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Re: Ein Fuchs auf dem Weg zur "self-sufficiency" - Fortsezun
Verfasst: Di 19. Jun 2012, 10:53
von fuxi
Danke für die lieben Wünsche
@frodo
Ich glaub eine Parzelle reicht da erstmal dicke
@emil
Die Parzelle links daneben ist momentan relativ verwaist. Der Besitzer hat dieses Jahr extrem wenig Zeit und wird entsprechend wenig stören

Die auf der anderen Seite muss ich mal näher beschnuppern. Vom ersten Eindruck her nett.
Ja, dass da ein Wein hinkommt, hab ich schon entschieden. Entweder Suffolk Red (rosa, kernlos) oder New York Muscat (blau, kernarm). Zwei Seiten der Laube haben den ganzen Tag Sonne, das muss man ausnutzen. Außerdem möchte ich eine großfrüchtige Zuchtform der Kornelkirsche in die Heck irgendwo setzen. Alles weitere entscheide ich mit der Zeit.
@Roland
Ja, da kommt auch noch eine Komposttoilette und ein Feldbett rein und alles was man sonst so braucht um auch mal eine Nacht da zu bleiben (solange es nur gelegentlich ist, ist das dann sogar ganz offiziell erlaubt).
Re: Ein Fuchs auf dem Weg zur "self-sufficiency" - Fortsezun
Verfasst: Di 19. Jun 2012, 11:55
von emil17
Eine New York haben wir auch, allerdings nicht Muscat. Grosse Beeren, lockere Trauben, problemlos und schädlings- und krankheitsfrei, ziemlich regenfest, aber langweilig farblos und fad im Geschmack.
Kann sein, dass der Boden eine Rolle spielt, jedenfalls würde ich keine NewYork mehr pflanzen.
Ich würde Dir empfehlen, die Rebe bei einer Baumschule zu kaufen, wo man im Herbst die Trauben probieren kann - auch wenn man weit dafür fahren muss und mehr bezahlt als beim Baumarkt.
Du kannst auch, wenn Du jemanden mit einer guten Rebe kennst, ein Steckholz machen. Das ist in Weinbaugegenden verboten, wegen der Reblausgefahr, und auch nicht zu empfehlen, aber weitab von kommerzeillem Weinbau dürfte es wenig Probleme machen. Falls man den Sortennamen kennt, würde ich jedoch eine Pfropfrebe kaufen.
Oder nimm zwei verschiedene Sorten, wenn Du den Platz hast. Die Pergola wächst schneller zu.
Am Anfang macht man gern den Fehler, die Rebe nicht ausreichend zu schneiden, weil sie ja die Pergola decken soll. Dann hat man aber nur oben und am Ende der letztjährigen Tiebe, soweit sie nicht zurückgefroren sind, Laub und unten bleibt es kahl.
Re: Ein Fuchs auf dem Weg zur "self-sufficiency" - Fortsezun
Verfasst: Di 19. Jun 2012, 12:25
von fuxi
emil17 hat geschrieben:Eine New York haben wir auch, allerdings nicht Muscat. Grosse Beeren, lockere Trauben, problemlos und schädlings- und krankheitsfrei, ziemlich regenfest, aber langweilig farblos und fad im Geschmack.
Welche Farbe? Lakemont scheint auch noch "New York" genannt zu werden.
Re: Ein Fuchs auf dem Weg zur "self-sufficiency" - Fortsezun
Verfasst: Di 19. Jun 2012, 12:27
von ahora
glückwunsch foxi,
sehr gute erfahrungen habe ich in deutschland mit < boskoop glory > gemacht, an den unterschiedlichsten standorten, meine gesamte verwandschaft hat sie und jeder ist sehr zufrieden.
http://www.beeren-und-trauben.de/Weintr ... fera-.html
viel vergnügen auf deinem neuen fleckchen erde
ahora
Re: Ein Fuchs auf dem Weg zur "self-sufficiency" - Fortsezun
Verfasst: Di 19. Jun 2012, 13:10
von emil17
fuxi hat geschrieben:Welche Farbe? Lakemont scheint auch noch "New York" genannt zu werden.
Bei Vollreife irgendwas zwischen rosa und hellviolett
Re: Ein Fuchs auf dem Weg zur "self-sufficiency" - Fortsezun
Verfasst: Di 19. Jun 2012, 14:18
von fuxi
Danke.
Da so eine Rebe ja schon eine längerfristige Anschaffung ist, werde ich wahrscheinlich wirklich bis zum Herbst warten und gucken, ob man irgendwo nicht nur kaufen sondern auch vorher probieren kann.
Re: Ein Fuchs auf dem Weg zur "self-sufficiency" - Fortsezun
Verfasst: Fr 22. Jun 2012, 13:17
von fuxi
Heute gibts die erste Übernachtung im neuen Domizil

Re: Ein Fuchs auf dem Weg zur "self-sufficiency" - Fortsezun
Verfasst: Sa 23. Jun 2012, 21:30
von roland
fuxi hat geschrieben:Heute gibts die erste Übernachtung im neuen Domizil

und, gut geschlafen?
(hast Du dort überhaupt so lebenswichtige Dinge wie Internet

)
Roland
Re: Ein Fuchs auf dem Weg zur "self-sufficiency" - Fortsezun
Verfasst: Sa 23. Jun 2012, 22:52
von Benutzer 146 gelöscht
roland hat geschrieben:fuxi hat geschrieben:Heute gibts die erste Übernachtung im neuen Domizil

und, gut geschlafen?
(hast Du dort überhaupt so lebenswichtige Dinge wie Internet

)
Roland
scheinbar ja (weil Fuxi noch `ne Nacht dort zu bleiben scheint), und
scheinbar nein, sonst hätte sie ja was geschrieben..

Re: Ein Fuchs auf dem Weg zur "self-sufficiency" - Fortsezun
Verfasst: Mo 25. Jun 2012, 11:22
von fuxi

Internet gibts da nur per Mobilnetz und mein Handy ist noch so un-smart, dass ich das darüber nicht nutze.
Erkenntnisse:
- Man muss nicht notwendigerweise ein EM-Spiel gucken, um es mitzukriegen. Solange man irgendwo im Ruhrgebiet ist, hört man überall genug, um den Endstand zu kennen. Auch mitten in einer stromfreien Schrebergartensiedlung

- Ich brauche Schlafsocken. Auch im Sommer sind kalte Füße irgendwie unschön und der Unterschied zwischen Wohnung mit Fenster auf und ungedämmter Holzhütte ist doch spürbar.
- Ich bin sehr froh über mein Baumwoll-Mückennetz-Kasten, den ich als erste Amtshandlung aufgehängt habe. Mücken hats da nicht gerade wenig.
- Irgendwas wohnt unter meiner Laube. Mal sehen, wie lange es da wohnen bleibt, wenn ich jetzt mal öfter da bin. Spannende Geräusche waren das jedenfalls

- Die nächsten Projekte werden definitiv eine höhen-optimierte Halterung für Wasserkansiter und Bottich, sowie ein Kompostklo
Auf dem Feldbett, dass da nun steht, habe ich eh schon zuhause ganz oft geschlafen. Das war also für meinen Rücken keinerlei Umgewöhnung.
Ansonsten war es echt schön. Viele Vögel, einiges an Insekten und alles sehr ruhig
