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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: So 11. Aug 2013, 10:15
von Peterle
Ich glaub auch nicht an herumziehende Räuberhorden etc.
Es wird sicherlich zu Übergriffen kommen, insgesamt jedoch wird sich der Übergang aber eher auf Einschränkungen in allen Bereichen und fehlende Dienstleistungen ausdrücken.
Bevor sich jedoch alternative Systeme etablieren können wird sich ein Übergangsverwaltung ergeben.

Es gilt also eigentlich den eigenen Schaden so gering wir möglich zu halten. Nichts zu tun hiesse in meinen Augen auf andere vertrauen.
Praktizierte SV, so klein sie auch immer sein mag, ist einer der besten Wege damit umzugehen.

Was weh tun wird ist:
- Strom
- Gas/Öl
- Wasserversorgung (letztere wird vermutlich schnell wieder eingerichtet sein.
- Lebensmittelverknappung
- Gesundheitsversorgung
und natürlich die Klärung, wie die Leistungen zu bezahlen sind. Tauschen ist nicht schlecht und der oben angesprochenen Silbertaler sicherlich auch nicht. Goldmünzen sind ebenfalls interessant, unterliegen aber auch dem Interesse des Staates. Tollerweise haben wir einen Großteil des Goldes da eingelagert, wo das Interesse auf Veruntreuung besonders groß ist. Wer holt das jetzt zurück?
Wer Handwerk kann ist sicherlich gut bedient, ich als Informatiker werde wohl keine grossen Aussichten haben.

@Bhanta,
Ihr seid vermutlich nur sekundär betroffen. Hier bei uns müssen zur Wertberichtigung erst einmal Milliarden Buchgeld vernichtet werden. Das wird halt nicht ganz lautlos gehen.

Gruß

Peter

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: So 11. Aug 2013, 12:50
von Benutzer 2354 gelöscht
ihno hat geschrieben:damals ist es so gewessen : http://www.youtube.com/watch?v=q07QO5vLZYA mal schaue was sein wird ( Mit Untertiteln)

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: So 11. Aug 2013, 13:46
von Benutzer 146 gelöscht
ihno hat geschrieben:
ihno hat geschrieben:damals ist es so gewessen : http://www.youtube.com/watch?v=q07QO5vLZYA mal schaue was sein wird ( Mit Untertiteln)
sorry, aber das wird auch durch Wiederholung nicht realistischer als Zukunftsszenario. Die Hemmschwellen sind heute viel niedriger, das Gewaltpotential höher, und vor Allem kommen "Täter" und "Opfer" nicht aus dem gleichen Dorf, und die Polizei hat dann sowieso andere Sorgen :pfeif:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: So 11. Aug 2013, 17:00
von ULTRA
prepper sind ja in den VSA keine neue Erscheinung, auch bei uns sind nciht nur wir, die sich mit dem Thema "Versorgung" befassen zumindest mit offenen Augen und Ohren unterwegs.
jeder von uns sollte ne kleinere Menge Dosennahrung stehen haben, nen Brunnen ist nicht nur wegen der Wasserpreise bei Grundbesitzern angesagt. mein Notstromaggregat läuft leider auch nur mit Benzin.

Aber mal in eine andere Ecke gedacht... wie bleiben wir von hier in Kontakt?
Ich selber kann so einiges, weiß aber noch lange nicht alles, Gruppen ergänzen sich gerne. Anbau von Pflanzen, Aufzucht von Vieh, schlachten, Reinigung und Hygiene, Haltbarkeit, Krankheitsvorbeugung und -versorgung... regionale Gruppen wären schön!

wer also wäre gewillt in solchem Falle Zusammenzuarbeiten?
wer kann evtl. jemanden aufnehmen, sowas klärt sich schlecht, wenn's Internet weg ist!

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: So 11. Aug 2013, 20:29
von Benutzer 2354 gelöscht
:hmm: Auch wenn ich noch nicht so Recht an den großen Crash glauben möchte , gehe ich davon aus das die mobilität doch als aller erstes leiden wird . Autos fahren mit Benzin / Diesel und das geht ohne Nachschub schnell zu Ende. Aber solange der Chef der Deutschen Bank noch kein Gemüse anbaut bin ich da noch sehr gelassen.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mo 12. Aug 2013, 04:50
von citty
Hallo Ihno,

Herr Ackermann hat schon vorgesorgt, da kannst Du dir sicher sein ;)

LG Citty

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mo 12. Aug 2013, 08:14
von Renysol
ihno hat geschrieben::hmm: Auch wenn ich noch nicht so Recht an den großen Crash glauben möchte , gehe ich davon aus das die mobilität doch als aller erstes leiden wird . Autos fahren mit Benzin / Diesel und das geht ohne Nachschub schnell zu Ende. Aber solange der Chef der Deutschen Bank noch kein Gemüse anbaut bin ich da noch sehr gelassen.
Ich war mal interessehalber in einer Gruppe auf Linkedin, die sich in Portugal ein Gebiet zum autarken Überleben aufbaut. Da habe ich einige Namen aus Führungsriegen nicht ganz kleiner Unternehmen gesehen, wenn auch nicht den Ackermann. Ich denke mal, die Leute da ganz oben wissen schon, wie knapp auf der Kippe das System manchmal steht.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mo 12. Aug 2013, 08:48
von Wayan
Gerade in diesem Forum sind doch Leute unterwegs, die mehr oder weniger aus dem Hamsterrad ausgestiegen sind.
Schon die Aneignung von Fähigkeiten und Gerätschaften, die der Selbstversorgung dienen, halte ich für eine gute Vorsorge, die auch noch Spaß machen kann und gleich mehrere Vorteile hat (Bio, z.T.günstig, Kinder sehen wo´s herkommt...)
Den Umfang der Vorratshaltung kann ja jeder nach seiner persönlichen Zukunftserwartung selbst steuern.
Kritikern sage ich gerne das oftbenutzte Beispiel vom Rettungsboot: Schön, wenn man es nie braucht, aber ohne möchte wohl keiner auf große Fahrt gehen...

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mo 12. Aug 2013, 11:02
von fuxi
Wie viele von denen, die hier über "den großen Crash" philosophieren würden denn überhaupt auch nur die vom deutschen Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in der Broschüre >>"Für den Notfall vorgesorgt" (PDF-Datei)<< empfohlenen 2 Wochen durchhalten? Ohne Strom, ohne Wasser, ohne EInkaufsmöglichkeiten.

Wer über Bunker redet, aber nicht mal für 2 Tage Trinkwasser im Haus hat, den kann ich irgendwie nicht ernst nehmen. :aeh:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mo 12. Aug 2013, 11:11
von Rabe
Ich! Aber nicht weil ich Angst habe, sondern weil ich ungern und weit zum einkaufen fahre und darum immer auf Vorrat kaufe.