Ich muß aber mal fragen, ob denn der Abstand zwischen Mistgrubenwand
und Scheunenwand groß genug ist, damit Du auch regelmäßig den Salpeter
abkratzen kannst.
Rati:
kannst du das noch mal erläutern, die Kombination - ich esse frischen Salatkopf - meiner Liebsten eine alte Tobinamburknolle gegeben. Klingt für mich nicht ganz nach - der Liebsten eine Freude machen
Ist schon wieder eine Weile her, hab die Stelle jetzt gar nicht mehr finden können.
Sie hatte jedenfalls einige KG zu viel auf dem Po !
Da hat Zweckmäßigkeit den Vorrang vor Freude.
So, und nun zu meinem eigentlichen Anliegen, d.h. warum Selbstversorgerei
manchmal so interessant ist.
Mitten in der EHEC-Hype hab ich mal eine Riesenwanne Salat für die
verstädterten Verwandten gemacht.
Als alle genußvoll aßen holte meine Freundin unter lauten Gekreische
einen Regenwurm aus ihrem Mund.
Damit war das Thema Bio-Salat erledigt.
Als wir gestern Abend unseren letzten Salatkopf gegessen haben, hat sie
mir so ganz nebenbei gestanden, daß sie sich den Regenwurm kurz vorher
aus dem Kompost geholt hat.
Begründung: sie hat damit unsere Salatbestände gerettet.
Den ganzen heutigen Vormittag hab ich darüber gegrübelt, ob ich nun
wegen der Zerstörung meines Rufes als Koch wütend sein darf.
Ich denke nein, denn seither gab es 3 Partys, die ich nicht bekocht hab.
Wäre mir von allein gar nicht so aufgefallen.
Hab mal schnell ausgerechnet, daß ich dadurch ca. 1300 bis 1500 Euro
gespart hab.
Das wäre schon die Finanzierung für eine neue Motorsäge !
Das Faultier