Re: Droht uns das Ende der Natur?
Verfasst: So 15. Apr 2018, 20:47
Danke emil für Deine Erklärung zur Schweiz. So ungefähr hatte ich mir das von den Voraussetzungen her auch gedacht.
Letztens kam eine Sendung (ich hatte das auch bei Filmhinweisen verlinkt) über Bauernleben und danach noch über Bäuerinnen in Österreich.
Eine Familie hat in dem Film gesagt, daß es erst mit der EU und danach besonders schlimm mit der Osterweiterung wurde.
Früher hätten sie mit 12 Kühen im Stall gut leben können. Heutzutage würde das bei weitem nicht mehr reichen.
Mein Nachbar hält 500 Schweine und war immer ganz stolz, daß einer seiner Söhne den Hof übernehmen will. Als wir uns letztens unterhalten haben meinte er
ganz verbittert: "Nein, mein Sohn soll was Gescheites lernen. Der Hof lohnt sich nicht mehr."
Mein anderer Nachbar, der schon lange mit der Nebenerwerbslandwirtschaft aufgehört hat, hat wohl die Schweinehaltung damals beendet, weil er für die Ferkel
soviel zahlen mußte, wie er dann für's schlachtreife Schwein bekommen hat.
Das finde ich heftig, daß sich ein Hof mit 500 Schweinen nicht mehr rechnet. Und es ist schlimm, daß immer mehr Bauern aufhören, weil die Globalisierung die Preise drückt.
Viele Bauern müssen sich hoch verschulden für Maschinen, Stallbau usw. Und dann kommt eine neue Verordnung und der Stall passt nicht mehr.
Ich würde es auch gut finden, wenn kleinere Betriebe proportional mehr bekommen würden, damit sie wieder besser davon leben können.
Letztens kam eine Sendung (ich hatte das auch bei Filmhinweisen verlinkt) über Bauernleben und danach noch über Bäuerinnen in Österreich.
Eine Familie hat in dem Film gesagt, daß es erst mit der EU und danach besonders schlimm mit der Osterweiterung wurde.
Früher hätten sie mit 12 Kühen im Stall gut leben können. Heutzutage würde das bei weitem nicht mehr reichen.
Mein Nachbar hält 500 Schweine und war immer ganz stolz, daß einer seiner Söhne den Hof übernehmen will. Als wir uns letztens unterhalten haben meinte er
ganz verbittert: "Nein, mein Sohn soll was Gescheites lernen. Der Hof lohnt sich nicht mehr."
Mein anderer Nachbar, der schon lange mit der Nebenerwerbslandwirtschaft aufgehört hat, hat wohl die Schweinehaltung damals beendet, weil er für die Ferkel
soviel zahlen mußte, wie er dann für's schlachtreife Schwein bekommen hat.
Das finde ich heftig, daß sich ein Hof mit 500 Schweinen nicht mehr rechnet. Und es ist schlimm, daß immer mehr Bauern aufhören, weil die Globalisierung die Preise drückt.
Viele Bauern müssen sich hoch verschulden für Maschinen, Stallbau usw. Und dann kommt eine neue Verordnung und der Stall passt nicht mehr.
Ich würde es auch gut finden, wenn kleinere Betriebe proportional mehr bekommen würden, damit sie wieder besser davon leben können.