Völlig richtig, Centauri, Oli. Bisschen kann man selber tun, aber es ist alles fürn Arsch, wenn man kein vernünftig funktionierendes Umfeld hat.
Und weil Oli den Hungerwinter erwähnte: Es scheint ja irgendwie so nen warmen Thrill, ein angenehmes Gruseln zu erzeugen, sich die plündernden Horden vorzustellen. Den Erzählungen meiner Groß- und Urgroßeltern (und die waren am winning end mit nem Hof am Rande von Bln.) zu Folge gab es auch nach Kriegsende und auch in dem Winter danach etwas wie Moral und Anstand. Und hier keine Plünderungen. Also gut, meine Mutter, damals 8, wollte plündern, ein verlassenes Haus. Ihr Vater hat gesagt, das macht man nicht, bring das zurück!
Gut, kann ja sein, dass die Menschen (weil ja früher eh alles besser war) noch nicht so egozentrisch waren, noch nicht so gewaltbereit? Kann ich mir schwer vorstellen, nach Kriegsende, wo täglich gestorben wurde.
Also was auch immer, sonnt Euch in den Weltuntergangszenarien oder kümmert Euch um verlässliche Freunde.....
Wir hatten grad wieder einen Erweckungsmoment. Eigentlich nur der Leadgitarrist von Cristinas (und meiner) neuer Band. Die mit dem Kirschgarten. Die, das Ehepaar, waren heute nur zum Kaffeetrinken hier. Ich musste Hofführung machen.
Naja, aus nem Kaffee wurden 4 Stunden, wir haben uns erzählt und erzählt und erzählt. Von unseren Projekten, wir haben mehr Ahnung von Tieren, die viel von Wein machen. Egal. In jedem Falle eine ähnliche Idee, wie die Welt sein sollte.
Es kam über die Musik, ist aber scheißegal, es kann auch Feuerwehr oder Dorffest sein. Eigentlich muss man immer auf der Jagd sein nach vernünftigen Leuten, es gibt sie nämlich überall....
Und die sind wichtiger als das Notstromaggregat. Wenngleich ich jetzt auch eins besitze, leider nur Benzin, also nicht heizöltauglich.
LG
Olaf