Re: Euer Selbstversorger-Ärger
Verfasst: So 10. Aug 2014, 15:19
Also, Jungtiere im Alter von 12 Wochen zu schlachten mag in der kommerziellen Massentierhaltung sinnvoll sein, die normalen Wald-und Wiesen-Kaninchen des Selbstversorgers wachsen durchaus noch längere Zeit.
Ich lasse sie impfen, wenn sie von der Mutter weg genommen werden und das ist so mit 8-10 Wochen.
Wenn die Mutter geeimpft wurde (der Schutz ist etwa 1 Jahr) haben die Jungtiere die ersten Wochen auch noch einen gewissen Schutz, weil Antikörper durch die Milch übertragen werden.
Die Preise für die Impfung sind wohl regional und von TA zu TA sehr unterschiedlich. Ich habe schon 2,50, aber auch nur 1 € pro Tier bezahlt (plus Anfahrt, aber wenn sich mehrere Nachbarn zusammentun, wirds natürlich billiger).
Wenn ich also z.B. 5€ für ein Jungtier bezahle und 20€ im Verkauf bekomme, dann ist es mir lieber, ich lasse sie impfen und habe keine Verluste, als das ich an der Impfung spare und dann gehen alle ein und ich habe sogar die 5€ Anschaffungskosten in die Esse zu schreiben.
Bei MAssentierhaltern und Schnellmästern, die ja noch enorme Futterkosten haben (was ich ja nicht habe, wenn ich sie SV-mäßig füttere) und nur ein paar cent fürs Kilo bekommen, kann die Kostenrechnung natürlich ganz anders aussehen. Für meine 10 Kaninchen braucht man 10 Minuten, wie lange ein TA an 1000 Kaninchen impft, kann man sich ja leicht ausrechnen.
Ich sehe eine Impfung auch nicht als "Medikament" an.
Meine Kaninchen bekommen nur Grünzeug, Bio-Getreide in kleinen Mengen und mal nen Brotkanten. Das reicht völlig. Sie wachsen halt nicht wie Turbomastkanichen, aber dafür wird meine Wiese sinnvoll verwertet und ich hab Bio-Mist fürn Garten.
Ich lasse sie impfen, wenn sie von der Mutter weg genommen werden und das ist so mit 8-10 Wochen.
Wenn die Mutter geeimpft wurde (der Schutz ist etwa 1 Jahr) haben die Jungtiere die ersten Wochen auch noch einen gewissen Schutz, weil Antikörper durch die Milch übertragen werden.
Die Preise für die Impfung sind wohl regional und von TA zu TA sehr unterschiedlich. Ich habe schon 2,50, aber auch nur 1 € pro Tier bezahlt (plus Anfahrt, aber wenn sich mehrere Nachbarn zusammentun, wirds natürlich billiger).
Wenn ich also z.B. 5€ für ein Jungtier bezahle und 20€ im Verkauf bekomme, dann ist es mir lieber, ich lasse sie impfen und habe keine Verluste, als das ich an der Impfung spare und dann gehen alle ein und ich habe sogar die 5€ Anschaffungskosten in die Esse zu schreiben.
Bei MAssentierhaltern und Schnellmästern, die ja noch enorme Futterkosten haben (was ich ja nicht habe, wenn ich sie SV-mäßig füttere) und nur ein paar cent fürs Kilo bekommen, kann die Kostenrechnung natürlich ganz anders aussehen. Für meine 10 Kaninchen braucht man 10 Minuten, wie lange ein TA an 1000 Kaninchen impft, kann man sich ja leicht ausrechnen.
Unter welchen Bedingungen diese Kaninchen leben, ist Dir aber schon bewußt? Und ich wette, da wird nicht nur geimpft, sondern auch mit Antibiotika behandelt.Im Supermarkt gekaufte Kaninchen bekomme ich frisch unter 10 € pro Kilo und die Medikamentenbelastung dürfte dann ziemlich die selbe sein, wie bei den Eigenen.
Ich sehe eine Impfung auch nicht als "Medikament" an.
Meine Kaninchen bekommen nur Grünzeug, Bio-Getreide in kleinen Mengen und mal nen Brotkanten. Das reicht völlig. Sie wachsen halt nicht wie Turbomastkanichen, aber dafür wird meine Wiese sinnvoll verwertet und ich hab Bio-Mist fürn Garten.