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Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde

Verfasst: So 17. Feb 2013, 10:20
von ahora
DerElch hat geschrieben:
Und adjua es soll ja auch menschen geben,die eine freude daran haben andere mit mutmassungen
und falsch interpretationen in misskredit zu bringen.
@adjua - viele deiner posts sind in meinen augen ein hilferuf.

Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde

Verfasst: So 17. Feb 2013, 10:39
von Benutzer 72 gelöscht
DerElch hat geschrieben:es soll ja auch menschen geben,die eine freude daran haben andere mit mutmassungen
und falsch interpretationen in misskredit zu bringen.
so schätze ich adjua überhaupt nicht ein!! :im:

(hab einen thread aufgemacht mit der Frage, was "krank" bedeutet.....)

Ich denke auch, man hätte der Frau helfen sollen!
egal jetzt ob wegen der Hunde oder nicht wegen der Hunde - wegen ihr hätte man ihr helfen sollen!!

leider gibt es in unserer Gesellschaft sehr viel Kälte und noch mehr (gar nicht unbedingt beabsichtigtes oder bös gemeintes!!) "nicht sehen"

und leider !!!!!
weiß ich nicht, was ich dagegen machen könnte :flag:

Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde

Verfasst: So 17. Feb 2013, 10:41
von Sabi(e)ne
@Tanja: danke, genau auf den Kopf getroffen! :daumen:

Vor allem ist man in D seit dem Krieg doch etwas vorsichtiger geworden mit dem "jene Person gehört in die Psychiatrie", und das ist auch sehr gut so.
Anderslebende als geisteskrank zu diffamieren war schon immer ein Mittel in Diktaturen.
Von daher gibt es GsD sehr wenige Einweisungen von Amts wegen, da müssen schon sehr heftige Beweise geführt werden für eine Selbstgefährdung oder Gefährdung Dritter.
Animal Hoarding ist übel, aber kein Grund für die Psychatrie.
Und es sind sehr seltene Einzelfälle, die aber immer gern von der Presse ausgeschlachtet werden.

Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde

Verfasst: So 17. Feb 2013, 10:58
von DerElch
ina maka...deinen tread in ehren...aber die meiste hier sind nicht vom "fach" und das ist ein SV forum und kein medizinisches Forum...und einschätzungen,mutmassungen,vermutungen haben eines gemeinsam....sie sind nichts konkretes ;)

Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde

Verfasst: So 17. Feb 2013, 16:56
von Benutzer 72 gelöscht
DerElch hat geschrieben:ina maka...deinen tread in ehren...aber die meiste hier sind nicht vom "fach" und das ist ein SV forum
:mrgreen: :mrgreen:

Das weiß ich - in einem medizinischen Forum hätte ich so auch nicht gefragt....

"SV" heißt das jetzt nicht "selber machen" (selber denken, selber wissen) ?? :pft:
Sabi(e)ne hat geschrieben:Anderslebende als geisteskrank zu diffamieren war schon immer ein Mittel in Diktaturen.
ja, leider - gilt im übrigen auch für "andersdenkende"!

Ich finde solche Berichte eigentlich reichlich überflüssig - was soll ich daraus lernen?

In keines von Sokrates Sieben tät der Bericht passen......

Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde

Verfasst: So 17. Feb 2013, 17:04
von DerElch
ina das wuerde dann ja bedeuten jeder der es selber aufs klo schafft ist ein sv-ler :pfeif:
sorry dann liegt der fehler eindeutig bei mir.. :aeh: und ich hatte allzeit die falsche vorstellung von diesem forum.. mea culpa...werd da mal drueber nachdenken :kaffee:

Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde

Verfasst: So 17. Feb 2013, 17:31
von Adjua
In die Psychiatrie wird jemand eingeliefert, damit man verhindern kann, dass sich dieser Mensch etwas antut. Das tut man nur als ultima ratio, weil man manchmal nur so wirksam bewirken kann, dass der Mensch LEBT.

Das hat mit Hartherzigkeit NICHTS zu tun, Lebenden kann man nämlich helfen, Toten nicht.

Ich hab nirgendwo gefordert, irgendjemanden präventiv einzusperren, ausser, was leider selten vorkommt, wenn jemand Suizidabsichten äussert. Nur in dem Fall hat man es nicht gewusst, und man kann eben NICHT alle Leute präventiv einsperren, die so etwas tun KÖNNTEN.

Hört endlich auf, mir Sachen zu unterstellen, die ich nicht geschrieben habe, das spart eine Menge künstliche Aufregung.

Weiters: Jemand, der seine Tiere umbringt, solange sie gesund und an geeignete Plätze vermittelbar sind, ist für mich kein Tierfreund - Punkt. Das heisst noch lange nicht, dass ich nicht verstehe, dass jemand keine wirklich tierfreundliche Einstellung zusammenbringt, wenn er in einem psychisch labilen Zustand ist.

Das ist aber auch nicht kalt und herzlos, sondern einfach A von B getrennt.

Man kann die Geschehnisse bedauern, und trotzdem krank finden, was die Frau getan hat.
Man kann Mitleid haben, und das trotzdem nicht tierfreundlich finden.
Man versuchen, nachzuvollziehen, was in jemanden vorgeht, der so etwas tut, und dennoch nicht reflexartig den Behörden die Schuld geben.

Also, bitte erst lesen und nachdenken (wenn vor lauter empörungsgeschwellter Brust noch möglich), und dann erst schreiben.

Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde

Verfasst: So 17. Feb 2013, 18:02
von Tanja
Adjua hat geschrieben:Hört endlich auf, mir Sachen zu unterstellen, die ich nicht geschrieben habe, das spart eine Menge künstliche Aufregung.
Na, wenn wir alle falsch verstanden haben, was Du geschrieben hast (das kann ja jeder nachlesen) und Du nicht so unempathisch rüberkommen möchtest, wie Du es tust, dann solltest Du halt mal an Deiner Ausdrucksweise arbeiten.
Adjua hat geschrieben:Jemand, der seine Tiere umbringt, solange sie gesund und an geeignete Plätze vermittelbar sind, ist für mich kein Tierfreund - Punkt.
Ja, hattest Du schon geschrieben. Antwort siehe oben.
Adjua hat geschrieben:Das ist aber auch nicht kalt und herzlos, sondern einfach A von B getrennt.
Mag sein, dass Du das so wahrnimmst. Diese Wahrnehmung teile ich aber nicht. Auf mich wirken Formulierungen wie die Deinen maximal so einfühlsam wie die einer Heftzwecke.
Adjua hat geschrieben:Also, bitte erst lesen und nachdenken (wenn vor lauter empörungsgeschwellter Brust noch möglich), und dann erst schreiben.
Dein Problem ist, dass ich Deine Beiträge gelesen habe, nicht, dass ich es nicht getan habe. Empört bin ich über so viel arrogante Kaltschnäuzigkeit in der Tat. Und inwiefern ich über das Thema nachgedacht habe, ist oben in dem langen Post nachzulesen.

Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde

Verfasst: So 17. Feb 2013, 20:18
von Adjua
Calimero, was immer in der Psychiatire passiert, besser, als tot. Hängt natürlich auch ab, wie die jeweilige Abteilung arbeitet, sind nicht alle gleich. Und ja, gibt jede Menge zu kritisieren an psychiatrischen Kliniken, und zwar nicht seit gestern.

Und damit man mir nicht wieder alles Mögliche andichtet: Einweisung ist ultima ratio.

Re: Suizid wegen Wegnahme der Hunde

Verfasst: So 17. Feb 2013, 20:26
von sybille
Calimero, was immer in der Psychiatire passiert, besser, als tot.
Das ist aber nicht wirklich dein Ernst???
Ich habe eine ehemalige Patientin im Seniorenheim besucht (auch volle Dröhnung) - das ging gar nicht mehr, wie sie sich verändert hat! Was passiert dann erst in der Psychiatrie?

Für die Frau mit den Hunden war es sicher die einzigste Möglichkeit, die sie gesehen hat und das sollte man einfach akzeptieren. Man kann es auch als einen Aufruf sehen, das man seine Mitmenschen doch mehr beachten und Hilfe anbieten sollte, wenn sie nötig ist.