kraut_ruebe hat geschrieben:
ansonsten ist letzte woche der punkt eingetreten der alljährlich wiederkommt: der garten hat die herrschaft über sich selbst übernommen, regulierungsversuche werden nicht mehr hingenommen. bis zur erntezeit lass ich ihn jetzt machen was er will, weil das macht er sowieso


Was bin ich froh, dass es nicht an mir liegt, sondern dass das auch bei Profis vorkommt.
Der Spinat hat riesige Blaetter bekommen und beginnt zu schiessen. Leider weiss ich immer noch nicht, ob man den noch essen kann.
Dill macht einen auf Herbst, neben einem leichten Gelbstich zeigt er lila und braun.
Die Gurken haben einen Wachstumsstop eingelegt, bei der Kaelte wuerde ich auch nicht wachsen wollen.
Superschmelz, gruener Blumenkohl und heller Mangold sind aus dem Winterschlaf erwacht.
Zuckererbsen lassen schon ein paar Schoten da.
Ueberall wachsen Tomaten

Wurmhumus ist doch immer fuer derlei Ueberraschung gut.
Von den, uebern Winter vergessenen, Kartoffeln gibt es sehr viel Gruen und heute hab ich schon die ersten Karoffeln gesichtet, eigroß mit vornehmer Blaesse
Petersilie, die einzige Moehre, eine Riesenbusch Pastinake, zwei Rueben und mehrere Rettiche bluehen um die Wette.
Sorgen machen mir die Bohnen. Neckarkoenigin ist weit abgeschlagen, von einer Tuete Samen hab ich vielleicht acht Stangenbohnenpflanzen. Blauhilde wie jedes Jahr sehr robust. Naja, Bohnen haben es wohl dieses Jahr eher schwer. Die Buschbohnen sind vielleicht 15cm hoch und fangen das Bluehen an. Ich dachte, die werden groesser?
Erdbeeren sind ein Desaster und ich hatte mich so gefreut. Die hatte ich im letzten Jahr ziemlich spaet gepflanzt. Ziemlich kleine Pflanzen mit wenig dran. Das, was dran ist, wird braun durch Kaelte und Regen.