Re: Küchenofen. Bräuchte mal paar Meinungen
Verfasst: So 2. Dez 2012, 20:38
die Preise sind von Castorama in Grünberg, 30km von Guben, etwa 160km von Berlin Richtung ost.
Kleinerklaus
Kleinerklaus
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Naja, Düfte sind halt relativ. In meiner ganzen Bude und evtl. sogar meiner Jacke, die ich zu Besuchen oder Terminen trage, den Geruch von angebratenen Zwiebeln zu haben find ich persönlich halt jetzt nicht so gülden.Minze hat geschrieben:Ich mag aber auch den Duft des Essens und ich versteh nicht so ganz, warum es nicht nach Essen duften darf, wenn man kocht.
Neben dem Herd habe ich immer ein dickes Tuch liegen, wenn Fett spritzt wird es eben abgewischt, fertig. Dunst gibt es bei uns auch nicht, das mag an den Lehmwänden liegen. ....
Außerdem, stauben tuts bei uns sowieso, da kommt es darauf nicht mehr an. Wie sagte unser "Lehmguru": Das Leben in einem Lehmhaus ist gesund, aber nicht bequem.
Üblicherweise so, dass Herd und Ofentüre des Grundofens nebeneinander sind, und zwar in der Küche; der Grundofen selbst und die Ofenbank sind dann in der Wohnstube, die folglich eine gemeinsame Wand mit der Küche hat.Frau Hollerbusch hat geschrieben: Könnte man (...) das überhaupt so bauen, daß man auf einer Seite 'nen Küchenherd und auf der anderen einen Grundofen hat in zwei verschiedenen Räumen, die nebeneinander liegen? So wie ich das verstehe, gibt es dafür ja dann nur eine (gemeinsame) Brennkammer, oder wie?
Wir haben ein massives Lehmfachwerkhaus, gebaut wahrscheinlich Mitte des 18. Jahrhunderts.Frau Hollerbusch hat geschrieben:Aber das mit den Lehmwänden interessiert mich. Habt Ihr ein richtiges massives Lehm-/Fachwerkhaus, oder die Wände nur innen mit Lehm verputzt?
Ja, alles klar, Danke. Dann würde es also doch funktionieren mit einer Trennwand.emil17 hat geschrieben:Üblicherweise so, dass Herd und Ofentüre des Grundofens nebeneinander sind, und zwar in der Küche; der Grundofen selbst und die Ofenbank sind dann in der Wohnstube, die folglich eine gemeinsame Wand mit der Küche hat.Frau Hollerbusch hat geschrieben: Könnte man (...) das überhaupt so bauen, daß man auf einer Seite 'nen Küchenherd und auf der anderen einen Grundofen hat in zwei verschiedenen Räumen, die nebeneinander liegen? So wie ich das verstehe, gibt es dafür ja dann nur eine (gemeinsame) Brennkammer, oder wie?
Man kann beide aus der Küche beheizen und auch in der Küche Brot backen (im Ofenloch des Grundofens); den Rauch des Kochherds kann man per Schieber direkt in den Schornstein oder in die Rauchzüge des Grundofens leiten.
Dadurch wird das Holz in der Heizperiode immer auch zum Heizen ausgenutzt, auch wenn man kocht.
Wichtig ist, dass man die Ofenplatte immer sauber und rostfrei hält. Zum Entfernen von Übergekochtem (Milch!) liegt ein scharfer Metallspachtel bereit.
Wenn die Ofenplatte erst einmal Rostfrass hat, kriegt man sie kaum mehr sauber.
Wenn man auch den Sommer über mit Holz kocht, braucht man einiges mehr, man kann dann aber immer auch das Abwaschwasser mit erwärmen.
Feine Sache, das.Minze hat geschrieben:Wir haben ein massives Lehmfachwerkhaus, gebaut wahrscheinlich Mitte des 18. Jahrhunderts.Frau Hollerbusch hat geschrieben:Aber das mit den Lehmwänden interessiert mich. Habt Ihr ein richtiges massives Lehm-/Fachwerkhaus, oder die Wände nur innen mit Lehm verputzt?
Na, das ist ja mal ein schnuckliges Teil! Das war jetzt Liebe auf den ersten Blick.die fellberge hat geschrieben:ok- wir bleiben bei dem: