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Re: Sonne's Garten
Verfasst: So 7. Feb 2021, 21:25
von Sonne
Das Jahr 2021...
...mal sehen, was es bringt.

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MeinNameistHASE hat geschrieben: Sa 12. Dez 2020, 22:55
Sonne hat geschrieben: Sa 12. Dez 2020, 20:53
Ein 4-Jahresplan ist das Ziel. Dann muß ich mir das nicht jedes Jahr neu ausdenken.
Der ging schonmal schief, wie die Geschichte beweist...
Viele Grüße und viel Spaß/Erfolg beim Planen!
Aha...um politisch korrekt zu bleiben - soll ich dann lieber einen 3-Jahresplan erstellen?
Aber...Danke für die Wünsche Hase - leider bin ich mit der Planung noch nicht weit gekommen. Aber noch ist ja ein bisschen Zeit.
Re: Sonne's Garten
Verfasst: So 7. Feb 2021, 21:39
von Sonne
Nun...hier ein Bild von den letzten Wochen. Und angeblich soll es ja wieder so werden. Die ersten Schneeflocken fallen schon.

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Trotzdem wachsen schon die ersten Paprika - hier Snackpaprika und normale heran. Ich bin gespannt, wie gut es heuer wird - letztes Jahr hatte ich irgendwann ziemlich zu kämpfen mit Läusen und dergleichen Tücken. Diesmal versuche ich dran zu denken und regelmäßig mit EM zu sprühen / gießen, vielleicht hält das meine zarten Pflänzchen etwas bei Laune.

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Außerdem will ich hier mal festhalten was ich wann mache. Ich vergesse das immer so schnell.
- 2. Januar: Snackpaprika orange
- 2.Januar Große Paprika rot
- 4. Februar Snackpaprika rot
- 4. Februar Snackpaprika gelb
Das nächste ist dann der Plan für die Beete und Samenkauf.
Re: Sonne's Garten
Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 06:25
von emil17
Du hast kürzlich mal was wegen Brombeeren geschrieben, die bei Dir nicht recht wollen.
Wir haben die wilden, grossfrüchtigen, die oft verwildern und auf aufgelassenen Grundstücken zu finden sind:
Armenische Brombeere
Vielleicht wäre die etwas?
Bei denen muss man nur aufpassen, dass sie dort bleiben, wo man sie haben will.
Bei der Entfernung alter Stöcke hatte ich zudem das Problem, dass aus den verbliebenen Wurzeln wieder Schosser wachsen.
Man sollte der Art viel Platz lassen, die Ranken werden bis gegen 5 m lang. Wer sie aus Platzmangel zu früh einkürzt, wird mit zahllosen Verzweigungen bestraft.
Eine Pflanze bringt bei uns etwa 15 Kilo Brombeeren oder noch mehr pro Jahr. Sie steht auf alter, nicht besonders fetter Dauerwiese; nach etwa 10 Jahren lässt es langsam nach. Auf gutem altem Gartenboden dürfte es noch mehr sein. Wichtig ist volle Sonne.
Die dornenlosen Sorten sind viel einfacher in der Pflege, aber nicht so wüchsig und im Geschmack nicht so gut. Deshalb lohnt sich der Aufwand mit den Dornen.
Es gibt eine Form mit
geschlitzten Blättern und ebenso guten Früchten, die man in unserer Gegend hie und da als Wildpflanze auf Schuttplätzen und an Flussufern findet.
Re: Sonne's Garten
Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 19:32
von Sonne
@Emil...erst mal vielen Dank. Tatsächlich haben wir mit Brombeeren Probleme. Dass du das noch weißt? Whow.
Ja - Brombeeren werden bei uns irgendwie nix. Warum auch immer. Eine steht am Zaun - tatsächlich mitten an oder in einer Wiese...und ist nach über 2 Jahren nicht viel größer als vor 2 Jahren. So ca max. 50cm. Die anderen beiden da wo schon unsere ersten gut 15 Jahre standen, die im übrigen auch immer nur sehr spärlich getragen haben. Hat sich manchmal kaum gelohnt zu ernten. Die neuen dort treiben auch kaum aus und an dem was austreibt, ist hat nix dran. Also fast nix.
Armenische Brombeere also...
...habe mal gegoogelt...und da...
... mal ein paar Überschriften

aus dem WWW:
Armenische Brombeere: Vorsicht, Neophyt!
oder
Eine Problempflanze aus dem Kaukasus: Die Armenische Brombeere
oder
Invasive Neophyten: Bedrohung für Natur, Gesundheit und Wirtschaft
oder
Art der Schwarzen Liste
Armenische Brombeere
oder
Bekämpfung der armenischen Brombeere im Furttal
OK...

...ich weiß jetzt nicht, ob ich die wirklich im Garten haben will - abgesehen davon, dass man sie so einfach gar nicht kaufen kann. Die Gartencenter bieten sie ehr nicht an. Allerdings habe ich da so genau noch nicht gegoogelt.
10kg Beeren - ja - das hätte ich schon gerne. Ich liebe alles an roten und blauen Beeren. Und davon könnte man sogar richtig Marmelade machen. Njamnamnam!
Aber ich schätze dieses wilde Gewächs scheitert an Platzmangel und dem Willen meines, Mannes, der sich jetzt nicht unbedingt noch stachlige Probleme einhandeln möchte. Wobei stachlig eh nicht geht. Hier tummeln sich - nicht immer alle und jeden Tag - aber manchmal (und hoffentlich bald wieder wenn die Kontaktbeschränkungen irgendwann mal aufgehoben werden) 6 kleine Enkelchen und unsere Mieter haben auch 1 bzw demnächst 2 kleine Kinder. Stacheln in Füßchen und Händchen wäre jetzt nicht so prickelnd.
Aber trotzdem: Danke.

Re: Sonne's Garten
Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 19:44
von emil17
Natürlich ist das ein Neophyt, aber es ist eben auch eine Kulturpflanze.
Gib deinen Brombeeren einmal eine tüchtige Packung Mist oder Kompost, wenn sie nicht wollen.
Statt Brombeeren zu kaufen, fragt man jemanden, der eine gute hat, die zu vermehren ist nun wirklich keine Kunst. Der Boden sollte nicht zu sauer sein.
Brombeermarmelade ist etwas vom feinsten, was es gibt!
Re: Sonne's Garten
Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 20:19
von Doris L.
Gibt es in der Gegend keine Brombeeren?
Es gibt bei uns, aber weiter weg und dazu im Naturschutzgebiet eine Brombeerpflanze mit enorm dicken Früchten. Dicker als andere. Halbschatten. Am grünen Weg gibt es unzählige Brombeerbüsche und auch viele mit dicken Früchten und alle wuchern. So etwas würde ich nicht gerne im Garten haben. Wenn ich die Unterschiede so sehe, an trockenen Stellen werden die Früchte nicht so groß .
Die Kernchen der Brombeeren mag ich nicht, ich koch die Früchte mit wenig Wasser auf und rühre sie durch ein feines Sieb.
Re: Sonne's Garten
Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 21:06
von Sonne
Nein Doris, leider nicht. Die Wälder hier sind eine Traurigkeit.
Ich bin eine 'Zugezogene'. In meiner Heimat von früher gab es Wälder mit Heidelbeeren, Pilzen, Hagebutten und auf den Wiesen rosa Wicken und viele andere Wiesenblumen. Ach ja - Weinbergschnecken. Die hübschen mit dem Haus. Kann mich dort gar nicht an Nacktschnecken erinnern. Eben alles schöner und lieblicher.
Natürlich gibt es hier auch Wald. Den hinter unserem Dorf nenne ich den 'Wald der 100 Bäume' - in Anlehnung aus einem Karl-May-Winnetou-Buch. Er hat sich allerdings etwas zum Positiven gewandelt - nach 40 Jahren, die ich nun schon hier bin, ist er etwas 'mischiger' geworden und somit auch etwas hübscher. Große Wälder gibt es hier kaum. So richtig große meine ich jetzt. Zum Sammeln gibt es wenig. Bisher habe ich nichtmal eine Mahlzeit Pilze entdeckt. Wenn ich zu meinen Enkeln fahre - so 30 und 60 Minuten entfernt, komme ich tatsächlich an Hagebutten vorbei. Aber viel sind es nicht. Und ich plündere nicht so gerne, wo eh nicht viel ist. Die Waldtiere wollen ja auch noch was ab haben. Außerdem habe ich - wenn ich da dann unterwegs bin - eigentlich auch gar keine Zeit dort die Wälder zu erforschen. Schließlich wartet am Ende der Reise jemand ungeduldig auf mich.
Brombeeren - fällt mir nur eine Stelle ein - auch weiter weg. Und ich glaube, große Früchte gibt es dort nicht zu holen.
Naja - ich werde tatsächlich mal tun was Emil sagt - ordentlich düngen. Vielleicht ist es ja tatsächlich genau das.
Re: Sonne's Garten
Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 21:38
von Doris L.
Naja, ich wohne im Ruhrgebiet, am Rand einer großen Stadt und ganz nah am Wald. Ich stöbere oft auf Industriebrachen nach Holunder und Hagebutten. Obstbäume gibt es, sogar Weinreben mit Trauben. Wicken wachsen auch überall. Auf den Halden gibt es alles mögliche zum sammeln. Da wurde vieles angepflanzt. Die Oberfläche mußte nämlich befestigt werden weil der Wind den Staub vom Abraum bis zu den Häusern wehte.
Weinbergschnecken kannte ich früher hier nicht, aber jetzt sehe ich oft welche, könnte am Belag der Wege liegen, irgend ein Schotter. Ich meine, es ist hier vielfältiger geworden. Früher gab es auch keine Walnussbäume , oder Wiesensalbei.
Wenn ich mit dem Rad weiter weg fahre , bis zur Lippe mit Landwirtschaft rundherum ist es mit der Vielfalt schon wieder vorbei . Keine bunten Wiesen.
Re: Sonne's Garten
Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 22:07
von Doris L.
Es gibt verschiedene Wickenarten. Gibt eine, deren Knollen man essen kann.

- P1040328m.jpg (201.09 KiB) 3402 mal betrachtet
Das Foto ist vom Mai glaube ich. Sie blühen rosa. Sahen deine auch so aus? Der Boden ist allerdings äußerst hart, da kann man nicht schauen ob Knollen dran hängen.
Re: Sonne's Garten
Verfasst: Mo 8. Feb 2021, 22:24
von Rohana
Heidelbeeren brauchen sauren Boden, auch im Wald. Heidel- und Preiselbeeren wachsen gerne dort wo viele Kiefern stehen. Wiki drückt das etwas besser aus als ich das kann: "Sie wächst als Halbschattenpflanze in artenarmen, bodensauer-humosen, nährstoff- und basenarmen, frischen Laub- und Nadelwäldern (besonders in Kiefernwäldern und Gebirgs-Fichtenwäldern), in Moor- und Bergheiden in humider Klimalage"
https://de.wikipedia.org/wiki/Heidelbeere
Ich fürchte du wirst einfach diese Bedingungen bei dir nicht haben. Apropos, wo ist "bei dir"? Auf den Fotos (hab grade nur ganz schnell am Anfang vom Thread geguckt) siehts absolut nicht aus als wären da um die Ecke bodensauer-humose Kiefernwälder

gräm dich nicht, in unserem Wald hab ich bisher EINE (1) Heidelbeere gefunden. Ist halt nicht sauer genug, die is bissl mimimi die Heidelbeere...