Planen fuer den Notfall oder nicht?
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strega
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
ich mag es auch in nicht-Krisenzeiten, möglichst unabhängig zu sein und alles Wichtige fussläufig erreichen zu können, wenn ich das will: Trinkwasserquelle, Garten, Nachbarn, Wald, Meer. Strom ist nett zu haben, muss aber auch nicht sein, den Kühlschrank hab ich eh nur im Sommer mal sporadisch an, geht auch prima ohne.
Meine Küchenaktivitäten spielen sich alle ohne Strom ab, no problem. Fleisch tät ich dann halt bei Bedarf trocknen, wenns nen Überschuss gäbe.
Ich denk, neben eventuellen Vorbereitungen ist auch wichtig, im Fall der Fälle flexiblel in der Birne zu sein, nicht Schema F abfeiern, wenn ein anderes Handeln vielleicht nützlicher wäre.
Meine Küchenaktivitäten spielen sich alle ohne Strom ab, no problem. Fleisch tät ich dann halt bei Bedarf trocknen, wenns nen Überschuss gäbe.
Ich denk, neben eventuellen Vorbereitungen ist auch wichtig, im Fall der Fälle flexiblel in der Birne zu sein, nicht Schema F abfeiern, wenn ein anderes Handeln vielleicht nützlicher wäre.
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
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Benutzer 3370 gelöscht
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Das ist die beste Krisenvorsorge, welche Krise es auch immer sein kann, Finanz.-, Krebs.-,Hunger.-, Burnout.-,Wirtschaft.-, Ehe.-, Selbstfindung.-,Krieg.- usw. usw.strega hat geschrieben:im Fall der Fälle flexiblel in der Birne zu sein
Wie soll man sich auf all diese Möglichkeiten vorbereiten ? außer, dass man flexibel in seiner Birne bleibt.
Um flexibel in der Birne zu bleiben kann man erstmal mit "Loslassen" anfangen. Und da meine ich echtes Loslassen nicht Wegwerfen oder im Stich lassen.
Spätestens wenn es ums Sterben geht braucht man das Loslassen oder will jemand sein Leben wegwerfen ?Dagmar hat geschrieben: Geburtsrecht auf ein tolles, langes und gesundes Leben
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Kirschkernchen
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ich sehe das als Abenteuerspielplatz. Man sollte das machen, was man ohnehin gerne tut, dann ist es auch nicht so schlimm, wenn keine echte Krise kommt. Ich würde also nicht unbedingt Ziegen schlachten wollen oder kratzige Pullover stricken. Aber wer gerne strickt oder Marmeladen bruzelt, der bastelt vielleicht ungern an Traktoren...so ist es doch richtig und das bietet gute Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch und zum Tauschen zu kommen. Das Überlegenheitsgefühl, was sich vielleicht anfangs einstellt, im Verhältnis zu Schlümpfen, verliert sich durch die Jahre ein wenig. Das sollte man nicht als vordergründiges Motiv verwenden. Der Allmachtsanspruch verliert sich mit den wechselnden unerklärlichen Mißernten und Mißgeschicken. Der eine macht es sich gerne schwer, der andere leicht...für jeden was dabei. 
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Benutzer 146 gelöscht
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
den grünen Teil habe ich verstanden, den roten Teil nicht wirklich...Kirschkernchen hat geschrieben:Ich sehe das als Abenteuerspielplatz. Man sollte das machen, was man ohnehin gerne tut, dann ist es auch nicht so schlimm, wenn keine echte Krise kommt. Ich würde also nicht unbedingt Ziegen schlachten wollen oder kratzige Pullover stricken. Aber wer gerne strickt oder Marmeladen bruzelt, der bastelt vielleicht ungern an Traktoren...so ist es doch richtig und das bietet gute Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch und zum Tauschen zu kommen. Das Überlegenheitsgefühl, was sich vielleicht anfangs einstellt, im Verhältnis zu Schlümpfen, verliert sich durch die Jahre ein wenig. Das sollte man nicht als vordergründiges Motiv verwenden. Der Allmachtsanspruch verliert sich mit den wechselnden unerklärlichen Mißernten und Mißgeschicken. Der eine macht es sich gerne schwer, der andere leicht...für jeden was dabei.
- Spencer
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Wir "üben" gerade den Ernstfall.
Seit 6 Stunden keinen Strom und seit einer Stunde ist auch die Wasserversorgung eingebrochen.
Da gibt es eine Menge kalte Osterbraten heute.
OT und Sarkasmuss
Kann man da nicht neue Sanktionen gegen den Zaren Wladimir verhängen ?
Immerhin kam der Schnee von Osten. Dürfte doch als Grund für weitere Sanktionen ausreichen. Oder wir rufen den Bündnissfall aus und haben endlich einen Grund....
Okay... bin ja schon still.
Friedliche Ostern allen zusammen.
Seit 6 Stunden keinen Strom und seit einer Stunde ist auch die Wasserversorgung eingebrochen.
Da gibt es eine Menge kalte Osterbraten heute.
OT und Sarkasmuss
Kann man da nicht neue Sanktionen gegen den Zaren Wladimir verhängen ?
Immerhin kam der Schnee von Osten. Dürfte doch als Grund für weitere Sanktionen ausreichen. Oder wir rufen den Bündnissfall aus und haben endlich einen Grund....
Okay... bin ja schon still.
Friedliche Ostern allen zusammen.
- Maeusezaehnchen
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Der Braten kann notfalls ja auch auf den Grill
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Sonnenstrahl
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Wir kochen ja auf den Holzherd.Da brauchen wir keinen Strom 
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
hach, na ja - ich habe endlich eine Seite gefunden, die meine Sicht aufs Thema "Katastrophenvorsorge" recht gut beschreibt....
abgesehen davon dass ich mich sowieso eher auf der Seite der Plünderer sehe: will ich meine Familie durchbringen, könnte ich höchstwahrscheinlich nicht viel anderes machen.
Also versteckt euch schon mal vor uns!
Nein, im Ernst: es würde nur "gemeinsam" gehen, davon bin ich überzeugt.
Das mit dem kalten Braten finde ich gar nicht schlimm. Wir essen zu Ostern immer kalt: Rosinenbrot mit Schinken und harten Eiern...
http://www.dieter-broers.de/krisenvorso ... -dich-vor/
abgesehen davon dass ich mich sowieso eher auf der Seite der Plünderer sehe: will ich meine Familie durchbringen, könnte ich höchstwahrscheinlich nicht viel anderes machen.
Also versteckt euch schon mal vor uns!
Nein, im Ernst: es würde nur "gemeinsam" gehen, davon bin ich überzeugt.
Das mit dem kalten Braten finde ich gar nicht schlimm. Wir essen zu Ostern immer kalt: Rosinenbrot mit Schinken und harten Eiern...
http://www.dieter-broers.de/krisenvorso ... -dich-vor/
- Buchkammer
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Pöhser Dieter - er hat einen Eintrag bei Psiram. 
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
https://www.bewusste-menschen.de/
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Jetzt ist er plötzlich da..der Notfall! Der Stresstest für unsere "Vorratskammer" und Nerven kann beginnen. ..Dabei fließen wieder/noch Wasser und Strom, was sich beim nächsten Sturm bereits ändern kann..
Leider ist der Zeitpunkt nicht gerade günstig, denn die LM- und auch andere Verbrauchsartikel- lager leeren sich und draußen gibts noch nicht allzuviel zu ernten, was die Mägen ausreichen füllen kann. Da liegt noch eine Durststrecke von einigen Wochen/Monaten vor uns.
Jedenfalls bin ich das erste Mal in meinem doch schon etwas längerem Leben im SM vor geleerten Regalen gestanden..hab nichts davon gebraucht...hab nur in weiser Voraussicht bereits vorbestellte Ware abgeholt.Das komplette Gemüse war ausverkauft, Nudeln, Reis und Tomatendosen ebenso...da gibts jetzt dann nur mehr Nudeln mit Sosse? WC-Papier, Desinfektionsmittel? ..der Renner schlechthin...Niente! Dabei wurden in den vergangenen Wochen die Appelle in den Medien für einen Krisen-Lebensmittelvorrat , um den sich JEDER SELBER rechtzeitig zu kümmern hätte, immer dringlicher und lauter! Am Erstaunlichsten war die Hilflosigkeit etlicher, was sie denn jetzt so alles brauchen, bzw. sie haben die "empfohlene Liste" abgearbeitet. Eine hat gefragt, was sie denn mit den Haferflocken jetzt machen soll? Sie hat noch nie welche verwendet. Warum sie sie dann gekauft hat? > "Weil sie auf der Liste gestanden haben!"
Dabei gibt es nicht wenige, die haben nicht mal die finanziellen Reserven für so einen Notfalleinkauf.
Polizei hat ab morgen Urlaubsperre...Freund betrifft das...muss die Supermärkte verstärkt bewachen (Plünderungen)Durch die Personal-Ausfälle wegen Quarantäne wird es zu Postenschließungen kommen.Wenn ich das alles heute nicht live miterlebt hätte, ich könnte es kaum glauben.
Jetzt sind auch die Grenzen zu einigen Nachbarländern im Norden dicht.. Da kommen aber viele Arbeiter als Tagespendler her.Bleiben sie daheim, fehlen sie als Arbeitskraft und bekommen auch keinen Lohn./Kündigung? Kleine Betriebe stehen bereits vor dem Zusperren und Ruin.
Große Probleme tauchen auch im -eh bereits krisengeschüttelten- Pflegebereich auf....wenn die tausenden 24-Stundenkräfte aus dem Osten nicht mehr kommen dürfen, bzw. auf der Rückreise daheim dann in Quarantäne müssen, das kann/mag sich keiner vorstellen. Wer versorgt die alle? SELBST können sie es nicht mehr und Pflegeheime haben wegen Personalmangel bereits jetzt ganze Stockwerke geschlossen und die mobilen Kräfte pfeifen schon längere Zeit aus dem letzten Loch! Auch hier "fehlt der rettende Plan"! bzw. die vorhandenen funktionieren nicht.
Es gibt aktuell keinen Notfallplan für z.B. Beerdigungen. Sind vorläufig ebenso wie alle -auch entbehrlichen- Veranstaltungen abgesagt/verschoben.
Wer kümmert sich um die Kinder/Schüler? Schulen haben nur Notbetrieb.Großeltern sollten es NICHT tun dürfen..sind Risikogruppe..Wir betreuen tlw. fix unsere Enkerl.
Wie geht es euch dabei? Ich steh jetzt täglich zusätzlich vor der Frage: "Dürfen /können/wollen die Therapeuten und Hilfskräfte zur Tochter kommen? oder muss ich das alles zusätzlich übernehmen? Sie gehört zur akuten Risikogruppe.
Gesichert ist jedenfalls die Versorgung für längere Zeit mit Essen und Produkten des tägl. Gebrauchs.
Leider ist der Zeitpunkt nicht gerade günstig, denn die LM- und auch andere Verbrauchsartikel- lager leeren sich und draußen gibts noch nicht allzuviel zu ernten, was die Mägen ausreichen füllen kann. Da liegt noch eine Durststrecke von einigen Wochen/Monaten vor uns.
Jedenfalls bin ich das erste Mal in meinem doch schon etwas längerem Leben im SM vor geleerten Regalen gestanden..hab nichts davon gebraucht...hab nur in weiser Voraussicht bereits vorbestellte Ware abgeholt.Das komplette Gemüse war ausverkauft, Nudeln, Reis und Tomatendosen ebenso...da gibts jetzt dann nur mehr Nudeln mit Sosse? WC-Papier, Desinfektionsmittel? ..der Renner schlechthin...Niente! Dabei wurden in den vergangenen Wochen die Appelle in den Medien für einen Krisen-Lebensmittelvorrat , um den sich JEDER SELBER rechtzeitig zu kümmern hätte, immer dringlicher und lauter! Am Erstaunlichsten war die Hilflosigkeit etlicher, was sie denn jetzt so alles brauchen, bzw. sie haben die "empfohlene Liste" abgearbeitet. Eine hat gefragt, was sie denn mit den Haferflocken jetzt machen soll? Sie hat noch nie welche verwendet. Warum sie sie dann gekauft hat? > "Weil sie auf der Liste gestanden haben!"
Dabei gibt es nicht wenige, die haben nicht mal die finanziellen Reserven für so einen Notfalleinkauf.
Polizei hat ab morgen Urlaubsperre...Freund betrifft das...muss die Supermärkte verstärkt bewachen (Plünderungen)Durch die Personal-Ausfälle wegen Quarantäne wird es zu Postenschließungen kommen.Wenn ich das alles heute nicht live miterlebt hätte, ich könnte es kaum glauben.
Jetzt sind auch die Grenzen zu einigen Nachbarländern im Norden dicht.. Da kommen aber viele Arbeiter als Tagespendler her.Bleiben sie daheim, fehlen sie als Arbeitskraft und bekommen auch keinen Lohn./Kündigung? Kleine Betriebe stehen bereits vor dem Zusperren und Ruin.
Große Probleme tauchen auch im -eh bereits krisengeschüttelten- Pflegebereich auf....wenn die tausenden 24-Stundenkräfte aus dem Osten nicht mehr kommen dürfen, bzw. auf der Rückreise daheim dann in Quarantäne müssen, das kann/mag sich keiner vorstellen. Wer versorgt die alle? SELBST können sie es nicht mehr und Pflegeheime haben wegen Personalmangel bereits jetzt ganze Stockwerke geschlossen und die mobilen Kräfte pfeifen schon längere Zeit aus dem letzten Loch! Auch hier "fehlt der rettende Plan"! bzw. die vorhandenen funktionieren nicht.
Es gibt aktuell keinen Notfallplan für z.B. Beerdigungen. Sind vorläufig ebenso wie alle -auch entbehrlichen- Veranstaltungen abgesagt/verschoben.
Wer kümmert sich um die Kinder/Schüler? Schulen haben nur Notbetrieb.Großeltern sollten es NICHT tun dürfen..sind Risikogruppe..Wir betreuen tlw. fix unsere Enkerl.
Wie geht es euch dabei? Ich steh jetzt täglich zusätzlich vor der Frage: "Dürfen /können/wollen die Therapeuten und Hilfskräfte zur Tochter kommen? oder muss ich das alles zusätzlich übernehmen? Sie gehört zur akuten Risikogruppe.
Gesichert ist jedenfalls die Versorgung für längere Zeit mit Essen und Produkten des tägl. Gebrauchs.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst
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