Mal ein kurzes Update:
Heuer haben wir 82 Rindviecher auf der Alm. Mutterkühe, Jungtiere, angehende Milchkühe. Also einige, die man auseinander halten muss. Seit Mitte Mai sind wir mit den Zäunen beschäftigt, weil die vorhandenen Zäune in einem außerordentlich schlechten Zustand sind. Je weiter weg von der Straße man kommt, desto schlechter werden die Pfosten, weil offenbar unsere Vorgänger keine Lust hatten, dort neue hin zu schleppen. Man kann es verstehen, die Steigung ist teilweise 100%.
Die wichtigsten beiden und vor allen Dingen die Außengrenzen haben wir heuer großteils mit schwerem Paturadraht eingezäunt (den kann man im Herbst auch ablegen). Das Zeug ist nur außerordentlich schwierig zu verlegen auf diesem unebenen und steilen Gelände.
Von Weidemanagement ist dieses Jahr noch keine Spur, es geht eher um Zaunmanagement - Thomas rackert hinterher, damit er die Weiden fertig bekommt, bevor die Weiden, auf denen die verschiedenen Herden stehen, zu abgegrast sind.
Einen Westerwälder Kuhhund haben wir uns auch gekauft - er ist mittlerweile vier Monate alt und lebt bei mir, weil man ihn aufs lange Strecken auf der Alm noch nicht mitnehmen kann. Also fällt mir die ehrenvolle Aufgabe zu, dem Welpen eine Basiserziehung zukommen zu lassen
Bis auf etwas Husten bei einer Kuh und einem Kalb und einem Jungtier aufgrund des kalten Wetters gab es bisher keine gröberen Probleme.
Und 600. 000 Bienen haben wir auch bekommen, damit die Almrosen wenigstens irgendeinen Nutzen haben.
Sämtliche anderen Projekte wie Gänse,Schweine und Enten auf der Alm haben wir auf nächstes Jahr verschoben. nächstes Jahr hoffen wir auch auf Hochglanz wieder, die wir vielleicht vom Züchter unseres Hundes bekommen.
Das einzige was wir heuer wieder haben, sind Hühner, diesmal sogar mit einem Italienerhahn, den wir von einer alten Bauersfrau aus der Gegend bekommen haben. Die Hühner sind extradumme Legebatterie-Hühner, die unverhältnismäßig viel fressen für das, was sie legen. Ich glaube ich werde doch ein Altsteirer-Projekt starten, das sollen ordentliche Futtersucher sein.