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Re: Eier-Marketing: Bericht und lautes Nachdenken

Verfasst: Sa 5. Mai 2012, 19:22
von ahora
olaf, ich sitze hier und bekomme lachkrämpfe - was sollen denn meine nachbarn denken :haha: :haha: :haha:

das mit den eiern weggeschossen ist spitze und der aborigine ist auch total klasse :lol:

aber mir ging es heute ähnlich, unangemeldet kamen leute und wollten sich ein haus anschauen, was seit heute zum verkauf steht, - wovon ich nichts wußte - ich aber den schlüssel habe, und ich hatte gerade das älteste gartenkleid an, - mit löchern - das ich besitze und in den spiegel schaue ich früh morgens auch nicht, weil der garten wichtiger ist - morgens ist er am schönsten - alles so schön frisch.

Re: Eier-Marketing: Bericht und lautes Nachdenken

Verfasst: So 6. Mai 2012, 17:10
von rheinländerin
Olaf hat geschrieben: Weitere Erkenntnisse:
- An sehr warmen Tagen verkaufen sich die Eier schlecht, auch meine Tochter meint, dass sie an heißen Tagen nicht an der Straße kauft, "Wer weiss, wie lange die da schon vor sich hinbraten...".
Das man die am Abend reinholt und am nächsten Morgen wieder rausstellt, ... andere Geschichte.
-
Ich verkaufe meine Eier bei gutem Wetter in einer Styroporkiste ( gab es für umsonst in der Apotheke), wo auch noch ein Kühlakku drin liegt, nachts kommen die Eier+ Akku dann wieder in den Kühlschrank.
Vorne an der Kiste habe ich ein Stück rausgeschnitten und durch Plexiglas ersetzt, so sieht man sofort ob noch Eier da sind.
Ich kann gut verstehen dass die Leute keine Eier wollen, die stundenlang in der Sonne lagen- auch wenn du einen Sonnenschirm drüber hast.

Re: Eier-Marketing: Bericht und lautes Nachdenken

Verfasst: So 6. Mai 2012, 19:00
von Olaf
Moin,
das ist ja ne "coole" Idee.
IN meinem Wachtelbuch steht, dass das Geschäft im Hochsommer komplett zusammenbricht.
Vielleicht ist ja der wahre Grund, dass die Leute die Eier in der Sonne nicht kaufen mögen.
Wenn man das so macht wie Du schreibst und den Schriftzug seitlich am Stand noch mit "gekühlt" ergänzt, das könnte ja was bringen.
Nebenbei kam mir die etwas absurde Idee, das Gewicht der Styroporbox zu erfassen, wir haben es so 80 m bis zur Straße. Entweder per Kabel (bis zur Garage, die ist fast an der Strasse ist geht ein TP-Kabel) oder irgendwie per umgebasteltem WalkyTalky.
*grübel grübel* und danke!
Olaf

Re: Eier-Marketing: Bericht und lautes Nachdenken

Verfasst: So 6. Mai 2012, 19:11
von ahora
hallo olaf,

die idee von rheinländerin ist echt klasse, wenig aufwand.

aber ich sehe schon du wirst das weiter entwickeln, zum schluß steht da so ein automat, wo man in der stadt belegte brote, trinken und strumpfhosen ziehen kann. das wäre doch gar keine schlechte idee. z.b. ein fach für einen salatkopf, eins für krautkopf, eins mit kartoffel, eins mit eier, etc. etc. etc. und damit du kein strom brauchst, arbeitet dieses gerät mit solarstrom und natürlich meldet er dir direkt auf dein i-phone, wenn die fächer leergekauft sind und du nachschieben mußt - lach -

ich liebe es rumzuspinnen - immer wieder neue türen zu öffnen - lach -

die persönliche betreuung, die man ja bei bioproduktion beim einkauf erwartet, bleibt da dann natürlich auf der strecke - :lol:

viel erfolg

ahora

Re: Eier-Marketing: Bericht und lautes Nachdenken

Verfasst: So 6. Mai 2012, 20:09
von Olaf
Hallo Ahora,
da muß ich Dich enttäuschen.
:lol:
Ich habe kein i-phone, nicht mal ein mobile (handy, ich hasse das Wort), an der Garage liegt Strom an und Solarstrom halte ich für groben Unfug.
Auf persönliche Betreuung müssen die Kunden wegen den 80 Metern jetzt schon verzichten, es sei denn, ich mag die Leute mal als aborigine erschrecken.
Dann kann ich auch gleich meinen unbezahlbaren Käse oder ebenso unbezahlbare Direktziegenmilch meiner Frau feilbieten .
Gibts hier kein Handschellen-Smilie?
Aber:
Ich hab da noch ne Idee, die geht etwas konform mit Deinen, die tu ich Euch in den nächsten Tagen kund, weil ich einen Heidenspaß (upps, ich bin ja tatsächlich Heide) am Straßenverkauf entwickle.
:ok:
LG
Olaf

Re: Eier-Marketing: Bericht und lautes Nachdenken

Verfasst: So 6. Mai 2012, 20:33
von sybille
Olaf hat geschrieben: Weitere Erkenntnisse:
- An sehr warmen Tagen verkaufen sich die Eier schlecht, auch meine Tochter meint, dass sie an heißen Tagen nicht an der Straße kauft, "Wer weiss, wie lange die da schon vor sich hinbraten...".
Das man die am Abend reinholt und am nächsten Morgen wieder rausstellt, ... andere Geschichte.
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Ich habe eine Weile Samstags auf einem Campingplatz Eier verkauft. Wenn es sehr warm war, wurden weniger Eier gekauft. Das habe ich damit in Zusammenhang gebracht, das dann mehr gegrillt wird. Aber der Gedanke von der Rheinländerin ist durchaus auch nachvollziehbar.

Re: Eier-Marketing: Bericht und lautes Nachdenken

Verfasst: So 6. Mai 2012, 20:58
von ahora
hey olaf,

na da bin ich aber gespannt. :)

ahora

Re: Eier-Marketing: Bericht und lautes Nachdenken

Verfasst: Mo 7. Mai 2012, 05:57
von Bunz
da es hier um "lautes Nachdenken" geht...
so richtig verstehe ich Euch nicht.
Ich habe meine Stammkunden. Fertig. Dann klappts auch mit der Bezahlung.
Richtig...Stammkunden muß man erst gewinnen, aber das geht ja Ruck- zuck.
Naja.
lg
Bunz

Re: Eier-Marketing: Bericht und lautes Nachdenken

Verfasst: Mo 7. Mai 2012, 07:40
von Olaf
Stammkunden muß man erst gewinnen, aber das geht ja Ruck- zuck.
Und wie? Indem ich an der Haustür klingle? :)
Ich denke übrigens, Bunz, Wachteleier sind mehr so ein Luxusprodukt und "mal was besonderes" oder zum garnieren, nichts, wovon die Hausfrau regelmäßig 2 Schachteln pro Woche verbraucht. Die Nachbarin gegenüber verfährt genau so wie Du schreibst mit ihren Hühnereiern, aber ich denke nicht, dass man das 1:1 übertragen kann....
Im übrigen, durch die 80 m bis zur Strasse ist es wirklich so, dass wir nur selten mit den Leuten ins Gespräch kommen, das find ich tatsächlich schade.
LG
Olaf

Re: Eier-Marketing: Bericht und lautes Nachdenken

Verfasst: Mo 7. Mai 2012, 07:59
von Thomas/V.
Ja, sehe ich auch so.
Hühnereier sind etwas, was "jeder braucht", Wachteleier eher "ein Gag" für zwischendurch, deswegen sicherlich unberechenbarer im Absatz.
Aber man kann sie ja immernoch selber essen, wenn man sie nicht los wird und muß sie nicht entsorgen wie Produkte der Massenindustrie, die liegenbleiben.

Eine "sicherere" Abnahme wäre wohl nur der Verkauf an einen "Händler" oder "Großverbraucher" wie Gaststätte oder Tante-Emma-Laden, aber da stehen ja wieder diverse Vorschriften im Weg...