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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 20. Mär 2018, 14:00
von Benutzer 146 gelöscht
emil17 hat geschrieben:
frodo hat geschrieben:Vorsicht mit dem zusätzlichen Dämmen von Gefriertruhen!
Die Moderneren haben keinen äußeren Wärmetauscher mehr, wie bei einem Kühlschrank auf der Rückseite, sondern den WT unter der Aussenverkleidung rundherum. Wenn man da aussen dämmt, erreicht man das Gegenteil von dem, was beabsichtigt ist!
Also nur den Deckel und, wenn möglich, die Unterseite zusätzlich dämmen :aeh:
Was für ein Mist!
Unsere hat hinten ein Kühlgitter, das hat einen kleinen zum Kompressor parallel geschalteten Querlüfter bekommen. Das Gitter kann man abschrauben, mit Distanzhülsen auf grösseren Abstand montieren und eine Dämmplatte zwischenschieben.
Gut für Euch! Das ist aber dann schon ein älteres Modell, dem eine Verstärkung der Dämmung ohnehin nicht schaden kann ;)
Allerdings musst Du da auch aufpassen, dass die Dämmplatte nicht die Luftzirkulation um den Wärmetauscher behindert.
Die WT bei den "modernen" Geräten (wird aber schon >20 Jahre so gebaut) kommen offensichtlich völlig ohne Konvektion aus und geben die Wärme allein über Strahlung ab. Man kann eine leichte Erwärmung der Verkleidung im Bereich des WT mit der Hand spüren :hmm:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 20. Mär 2018, 14:27
von Maeusezaehnchen
Also mein TK-Truhe ist erst 10 Jahre alt und hat auch seitlich ein kleines Gitter.

Mit Einkochen hat ich ja auch gemeint ich ma große Töpfe mit Ragou oder so und füll es dann ab in Gläser und koch die dann ein. Das kann ich dann auch noch immer verwenden.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 20. Mär 2018, 14:35
von centauri
Hab ja letztens mal wieder was übers "preppern" gesehen und da wurde so ein typisches Szenario durchgespielt wo sich bei mir so einige Fragen aufgetan haben.
Wieso holt ein Prepper in einer Notsituation sofort seinen Rucksack raus und rennt mit seinem Krempel irgendwo hin in die Pampa obwohl Zuhause das Regal voll mit Lebensmittel für ein Jahr war? :hmm:
Also ich würde ja erst mal da bleiben wo ich mich auskenne und das soweit verteidigen.
Da wurde auch durchgespielt das man dann im unbekanntem Gelände/Gebäude überfallen wird.
Das wäre mir jetzt nicht so passiert. Unsere Hunde hätten das schon vorher bemerkt.
Und da ich jetzt schon einige solcher Dokus gesehen habe ist mir aufgefallen, die hatten nie einen Hund dabei aber ein Navi. Da waren die Steinzeitmenschen etwas klüger.
Vor allem sind die dann rum gerannt und haben irgend welche vergrabenen Tonnen mit Lebensmittel suchen müssen. :hmm: Das hätten die Hunde auch besser gemacht. :pfeif:
Vielleicht braucht man gar keine Lebensmittel für ein Jahr horten, sondern nur Hundefutter für 2 Monate. :aeh:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 20. Mär 2018, 15:05
von Benutzer 146 gelöscht
Maeusezaehnchen hat geschrieben:Also mein TK-Truhe ist erst 10 Jahre alt und hat auch seitlich ein kleines Gitter.
Meine auch, aber das ist lediglich die Belüftung des Kompressors, nicht der Wärmetauscher, über den die aus der Truhe "abgesaugte" Wärme an die Umgebung abgegeben wird!

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 20. Mär 2018, 15:11
von Benutzer 146 gelöscht
centauri hat geschrieben:Hab ja letztens mal wieder was übers "preppern" gesehen und da wurde so ein typisches Szenario durchgespielt wo sich bei mir so einige Fragen aufgetan haben.
Wieso holt ein Prepper in einer Notsituation sofort seinen Rucksack raus und rennt mit seinem Krempel irgendwo hin in die Pampa obwohl Zuhause das Regal voll mit Lebensmittel für ein Jahr war? :hmm:
gleiche Sendung gesehen, gleiche Frage gestellt :)
Es hat aber wohl damit zu tun, dass EIN Pre..r- Szenario darin besteht, dass durch irgendeine Katastrophe das Zuhause unbewohnbar oder unsicher wird.
Und über's zuhause Sitzen und Vorräte vertilgen, kann man nur schlecht ein "Trainings-Seminar" verkaufen... :pfeif:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 20. Mär 2018, 15:40
von Rati
frodo hat geschrieben:...Und über's zuhause Sitzen und Vorräte vertilgen, kann man nur schlecht ein "Trainings-Seminar" verkaufen... :pfeif:
:lol: :daumen:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 20. Mär 2018, 15:43
von centauri
Rati hat geschrieben:
frodo hat geschrieben:...Und über's zuhause Sitzen und Vorräte vertilgen, kann man nur schlecht ein "Trainings-Seminar" verkaufen... :pfeif:
:lol: :daumen:
Ja das wäre dann ja Hartz4 mit Tafel und gehört ins Privatfernsehen. :haha:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 20. Mär 2018, 15:46
von Maeusezaehnchen
Also ich würde im Haus bleiben und das so verbarikatieren, dass keiner so leicht rein kann. Mein Mann ist Jäger... als Munition ist auch einiges da.
Und durch die Hanglage tu ich mir mit der Verteidigung auch leichter.
Außerdem könnte ich weiterhin versuchen etwas aus dem Garten rauszuholen. Vieleicht sogar selbst irgendwo ein paar Hühner auftreiben und die dann auf der geschützten Dachterrasse halten. Und da kann der Nachbar dann wegen Hahnengekrähe schimpfen wie er will :pfeif:

Für eine ganze Sendung würde das höchsten für RTL2 oder ATV2 reichen :haha:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 20. Mär 2018, 15:51
von emil17
centauri hat geschrieben: Wieso holt ein Prepper in einer Notsituation sofort seinen Rucksack raus und rennt mit seinem Krempel irgendwo hin in die Pampa obwohl Zuhause das Regal voll mit Lebensmittel für ein Jahr war?
Du rennst natürlich nicht irgendwohin, sondern zu deinem "sicheren Ort", wo du seit langem Lebensmittelverstecke angelegt hast.
Wenn gleichzeitig Erdbeben, Sturmflut, Stromausfall, AKW-GAU und Revolution und Bargeldverbot ist, dann hat sichs gelohnt.
Und im Rucksack haste nicht Krempel, sondern genau gewichtsoptimierte Notnahrung, Wasserfilter, Erstmedikamente gegen chemische Kampfstoffvergiftung und so weiter.

In der Szene gibts vernünftige Leute, aber auch einen Haufen Spinner.
Im Amiland, wo die Szene ihren Ursprung hat, verbunkern sich welche, installieren Alarmanlagen, optimieren Sicherheitsdispositive und kaufen halbautomatische Knarren, um ihre Vorräte gegen plündernde Horden zu verteidigen. Bei denen darf man das, ist wohl ihre Definition von Freiheit.

Manche bereiten sich auch darauf vor, dass die Erdachse plötzlich kippt oder ein Irrläufer von Planet in unser Sonnensystem eindringt.
Das ist in den letzten drei Milliarden Jahren nicht mehr vorgekommen, ist also wieder mal fällig.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Di 20. Mär 2018, 15:56
von Rati
emil17 hat geschrieben: Manche bereiten sich auch darauf vor, dass die Erdachse plötzlich kippt oder ein Irrläufer von Planet in unser Sonnensystem eindringt.
Das ist in den letzten drei Milliarden Jahren nicht mehr vorgekommen, ist also wieder mal fällig.
na ja, in den beiden Fällen ist die sinnvollste Vorbereitung sich ne angenehme Eutanasiemethode zu suchen.
Wenn Mama Erde aus der Bahn geschmissen, von Gezeitenkräften durchgeknetet oder bei Achsenkippung nem Klimakollaps unterworfen wird, is eh nicht mehr viel zu machen. :kaffee:

Grüße Rati