Getreideanbau

Benutzeravatar
Till
Beiträge: 302
Registriert: Fr 15. Mai 2015, 13:01
Wohnort: S-H

Re: Getreideanbau

#91

Beitrag von Till »

Lumberjack hat geschrieben:Till, man muss auf ein Getreidefeld gehen und sich einige Ahren abreißen.
Nein, muss man nicht. Außerdem hat mir eine ganz liebe Forianerin etwas Saatgut geschenkt :)

Zusätzlich ist noch zu bedenken, dass man nicht weiß, was man da am Feldrand stiehlt.
Nach dem ich mich etwas eingegoogelt und hier informiert habe, weis ich: als Hobbygärtner ist man an Sorten interessiert, die kurz wachsen und robust gegen Pilze sind. Was und wie oft der Landwirt spritzen musste, kann man im nach hinein nicht mehr erkennen. Für ein gutes Backergebnis ist noch ein hoher Klebergehalt ~Eisweisgehalt der Körner wichtig.
Lumberjack hat geschrieben: Welche Vorteile hat die Pflanzmethode?
Mehr Ertrag von kleinen Flächen auf guten Böden. Siehe auch Forensuche oder google das *.pdf von Döblins Büchlein "Getreide Umpflanztechnik Döblin".
Lumberjack hat geschrieben: Ich konnte vom Weizen nichts ernten.
Schon möglich, das hier jemand bei der Ursachenforschung helfen kann...
Oelkanne hat geschrieben: schon sind 2500kg Kartoffeln weg, oder 12500€.
Ganz schön teuer. Hier kosten vorjährige Allerweltskartoffeln aus der Lüneburger Heide 10kg 2,30 bis 2,50 Euro im Angebot. Ich kann mir nicht vorstellen, das ein Landwirt mehr als 2Euro/10kg bekommt.
Lumberjack
Beiträge: 270
Registriert: Mo 16. Feb 2015, 22:19

Re: Getreideanbau

#92

Beitrag von Lumberjack »

Wenn du dich laecherlich machen willst, dann frag! In der Minute die du ihm stiehlst, hat er schon mehr Geld verloren als wenn du die die Aehren nimmst.
Wir reden hier nicht ueber 25 kg Kartoffeln -allein dafuer braeuchte man schon mehr kriminelle Energie weil man ein Gefaess und Rodewerkzeug mitbringen muss-, wir reden ueber wenige Gramm Korn die man im vorbeigehen pflückt.
Rettet die Wälder, esst mehr Biber!
Lumberjack
Beiträge: 270
Registriert: Mo 16. Feb 2015, 22:19

Re: Getreideanbau

#93

Beitrag von Lumberjack »

Es ist schon moeglich Till, das mein Weizen nicht fuer den biologischen Kleinanbau geignet war.
Rettet die Wälder, esst mehr Biber!
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Getreideanbau

#94

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Ganz schön teuer. Hier kosten vorjährige Allerweltskartoffeln aus der Lüneburger Heide 10kg 2,30 bis 2,50 Euro im Angebot. Ich kann mir nicht vorstellen, das ein Landwirt mehr als 2Euro/10kg bekommt.
Da habe ich mich um eine Null verschrieben. Entschuldigung.
Es sollte 1200€ heißen, ist aber eh ein alter Preis. :aeh:
Warum so teuer?
Biokartoffeln.
Die Tonne kostet aktuell 580€, Rohware, klutenfrei beschädigungsarm.
Benutzeravatar
Rohana
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 5477
Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Oberpfalz

Re: Getreideanbau

#95

Beitrag von Rohana »

Lumberjack hat geschrieben:Wenn du dich laecherlich machen willst, dann frag! In der Minute die du ihm stiehlst, hat er schon mehr Geld verloren als wenn du die die Aehren nimmst.
Es geht nicht nur um Geld, es geht um Respekt vor dem Eigentum anderer, auch wenn es nicht eingezäunt ist. Warum soll das mit Weintrauben was anderes sein als mit Getreide oder Mais?
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Lumberjack
Beiträge: 270
Registriert: Mo 16. Feb 2015, 22:19

Re: Getreideanbau

#96

Beitrag von Lumberjack »

Weil Weintrauben etwas kosten und viele Leute auf die Idee kommen koennten dort zu naschen. Das summiert sich. Ein paar Koerner Weizen muessten im 0,000... Pfennig bereich ausgerechnet werden und niemand hat daran Interesse. Kinder pfluecken aus Spass vielleicht mehr ab.
Ich hatte so eine Diskussion schon mal um wilde Obstbäume. Ich mag auch korrekte Menschen, aber man muss die Grenze sehen ab wann man nur wie ein Trottel dasteht. Waere ich Bauer und jemand wuerde mich um ein paar Koerner bitten, wuerde ich mir mein Teil ueber den denken.
Rettet die Wälder, esst mehr Biber!
Benutzeravatar
Rohana
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 5477
Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Oberpfalz

Re: Getreideanbau

#97

Beitrag von Rohana »

Wenn du Angst hast wie ein Trottel dazustehen wenn du höflich fragst, dann ist das dein persönliches Problem und als Argumentationsgrundlage nicht wahnsinnig überzeugend. Vor allem wenn mans im Kontext betrachtet finde ich es mehr als fragwürdig aus Prinzip ("das ist ja eh nichts wert" oder "der hat ja eh so viel davon") Respekt vor dem Eigentum derer zu verweigern, die als gesamte Zunft schon als Prügelknabe der Nation behandelt werden...
Ich könnts gut verstehen wenn du sagst dass man überhaupt nicht an die Bauern drankommt zum fragen - wenn man denn schonmal weiss, wem das Feld gehört. Alternative dazu ist immernoch die Nachlese, es bleibt regelmässig das ein oder andere Korn/Kolben am Feld liegen und Ähre am Feldrand stehen.

Jedenfalls hat der gute Till jetzt sein Saatgut und ich bin sehr gespannt auf den Versuch. :)
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzer 72 gelöscht

Re: Getreideanbau

#98

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Ich bin schon öfters beim Spazierengehen an einem riesigen Acker vorbeigegangen, da liegen zuhauf große Steine drauf rum.
Ich dachte mir, eigentlih tät es den Bauern sicher freuen, wenn wir da welche wegschleppen - und wir können große Steine immer zum Bauen brauchen. Aber ich traute mich das nicht, von wegen Eigentum und so....
Wie soll ich da vorgehen, ich will ja fragen, aber wen? :aeh:
keine Ahnung, wem der Acker gehört.....
so kanns auch laufen.
Benutzeravatar
Rohana
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 5477
Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Oberpfalz

Re: Getreideanbau

#99

Beitrag von Rohana »

Einfach Steine rausholen - vielleicht nicht die beste Idee, vor allem nicht wenn ne Kultur auf dem Feld ist. Es gibt bei uns aber viele Steinhaufen (sicher auch bei euch, wenn da viele Steine am Acker sind) wo die abgesammelten Steine immer hingekippt werden. Bauern ausfindig machen, fragen ob man da was wegnehmen kann, oder gleich anbieten mal nen Tag beim absammeln zu helfen, vielleicht kriegst du dann gleich ne Schaufel voll bis nach Hause gefahren... ich weiss nicht wie eure Leute so drauf sind.
Was mir zur Kontaktaufnahme einfällt, lokales Landvolk / Ortsbauernverband / Gemeinde fragen? Die können bestimmt weiterhelfen und/oder haben auch Steine.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Lumberjack
Beiträge: 270
Registriert: Mo 16. Feb 2015, 22:19

Re: Getreideanbau

#100

Beitrag von Lumberjack »

Na ja, ich hoffe wenn ihr eine Pfandflasche findet, dass ihr das auch bei der jährlichen Steuererklärung angebt.
Rettet die Wälder, esst mehr Biber!
Antworten

Zurück zu „Getreide, Pseudogetreide und Ölsaaten“