Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

(wir werden nicht gebraten)
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Reisende
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#71

Beitrag von Reisende »

dann muss töchterchen ihn einsperren. schluss mit freigang auf dem gelände. dass er dich in deinem eigenen zuhause bedroht geht gar nicht!
wenn er erstmal zugebissen hat ist das geschrei groß.
vll musst du aber auch nochmal die position in deinem eigenen rudel klären.... ;)
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
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karl-erwins-frau
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#72

Beitrag von karl-erwins-frau »

Ich sage jetzt mal: das kann man auf die Entfernung garnicht beurteilen, warum er das macht.
Kann Dominanz sein, Angst, falsche Einordnung im Rudel...

Und ich gebe Reisende recht: Unfallverhütung steht auf jeden Fall an erster Stelle.

Wenn ich an Deiner Stelle wäre, und die Möglichkeit und die Lust drauf hätte, würde ich mit dem Hund alleine mal 4 Wochen in eine einsame Hütte fahren und im zeigen wann er sein Futter bekommt und wann nicht und auf keinen Fall mit irgendwelchen Unterordnungsversuchen, wie man das früher gelehrt hat, starten. Das geht für mich persönlich garnicht.
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Rallymann
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#73

Beitrag von Rallymann »

Also laut Aussage von Töchterchen wurde sie mal von einem besoffenen angemacht, der auch den jungen Hund massiv bedrängte.
Seitdem hat er was gegen Männer.

Er kommt mit anderen Hunden klar, hat ne Katze als Rudelmitglied und ist noch nicht auffällig in Erscheinung getreten.
Dennoch zeigt er ein anderes Verhalten, als es meine tun, wenn sie bellend zum Tor laufen.

Könnte auch an meinem Verhalten liegen, da ich mich nicht klein mache, oder ihm freunliche Worte schenke.
Ich betrete den Hof und würdige ihn keines Blickes, bewege mich ruhig und langsam und gehe an ihm vorbei.
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karl-erwins-frau
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#74

Beitrag von karl-erwins-frau »

Also, bei uns gibt's eine Hunde-Verhaltenstherapeutin, die vor Ort kommt und berät.
Klar, das kostet einmal Geld, aber man bekommt so viele Tipps, dass sich das wirklich lohnt.

Vielleicht gibt es das bei Dir in der Gegend auch.

Ansonsten kann ich sehr, sehr, sehr die Bücher von Patricia McConnell empfehlen.

- "Das andere Ende der Leine" sollte eigentlich jeder Hundehalter lesen. Mega-geniales Buch!!!
- "Trau nie einem Fremden!" - speziell für angstbedingtes Verhalten (dünnes Buch)
- "Alter Angeber!" - Thema Leinenaggression (dünnes Buch)

Oft kann man mit Kleinigkeiten ganz viel erreichen.

Viel Glück.
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Benutzer 3319 gelöscht

Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#75

Beitrag von Benutzer 3319 gelöscht »

Die vielen Ratschläge für Ralleyman sind ja alle gut gemeint und richtig. Nur der Adressat ist der Falsche.

Nicht Ralleyman muss den Hund erziehen, sondern das ist die Aufgabe der Tochter seiner Frau, der Halterin des Hundes. Sie hat dafür zu sorgen, dass ihr Hund sich benimmt und niemanden bedroht. Ralleyman muss sich keinen Respekt verschaffen, solange Frauchen dabei ist hat sie dafür zu sorgen. So wie es von hier aus aussieht ist der Rüde der Chef in seinem Rudel und das muss geändert werden. Das hat nix mit Unterwerfung und Zwangsmaßnahmen zu tun.
Das ist eine Frage der Körperhaltung (hab ich mir auch schwer getan mit dem Lernen) und der Konsequenz (immer!)
Wenn mein Jungrüde mal wieder einen Anflug von Größenwahn hat genügt es meist, dass ich den Ansatz zum Aufstehen mache, wenn nicht stelle ich mich mal kurz dominant über ihn. Mehr war noch nicht nötig, um ihm seine Grenze zu zeigen.

Und das jetzt keine Missverständnisse aufkommen, bei mir wird kein Hund geschlagen, gebrochen oder sonstwie gedrückt.

Jetzt hab ich mich glatt in Rage geschrieben. Also nix für ungut, kann jeder machen wie er es für richtig hält. Mir ist es einfach wichtig, dass meine Hunde (Schäferhundmädel und Labbimixrüde) hören. Nicht immer, aber immer öfter :holy:
Benutzer 3319 gelöscht

Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#76

Beitrag von Benutzer 3319 gelöscht »

Hab ich noch vergessen: Meine Hundetrainerin hilft mir sehr dabei.
Jul
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#77

Beitrag von Jul »

Hallo ihr Lieben,

seit ein paar Wochen habe ich nun auch wieder einen Hund, Seria, ein 7 jähriges Mischlingsmädel von einer anderen Alpe.
Sie kennt sich also aus mit Hühnern, ist Katzen und Kinderlieb, außerdem hört sie auch in Stresssituationen auf Hier und Aus.
Ich bin also sehr zufrieden mit ihr :)

Gestern war das erste Mal eine Freundin mit Hund zu Gast, ihrer ist ein riesen Vieh, aber erst 9 Monate alt.
Meine hat ihn angeknurrt und wollte dass er sich unterwirft.
Der Große unterwirft sich aber nie, wurde deshalb schon einmal gebissen (nicht von meiner)
Die besagte Freundin hatte nun Angst, dass er wieder gebissen wird und wollte die beiden das nicht allein klären lassen.

Ich hätte es richtig gefunden, dass meine mal kurz ran darf, immerhin hat der Jüngere sich zu unterwerfen wir waren ja auch bei mir zuhause.
Aber es ist natürlich doof, wenn der andere dann einen Zacken im Fell hat.

Seh ich das falsch?

Meine Freundin sagt, wenn sie öfter kommt wird das besser. Gestern hatte ich jetzt meine in ihre Hütte geschickt und sie hat ihren Hund bei sich behalten. Aber ob das so besser wird? Ich dachte ob wir uns vielleicht mal auf neutralem Boden treffen, da gehts dann vielleicht besser?

Bei meinem alten Hund hat das geklappt, die Ronny hat Besuch immer schwupps auf den Rücken gelegt und dann war der Fall erledigt.

Vielen Dank und liebe Grüße
von Juliane
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Waldläuferin
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#78

Beitrag von Waldläuferin »

Wenn der andere Hund sich aber NICHT hinwirft, habt Ihr ein Problem :lol:
Ich würde die auch erst mal auf neutralem Grund zusammen führen. Schrittweise Annäherung.
Fertig ist besser als perfekt.
Jul
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#79

Beitrag von Jul »

Jo, das dachte ich auch^^
Und mein Hund hört ja, auch mitten im Zuschnappen wenn ich sie rufe ist es vorbei.
Ob man sich da allerdings immer drauf verlassen kann...
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Rallymann
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Re: Eure Erfahrungen mit einem zweiten Hund

#80

Beitrag von Rallymann »

Neutraler Boden ist gut. Zusammen ne Runde an der Leine gehen und es wird entspannter.

Übrigens würde ich meine Hunde (auch bei mir Zuhause) keine anderen Hunde unterwerfen lassen.
Also wir haben eine junge Frau, die unsere Pferdchen bewegt und diese wiederum kommt schonmal mit nem jungen Labbi auf den Hof.
Nervt der Köttel dann, bekommt er von meinen schon das Wort zum Sonntag (Der alte erzieht den jungen) und das ist für mich ok.
Aber kämpfe um die Rangordnug zu klären dulde ich nicht.
Ich bin der Alfa und der sorgt für ruhe und ausgeglichenheit.
Das ist mein Rudel und mein Revier und wenn es ne Rangordnug zu klären gibt, dann mit mir.

Besagte junge Frau sagte mit letztens noch ich solle mich raushalten, wärend ihr Junghund zwischen meinen Beinen stand um etwas Schutz vor meinem Schäfer zu bekommen. Sie verstand nicht warum ich meinen Hund per Kommando auf Abstand hielt und so ihrem schutz gab.
Sie sagte dann, dass sie Angst hätte, meiner würde sich das merken und ihren wenn ich nicht da bin vermöbeln.
Naja Hunde sind nicht nachtragend, denn das setzt logisches Denken voraus. Zweitens haben wir §1 und der besagt: Ich bin der Alfa. Meine Entscheidung ist Gesetz und diese ist nicht verhandelbar.
Wäre ihre These richtig gewesen, hätten wir keine Hühner mehr.
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