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Re: Nochmal was zu Roundup
Verfasst: Mi 1. Jul 2015, 08:41
von emil17
der.Lhagpa hat geschrieben:
Seine Jungs haben als Kinder mal Pflanzen"schutz"mittel getrunken. Beide Zeugungsunfähig.
Gibt es einen besseren Grund umzudenken?
Es gibt viele Gründe gegen Glyphosat, aber dieser ist ganz schlecht.
Man kann auch an der Tanke Benzin saufen und daran sterben. Trotzdem tun die Behörden nichts dagegen, dass weiterhin an jedermann ohne Giftschein und Bedarfnachweis Treibstoffe einfach so in beliebiger Menge verkauft werden.
Deswegen tut ihr der Sache einen schlechten Dienst, wenn ihr solche Argumente bringt.
Re: Nochmal was zu Roundup
Verfasst: Mi 1. Jul 2015, 10:03
von Kirschkernchen
Ich verwende "zupf-up".
Re: Nochmal was zu Roundup
Verfasst: Do 2. Jul 2015, 00:11
von mgrie
Kirschkernchen hat geschrieben:Ich verwende "zupf-up".
Ich auch - zupf-up - und liegenlassen.
Stelle mir gerade meine bäuerlichen Nachbarn, im Geiste, mit dieser Methode vor.

Re: Nochmal was zu Roundup
Verfasst: Do 2. Jul 2015, 06:55
von Oli
Unser Landhandel nimmt Round-up zum Jahresende aus dem Programm hörten wir gestern.
Ob sie damit einfach den mannigfaltigen Aufforderungen der verschiedenen Verbände folgen oder sich schon mal auf ein mögliches Verbot der Abgabe an Privatleute vorbereiten?
Der Verkäufer sagte, dass sie mit einem Verbot rechnen.
Re: Nochmal was zu Roundup
Verfasst: Do 2. Jul 2015, 08:48
von Benutzer 2354 gelöscht
Glyphos ist in Deutschland in verschiedenen Proben von Muttermilch nachgewiesen worden.Wenn das nun kein Argument ist.
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 07147.html also ein wenig ist nicht so wild?

Re: Nochmal was zu Roundup
Verfasst: Do 2. Jul 2015, 08:56
von MeinNameistHASE
Re: Nochmal was zu Roundup
Verfasst: Do 2. Jul 2015, 09:45
von Rati
ja, das diese "Studie" mal wieder so schlecht gemacht ist, das sie eigentlich genau das Gegenteil dessen bewirkt was erreicht werden sollte habe ich auch schon gehört.
Aber:
Wird nicht immer behauptet Glyph. würde schnell abgebaut?
Von der besprühten Pflanze bis zur Muttermilch ist es ein weiter Weg, da dürfte nicht ein Molekül mehr vorhanden sein.
Das ist für mich das erstaunliche und Besorgnisserregende daran.
Zudem ist die Urspungskonzentration bis zur Muttermilch auch schon etliche Male deutlich verringert wurden.
Das heist zu anderen zeitpunkten dieser Reise gibt es einen möglicherweise wirksamen recht stabielen Giftstoffanteil im Wasser oder Boden.
Wir menschen sind da höchstwahrscheinlich keiner direkten Gefärdung ausgesetzt aber die Mikroflora/fauna....?
Grüße Rati
Re: Nochmal was zu Roundup
Verfasst: Do 2. Jul 2015, 10:05
von Reisende
wenn ferkel deshalb vermehrt mit missbildungen zur welt kommen, warum sollte der mensch dann davon unbeeinflusst bleiben?
Re: Nochmal was zu Roundup
Verfasst: Do 2. Jul 2015, 10:43
von Rati
Reisende hat geschrieben:wenn ferkel deshalb vermehrt mit missbildungen zur welt kommen, warum sollte der mensch dann davon unbeeinflusst bleiben?
Die Studie kenne ich nicht, kann also persönlich nicht sagen wie gut das abgesichert ist.
Aber wenn, dann weil die Muttersauen mit jedem vollen Fressnapf ihre Dosis abbekommen, sozusagen unter Dauerbeschuss stehen,
Grüße Rati
Re: Nochmal was zu Roundup
Verfasst: Do 2. Jul 2015, 10:57
von Reisende
ich glaube die untersuchungen dazu laufen noch. die schweinezüchter haben alarm geschlagen.
http://www.mdr.de/fakt/glyphosat106-download.pdf
Der dänische Schweinezüchter Ib Pedersen auf dem Weg zum Institut für Bakteriologie der
Universität Leipzig. Er bringt Besorgniserregendes aus seiner Zucht zur Untersuchung. Die
Wissenschaftlerin Professor Monika Krüger ist Leiterin des Instituts. Eimerweise hat Ib
Pedersen gefrorene Kadaver kleiner Ferkel mitgebracht, die schwere Missbildungen
aufweisen. Die Beine häufig verformt oder gar nicht vorhanden, Schädeldeformationen,
verformte Wirbelsäulen oder extreme Verschiebungen im Gesichtsbereich. Auch die
Veterinärmedizinerin Monika Krüger zeigt sich erschreckt von dieser Häufung an
Missbildungen.
(...)
Ib Pedersen, dänischer Schweinezüchter:
“Ich habe festgestellt, dass bei einem höheren Gehalt an Glyphosat im Futter die Rate
missgebildeter Ferkel, die 70 bis 75 Tage später geboren wurden, höher war.“
(...)
Das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin weist eine Schadwirkung von Glyphosat auf
Embryonen zurück. Jedenfalls soweit die zugelassenen Mengen im Futter eingehalten
werden. Die deutschen Behörden sind für die Risikoeinschätzung von Glyphosat für ganz
Europa zuständig. Sie stehen seit einiger Zeit unter Druck. Unter anderem wegen einer
britischen Studie, dem sogenannten Robinson-Bericht. Auch er geht von möglichen
Missbildungen Neugeborener durch Glyphosat aus.
Aber wenn, dann weil die Muttersauen mit jedem vollen Fressnapf ihre Dosis abbekommen, sozusagen unter Dauerbeschuss stehen.
das gilt dann wohl auch für viele veganer?
nee mal im ernst:
ihr wisst ja, wie das so ist mit den grenzwerten und ihrer einhaltung. ich möchte den scheiß überhaupt nicht in meinem essen haben! weder im schweinefleisch, noch im mais, noch sonst irgendwo. das kumuliert doch alles!