Cathy hat geschrieben:Deswegen habe ich mir auch Bücher geliehen und versuche mit Fotos wie diesem hier zu klären.
Mein Favorit (wenn auch vor allem bei blühenden Pflanzen hilfreich) ist [amazon=3440113795]Was blüht denn da[/amazon]. Kompakt aber umfangreich, wichtige Erkennungsmerkmale, Verwechslungsmöglichkeiten, etc.
Cathy hat geschrieben:bis dahin werde ich mich an meinem Gierisch im Garten halten.
Bitte den "Giersch" nur essen, wenn der Stängelquerschnitt dreieckig ist. Es gibt bei den Doldenblütlern ein paar fiese Vertreter.
We have normality. Anything you still can’t cope with is therefore your own problem.
Nichts gegen Wildgemüse, aber wenn ich am Anfang des Blogs auf den Satz stosse
"Ganz traurig wird Sönke, wenn so genanntes Unkraut wie Löwenzahn, Brennessel, Giersch und Co. von Gärtnern ausgerissen und entsorgt wird."
dann überlege ich mir, was aus dem armen Kerl würde, wenn er auch nur eine Woche lang all das essen müsste, was ein normaler Gärtner so ausreisst ...
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Bei uns hat das Amt für Landwirtschaft und Forsten Kräuterführer- Kurse angeboten. Die sind zu empfehlen.
gehen über 3 Monate und man lernt sehr viel.
auch auf youtube gibts diverse ganz gute Beiträge von z.B. Dr. Markus Strauß, Wolf- Dieter Storl und diversen anderen. Ist aber wichtig, die Kräuter erstmal persönlich in einem Kurs kennenzulernen.
Gibts manchmal auch über VHS oder Obst- und Gartenbauvereine.
Und bitte nur das Essen, was Du wirklich sicher kennst.
z. B. Brennessel ist die Königin aller Wildpflanzen mit 333mg Vit. C pro 100g essbarem Anteil
damit kannst Du nix verkehrt machen - und ich find sie sehr lecker!
entweder die oberen 4-6 Blättchen, oder frisch abgemähte und neu ausgetriebene Pflänzchen (in Olivenöl braten- lecker!)
oder die Samen
dazu findest Du hier im Forum ganz viel, wenn Du unter Brennessel suchst
oder Gänseblümchen- Blätter und Blüten
Fang mit ganz einfachen Sachen an, die Du kennst
Ich fand damals die Bücher :
Unkräuter am WEgesrand
Unkräuter am Wiesenrand
Unkräuter am Waldesrand
ganz toll, weil gut beschrieben ist, mit was man die Pflanzen verwechseln kann.
Aber ich weiß nicht, ob es sie mittlerweile wieder gibt, kannst Du ja mal nachschauen.
Und ein gutes Bestimmungsbuch brauchst Du auch dazu.
Liebe Grüße von einer Kräutersucherin
emil17 hat geschrieben:Nichts gegen Wildgemüse, aber wenn ich am Anfang des Blogs auf den Satz stosse
"Ganz traurig wird Sönke, wenn so genanntes Unkraut wie Löwenzahn, Brennessel, Giersch und Co. von Gärtnern ausgerissen und entsorgt wird."
dann überlege ich mir, was aus dem armen Kerl würde, wenn er auch nur eine Woche lang all das essen müsste, was ein normaler Gärtner so ausreisst ...
... und wenn man da weiter liest, könnte man meinen, dass Butter im Kühlschrank wächst oder am Baum? ---> "Butter aus Brennesselsamen"
Es gibt hier ja auch einen Gras-Experten
Dieses Gras (ist eines, oder??) wächst nämlich dort, wo ich Teff angesäht habe - aber Teff auf Fotos sieht ganz anders aus - was ist dann das hier??
Die Ähren sind ziemlich dick, die Körner sehen fast wie Teff aus, nur sind sie .... größer?
Hey, danke! Das hab ich auch! Ha wohl mal einfach so Hirse in den Garten geworfen. Manchmal mache ich sowas und vergesse es dann. Hab an Hirse gedacht, aber war mir nicht sicher, da ich sie noch nie gesehen habe.
hirse kann man wohl süss oder auch herzhaft zubereiten (ich habs nie probiert, bei mir kriegen das die nager).
teffsamen sind leicht länglich und recht hell, hirsesamen sind rund und gehn getrocknet ins bräunliche. die pflanzen unterscheiden sich optisch sehr, das sollt man eigentlich nicht verwechseln beim einpacken.