Manfreds kleiner Bauernhof
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Manfred
Re: Tanja & Manfred
Ganzjährig Freiland muss nicht sein. Extensiv heißt weitgehend ohne zugekaufte Futter- und Düngemittel.
Ein paar Ausnahmen, wie Mineralfutter, etwas Getreideschrot als Lockfutter, Kalk und Stroh (hat ja auch einen Düngewert) gibt es natürlich.
Ein paar Ausnahmen, wie Mineralfutter, etwas Getreideschrot als Lockfutter, Kalk und Stroh (hat ja auch einen Düngewert) gibt es natürlich.
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Manfred
Re: Tanja & Manfred
Vor dem Sonnenuntergang hab ich schnell ein paar Bilder gemacht:
Zuerst das alte Fahrsilo, das zum Weideunterstand umfunktoniert werden soll. Ca. 20 m lang und 5,5 m breit.
Der rote Schlamm im Silo kommt vom Acker des Nachbarn rechts. Bei einem starken Gewitter wurden mehrere Kubikmeter Boden vom seinem frisch bestellten Feld den Hang herunter über den Weg gespült.
Gestern wurde der untere Teil der Fundamente für die Dachstützen betoniert.
Auf diese Grundplatten werden nächste Woche die Stahlträger gestellt und um sie herum je ein Betonblock zur Stabilisierung gegossen.
Blick nach hinten. In einem zweiten alten Silo lagert ein Teil des Strohs für den Winter.
Leider haben wir keinen Platz, das Stroh unter Dach zu lagern. die Rundballen können das aber gut ab. Die oberen ca. 10 cm werden bei Regen nass und gammeln im Laufe der Zeit. Die untern 10 cm zeihen Nässe vom Boden. Das Innere bleibt trocken.
Je größer die Ballen (die her haben 1,8 m Durchmesser), desto kleiner ist der verderbende Anteil.
Und Zoom nach vorne auf die Weide. Die Perspektive täuscht die die Verzerrung des Objektivs. Die Flächen sind deutlich größer als sie erscheinen.
Auf der Fläche im Vordergrund haben die Tiere bis vor 2 Wochen beweidet. Dort haben wir heute etwas Mist ausgebracht.
Oberhalb des Weges, dort wo die Kühe stehen, erstreckt sich die neu eingezäunte Weidefläche vom Weidetor in der Bildmitte bis fast an den Waldrand rechts oben. Nach hinten wird die Fläche durch eine Hecke begrenzt (dort, wo das schwarze Rind mit dem weißen Kopf steht).
Ein paar Silorundballen am andere Ende der Weide, unterhalb des Waldes. Teil unseres Wintervorrats.
Zuerst das alte Fahrsilo, das zum Weideunterstand umfunktoniert werden soll. Ca. 20 m lang und 5,5 m breit.
Der rote Schlamm im Silo kommt vom Acker des Nachbarn rechts. Bei einem starken Gewitter wurden mehrere Kubikmeter Boden vom seinem frisch bestellten Feld den Hang herunter über den Weg gespült.
Gestern wurde der untere Teil der Fundamente für die Dachstützen betoniert.
Auf diese Grundplatten werden nächste Woche die Stahlträger gestellt und um sie herum je ein Betonblock zur Stabilisierung gegossen.
Blick nach hinten. In einem zweiten alten Silo lagert ein Teil des Strohs für den Winter.
Leider haben wir keinen Platz, das Stroh unter Dach zu lagern. die Rundballen können das aber gut ab. Die oberen ca. 10 cm werden bei Regen nass und gammeln im Laufe der Zeit. Die untern 10 cm zeihen Nässe vom Boden. Das Innere bleibt trocken.
Je größer die Ballen (die her haben 1,8 m Durchmesser), desto kleiner ist der verderbende Anteil.
Und Zoom nach vorne auf die Weide. Die Perspektive täuscht die die Verzerrung des Objektivs. Die Flächen sind deutlich größer als sie erscheinen.
Auf der Fläche im Vordergrund haben die Tiere bis vor 2 Wochen beweidet. Dort haben wir heute etwas Mist ausgebracht.
Oberhalb des Weges, dort wo die Kühe stehen, erstreckt sich die neu eingezäunte Weidefläche vom Weidetor in der Bildmitte bis fast an den Waldrand rechts oben. Nach hinten wird die Fläche durch eine Hecke begrenzt (dort, wo das schwarze Rind mit dem weißen Kopf steht).
Ein paar Silorundballen am andere Ende der Weide, unterhalb des Waldes. Teil unseres Wintervorrats.
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Manfred
Re: Tanja & Manfred
Heute haben sich auch die Damen zum Fototermin bitten lassen.
Erst noch widerwillig. Was will der? Haben grad den Bauch voll mit Frühstück und keinen Bock zu laufen! Und dann auch noch den Berg hoch!
(Im Hintergrund in der Bildmitte das Unterstand-Silo)
Vorsichtshalber noch mal stehen bleiben und checken, ob er wirklich was rausrückt. Nicht, dass wir 10 Meter umsonst laufen...
Ha. Gibt doch etwas Getreideschrot.
Zuerst darf die Chefin.
Dann das Gefolge. Wer noch jung und nicht so stark ist, hält sich vornehm zurück und wartet auf ein paar Krumen. Sonst gibt es auf die Mütze.
Kühe kennen keinen Sozialismus. Wer sich durchsetzen kann, futtert zuerst.
Erst noch widerwillig. Was will der? Haben grad den Bauch voll mit Frühstück und keinen Bock zu laufen! Und dann auch noch den Berg hoch!
(Im Hintergrund in der Bildmitte das Unterstand-Silo)
Vorsichtshalber noch mal stehen bleiben und checken, ob er wirklich was rausrückt. Nicht, dass wir 10 Meter umsonst laufen...
Ha. Gibt doch etwas Getreideschrot.
Zuerst darf die Chefin.
Dann das Gefolge. Wer noch jung und nicht so stark ist, hält sich vornehm zurück und wartet auf ein paar Krumen. Sonst gibt es auf die Mütze.
Kühe kennen keinen Sozialismus. Wer sich durchsetzen kann, futtert zuerst.
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roland
Re: Tanja & Manfred
Hi,
wiedermal tolle Bilder - danke!
Zum Unterstand is mir allerdings ein Gedanke durch den Kopf gefahren: das Silo is ja eh ne Wanne, dann noch am tiefsten Punkt und sie wurde schon überschwemmt - Kannst Du das in Zukunft sicher verhindern? Nich das die Kühe grad im größsten Sauwetter flüchten müssen, weil der Stall zum Schwimmbecken wird
Roland
wiedermal tolle Bilder - danke!
Zum Unterstand is mir allerdings ein Gedanke durch den Kopf gefahren: das Silo is ja eh ne Wanne, dann noch am tiefsten Punkt und sie wurde schon überschwemmt - Kannst Du das in Zukunft sicher verhindern? Nich das die Kühe grad im größsten Sauwetter flüchten müssen, weil der Stall zum Schwimmbecken wird
Roland
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Manfred
Re: Tanja & Manfred
Zu 100% könnte man das an der Stelle nur mit hohem Aufwand vermeiden.
Wasser läuft aber problemlos ab. Und so eine Schlammlawine, die die Gräben dicht macht und deshalb überläuft, ist dort bisher "erst" 2 x aufgetreten.
Beide Male bei starken Gewitterniederschlägen im Spätsommer auf ein frisches Saatbeet.
Am liebsten würde ich wenigstens einen Streifen des Ackers kaufen oder pachten (ist aber leider nicht möglich) und als Erosionsschutz einsäen. (So wie wir es auf unserer Fläche gemacht haben. Auf der Weide hinten am Hang (1. und 4. Bild) sieht man unten helleres und oben dunkleres Grün. Den hellen Teil haben wir schon immer als Wiese bewirtschaftet. Obendrüber, die dunkle Neuansaat, war vorher Acker. In unserem Teil gab es so eine Schlammlawine noch nie. Wohl auch, weil mein Vater und Großvater immer quer zum Hang gepflügt haben. Bei Starkregen sickert dann das Wasser in die Pflugfurchen und wird gehalten.
Der Nachbar pflügt den Hang rauf und runter und beschleunigt so den Wasserabfluss.
Hat natürlich auch praktische Gründe. Seine Fläche ist viel schmaler als lang. Er müsste also zum quer Pflügen viel öfter wenden. Und Wenden kostet teure Traktorstunden. Unsere ist mehr trapezförmig. Da hält es sich ziemlich gleich, ob wir rauf und runter oder quer arbeiten würden.
Wasser läuft aber problemlos ab. Und so eine Schlammlawine, die die Gräben dicht macht und deshalb überläuft, ist dort bisher "erst" 2 x aufgetreten.
Beide Male bei starken Gewitterniederschlägen im Spätsommer auf ein frisches Saatbeet.
Am liebsten würde ich wenigstens einen Streifen des Ackers kaufen oder pachten (ist aber leider nicht möglich) und als Erosionsschutz einsäen. (So wie wir es auf unserer Fläche gemacht haben. Auf der Weide hinten am Hang (1. und 4. Bild) sieht man unten helleres und oben dunkleres Grün. Den hellen Teil haben wir schon immer als Wiese bewirtschaftet. Obendrüber, die dunkle Neuansaat, war vorher Acker. In unserem Teil gab es so eine Schlammlawine noch nie. Wohl auch, weil mein Vater und Großvater immer quer zum Hang gepflügt haben. Bei Starkregen sickert dann das Wasser in die Pflugfurchen und wird gehalten.
Der Nachbar pflügt den Hang rauf und runter und beschleunigt so den Wasserabfluss.
Hat natürlich auch praktische Gründe. Seine Fläche ist viel schmaler als lang. Er müsste also zum quer Pflügen viel öfter wenden. Und Wenden kostet teure Traktorstunden. Unsere ist mehr trapezförmig. Da hält es sich ziemlich gleich, ob wir rauf und runter oder quer arbeiten würden.
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Manfred
Re: Tanja & Manfred
Der Mond ist aufgegangen. Die Arbeit des Zimmermanns ist vollbracht. Die Stahlträger stehen und sind ausgerichtet. Der Beton kann kommen.
Die Sützten haben wir absichtlich sehr hoch gemacht (4 m ab Oberkante Silo), damit das Silo bei Bedarf weiter als solches genutzt oder z.B. als Zwischenlager für Hackschnitzel verpachtet werden kann.
Und was treibt das rot markierte Weibsvolk im Hintergrund?
Statt das Tagwerk angemessen zu würdigen, verkrümeln sie sich in die entfernteste Ecke und gehen fremd.
(Wie man an den Autorücklichtern des unbekannten Konkurrenten erkennen kann.)
Die Sützten haben wir absichtlich sehr hoch gemacht (4 m ab Oberkante Silo), damit das Silo bei Bedarf weiter als solches genutzt oder z.B. als Zwischenlager für Hackschnitzel verpachtet werden kann.
Und was treibt das rot markierte Weibsvolk im Hintergrund?
Statt das Tagwerk angemessen zu würdigen, verkrümeln sie sich in die entfernteste Ecke und gehen fremd.
(Wie man an den Autorücklichtern des unbekannten Konkurrenten erkennen kann.)
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Olaf
- Beiträge: 9045
- Registriert: Mi 4. Aug 2010, 14:25
- Familienstand: glücklich verheiratet
- Wohnort: Havelland BRB
Re: Tanja & Manfred
Ich bin auch ganz verzückt...herrliche bilder danke manfred
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
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Knurrhuhn
Re: Tanja & Manfred
Bilder sagen mehr, als tausend Worte. Ich guck grundsätzlich alle Fotos im Forum immer sehr gerne an. Dankeschön! 
- citty
- Beiträge: 1545
- Registriert: Do 25. Aug 2011, 20:26
- Familienstand: glücklich verheiratet
- Wohnort: Canada
Re: Tanja & Manfred
Danke fuer die wunderschoenen Photos!!!
LG, Citty
LG, Citty
