberflächen informiert.
Dass niedrige Luftfeuchte und hohe Temperaturen nützlich sein können gegen den Virus.

Wenn du ne Tasche hast, die Feuchtigkeit aufnimmt und einen Raum, der das ebenfalls tut, kannst du das probieren -
aber für das, was die Wärme mit dem Inhalt deiner Einkäufe macht, bist du selber verantwortlich.

Aber so gesehen kann woidler sich bei dir bedanken: ich poste nix mehr, das war ein eindrückliches Beispiel dafür, wie schnell was abdreht.
Als ob es um kontaminierte Einkäufe ginge - tschüss.

Uups, noch eine - Eule:
ich bedanke mich im Namen des Einzelhandels für das entgegengebrachte Vertrauen und auch für die Würdigung der VerkäuferInnen,
die, zumindest von unserer Regierung, gerade als "Systemrelevant" eingestuft werden
und keine Ferien haben.

Aber richtet euren Fokus ruhig weiter auf "Konsumgüter",
auf "gewachsene Strukturen" (Bänke, Tische, Arbeitsflächen) hustet sicher keiner.
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Oli
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#954

Beitrag von Oli »

woidler hat geschrieben: Do 19. Mär 2020, 08:07 Aber wenn jetzt der Garten da ist, also eine zum anbauen halbweg geeignete Fläche und nicht nur
ein Stückwiese, dann kann man wenigstens jetzt was anbauen . In ein paar Wopchen gibts dann den ersten
frischen Feldsalat und Co zum Vorrat und im Sommer dann die ganze Auswahl.

Nach Aussagen des Robert-Koch-Instituts soll der Corona-Höhepunkt in 100 Tagen sein : also Ende
Juli /Anfang August, bis dahin wächst ja schon manches . Die Frage ist, ob man die Anbaukapazitäten
nicht noch ausweiten sollte, für größere Wintervorräte ....

Ein Seuchenausbruch im September wäre wesentlich schlimmer , weil man dann ja ein halbes Jahr nichts
anbauen und ernten kann. Es sei man hat ein Gewächshaus.


woidler ,

der jetzt froh ist, daß er vor drei Jahren wieder eine größere Fläche unter den Pflug genommen hat
Exakt!
Da die Katze jetzt aus dem Sack ist, was die vermuteten Zeiträume angeht, verlinke ich euch mal das Dokument vom Imperial Collage, was derzeit als Vorlage zum Überlegen dient: https://www.imperial.ac.uk/media/imperi ... 3-2020.pdf sind 20 hochinteressante Seiten, die zum Denken und Rechnen und danach zum Planen einladen wie ich finde. Zwar sind die Zahlen und Prognosen von Neil Ferguson schon länger im Umlauf, aber die nötige Aufmerksamkeit kommt jetzt langsam.

Wenn ich lese, dass selbst bei derzeitigen Todeszahlen in den Hotspots in Italien im Halbstundentakt beigesetzt wird und die Leichenhallen übervoll sind, dann mag ICH mir nicht ausmalen was passiert, wenn man man die knapp 500.000 Todesfälle, die bei Nichtstun für UK in den 3 Monaten des vermuteten Höhepunkts vorhergesagt werden, durch 90 Tage teilt. Ich denke, es trägt jetzt zum Allgemeinwohl bei, wenn jeder der dazu in der Lage ist, möglichst viel Futter im eigenen Garten anbaut und dabei Ressourcen freigibt für andere und eben auch weiterhin Ansteckung durch Supermarktbesuche vermeidet.

Das Schriftstück ist heute nun auch bei SPON besprochen worden und vielleicht auch noch woanders.
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Oli
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#955

Beitrag von Oli »

Apropos "plane in der Zeit, dann hast du in der Not."

Ich komme gerade vom Telefon mit einer großen Profi-Gewächshausfirma und habe endlich - und hoffentlich noch rechtzeitig - die Folie für den zweiten Tunnel bestellt, der hier noch auf seinen Einsatz wartet.
Die Mitarbeiterin erzählte, dass die Firma aktuell mächtig viel zu tun hat und viele Leute jetzt selber anbauen wollen.

Großartige Neuigkeiten wie ich finde, aber schade, dass es so einen traurigen Anlass brauchte. Ich hoffe, dass das Umdenken anhält, auch wenn diese Krise irgendwann vorbei ist.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#956

Beitrag von Rohana »

Oli hat geschrieben: Do 19. Mär 2020, 11:16 Ich hoffe, dass das Umdenken anhält, auch wenn diese Krise irgendwann vorbei ist.
Kann man so nur unterschreiben! Vielleicht wird das auch die Arbeit der (deutschen) Bauern wieder etwas näher ans Volk bringen. Dass nicht alles von selbst funktioniert wenn man nur ein Samenkorn in die Erde legt, das werden die meisten bald merken...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#957

Beitrag von 65375 »

Sollte ich das Bedürfnis haben, mich oder sonst irgendwas zu desinfizieren, werde ich reinen Weingeist in eine Sprühflasche füllen und gut is. Bisher sind wir mit Wasser und Seife zufrieden.

Mein Garten gibt jetzt schon einiges her, Vorräte von wichtigen Dingen sind genug da. Vom letzten Jahr noch einige Kürbisse zum Beispiel.

Wie war das bei Siddharta?

Ich kann denken, ich kann warten, ich kann fasten.

Da werden auf einmal Fähigkeiten wichtig, die in unserer Gesellschaft schon langen keiner mehr für wertvoll erachtet hat.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#958

Beitrag von wolkenkind »

Reiner Weingeist desinfiziert schlechter, er sollte auf 70 - 80 % runter verdünnt werden.
https://www.allgemeinarzt-online.de/ber ... en-1771801
Mara1
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#959

Beitrag von Mara1 »

@Viktualia

Ich glaube da haben wir uns missverstanden.

Wenn ich die verpackten Lebensmittel in meiner Einkaufstasche (die aus Stoff ist) lasse, hat der Virus 72 Stunden Zeit sich von den Oberflächen zu verpieseln. Die eingeschweisten Kühlwaren wie z.B. Aufschnitt, kann ich doch auch in einer extra Tüte lassen und dann in den Kühlschrank stellen.

Und das abgepackte Gemüse packe ich vorsichtig aus (ohne den Inhalt zu berühren), entsorge die blöde Plastikumverpackung und wasche mir dann die Hände. Das sollte doch einen Großteil des Risikos ausschliessen, sich den Virus einzufangen.

Das passt also schon.

:eek: Ups, ich weiss jetzt zwar nicht, warum die so "ungehalten" reagierst. Aber ich fand dein Posting sehr informativ mit den Überlebenszeiten von Viren.
woidler
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#960

Beitrag von woidler »

und laut PharmaWiki ist Weingeist eine alte Bezeichnung für → Ethanol (Alkohol). Die Pharmacopoea Helvetica 5 definierte Weingeist (Spiritus) wie folgt:
Weingeist ist Feinsprit mit einem Gehalt von 94.8 - 95.3 Volumenprozent oder 92.1 - 92.9 Gewichtsprozent Äthylalkohol (C2H5OH) (PH 5).

Isopropanol ist auch ein Alkohol

die WHO kippt auch etwas Wasser in den Alk

und der Virologe Prof Drosten hat Zweifel angemeldet, ob man die oben erwähnte US-Studie bezüglich der "Haltbarkeit" von
Corona - Viren jetzt direkt aufs real life übertragen kann.

Hauptsache jede/r macht sich Gedanken über das ob und das wie und das mit was frau/man desinfiziert .

woidler
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