Folglich kann es also auch keinen äusseren Anreiz für die Eier geben, sich zu Larven weiterzuentwickeln.
Äußere Reize (Temperatur, Feuchte, umgebende chemische Bedingungen, wobei Lebensformen u.a. auch über Chemikalien kommunizieren, also diese ausstoßen und lesend empfangen) spielen keine Rolle? Ich verweise an der Stelle wieder einmal auf Quorum Sensing, sicher wiederum umsonst.
Wenn es ein Ei gibt, macht es einfach entsprechend eigenem Plan einfach los? Das klingt unheimlich logisch, um so mehr aus dem Munde eines selbsternannten Berufsbiologen.
Komisch nur, dass manche glauben, vorhersagen zu können, wann es besonders viele Schnecken geben wird. Aber von solchen Esoterikern lässt man sich doch nicht beirren.
Zum "Klugscheißer": Wenn Du in der Lage wärest, einen Satz so zu lesen und zu interpretieren, wie er da steht, würdest Du Dich damit zu beschäftigen haben, dass es einem geplagten Gärtner recht egal ist, ob die Schnecke in welchem Zustand auch immer mit einem einfachen Purzelbaum oder mit einer dreifachen Schraube aus dem Ei gekommen ist. Ob dieser Gärtner aber äußere Bedingungen schaffen kann, damit das Ei Ei bleibt oder gleich kaputt geht, könnte ihm vielleicht nicht egal sein.
Das mit dem faulen Milieu dürfte hingegen so nicht stimmen, auch wenn das irgendwer gesagt hat, denn dann wäre beispielsweise die spanische Wegschnecke auch im gewerblichen Gemüsebau sehr einfach zu bekämpfen und nicht ein so bedeutendeer Schädling geworden.
Vor einer Bekämpfung erstmal des faulen Milieus müsste man dieses erst einmal erkennen und verstehen. Ich verweise wieder auf Bernhard Heuvel: Die Praxis zeigt flächenhaft etwas anderes.
Frau Langerhost selber sprach davon, dass sie mit Pflanzen, Tieren und Gott spricht und dabei ihre Sinne für Antworten öffnet.
Ansonsten: Zu den vielen hier im Thema diskutierten Maßnahmen wollte ich nur auf weitere und offensichtlich wenig beachtete KONVENTIONELLE Maßnahmen hinweisen. Falls diese auch nicht funktionieren, so ist mit gesundem Boden doch deutlich weniger Schaden angerichtet als mit dem Ausschütten von Chemikalien - wobei ich selber gesunden Boden nicht als Schaden, sondern als selbstverständliches Ziel ansehe.
Persönliche Frage: Was ist Dein Problem? Ist es mein Hinweis? Oder bin ich es (weil ich keinen Diener vor Dir mache)?