Bienenratsch

Zaphira
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Re: Bienenratsch

#71

Beitrag von Zaphira »

Ich behandle auch mit Ameisensäure, aber von oben und dann nochmal so um Weihnachten rum mit Oxalsäure.

Seit September gibt es wohl was neues, heißt VARRO Med und ist scheinbar ein Mischung aus Ameisensäure und Oxalsäure. Kann man in der Apotheke kaufen und ist wetter- und temperaturunabhängig. Ich habe mich darüber noch nicht informiert. Dieses Jahr mache ich es wie sonst auch immer.
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bienengarten
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Re: Bienenratsch

#72

Beitrag von bienengarten »

Dieses Jahr habe ich an einigen Völkern die MAQS Streifen angewendet weil es für die 60% AS im Liebigdispenser schon zu kühl ist.
Von der Anwendung her sehr simpel , als Standartmethode allerdings wohl zu teuer mit rund 7 € pro Behandlung.
Es sind ja einige neue Mittel auf den Markt gekommen,das genannte VARRO Med sowie Poly Var Yellow eine Weiterentwicklung des Varroagates.
Letzters sollte aber nicht ausschließlich angewendet werden sondern im Wechsel mit anderen Mitteln höchstens alle 2 Jahre um resistenzen zu
vermeiden.
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hobbygaertnerin
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Re: Bienenratsch

#73

Beitrag von hobbygaertnerin »

Was ich dieses Jahr nicht verstehe, bei 2 Völkern war ein sehr hoher Milbenbefall, bei den anderen weniger, bei einem nur eine, höchstens 2 Milben pro Tag zu sehen.
Mich würde nur interessieren, warum das so verschieden ist?
Zottelgeiss
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Re: Bienenratsch

#74

Beitrag von Zottelgeiss »

Hab ich auch, interessanterweise wechselt das zwischen den Völkern. Die stehen nebeneinander. Das Volk, das bei den ersten beiden Behandlungen am meisten Milben hatte, hat jetzt moderaten Milbenfall. Der Ableger, der erst ganz gut aussah, hat bei der 5. Behandlung unglaublich viele Milben gehabt. Hab gestern am Tag 5 die 6. Behandlung gemacht (tagsüber 17 Grad, windstill, sonnig, heute auch).
:bieni:
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bienengarten
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Re: Bienenratsch

#75

Beitrag von bienengarten »

Da hat es schon so manche böse Überraschung gegeben,Völker die nur einen geringen Milbenfall hatten haben nur wenige Wochen später trotz AS kurz Behandlung Milben ohne Ende .
Das einzige was sicher hilft ist Milben zählen und behandeln,die Behandlungen wirken nicht immer gleich gut.Manche Völker haben nur wenig oder keine Brut bei der AS Behandlung da reicht oftmals eine späte AS Behandlung aus.Andere Völker wiederum haben viel Brut und die Witterung spielt nicht richtig mit ,da ist die AS Behandlung dann faktisch wirkungslos.
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Re: Bienenratsch

#76

Beitrag von hobbygaertnerin »

Die Varroamilbe ist für mich die grösste Herausforderung mit meinen lieben Stachelviechern. Bewundere da jeden Imker, der viele Völker hat.
Mit meinen Völkern komme ich arbeitsmässig hin, aber zurücklehnen und meinen, es wird schon, macht keinen Sinn.
Und dann sehe ich in den Lebensmittelgeschäften 500 g Honig um die gut 2 Euronen, da frag ich mich dann schon manchmal - wie kann das gehen?
Ich war heuer in einem Vortrag unseres Imkervereines über den ..... professionell..... ein Bekannter arbeitet damit und ist ganz begeistert.
Angeblich müsse er jetzt nicht mehr wegen der Witterung herummachen, aber ich hab das schon so verstanden, dass je nach Temperaturen verschiedene Verdunstungsflächen ausgelegt werden müssen.
Heute sind meine Damen wieder schwer beladen nach Hause gekommen.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Bienenratsch

#77

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

http://www.de-immen.de/ was ist denn mit diesem Gesellen der die Varoa frisst.
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Re: Bienenratsch

#78

Beitrag von Zottelgeiss »

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Benutzer 2354 gelöscht

Re: Bienenratsch

#79

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

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Re: Bienenratsch

#80

Beitrag von Zottelgeiss »

Die vermehren sich leider nicht ausreichend. Varroa ist Kleinkram, im Gegensatz zu diesem hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Beutenk%C3%A4fer
Da muss man nicht nur radikal alles entseuchen, sondern auch tiefgründige Umgebungsbehandlung machen, weil die Larven den Stock zur Verpuppung verlassen, d.h. sie fallen aus der Beute auf den Boden und graben sich bis zu 60 cm tief ein. GsD ist es hier oben im Norden eher zu kalt, als das er hier gute Lebensbedingungen fände. Aber die Italiener haben schon übelste Probleme, und es gibt Verbreitungskarten, die zeigen, das der Beutenkäfer sich entlang der Hauptverkehrsstrecken am schnellsten ausbreitet.
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