Re: Pflanzenbestimmung (Bestimmungsschlüssel siehe 1. Beitra
Verfasst: Di 17. Sep 2013, 19:28
Paulownia bei der letzten Pflanze kommt hin.
Zur Nomenklatur: Es gibt alte und neue Nomenklatursysteme, zudem werden sie sprachlich angepasst.
Und nicht alle Autoren sind sich einig. Gerade in neuerer Zeit werden die Verwandtschaftsverhältnisse durch DNA-Analysen und Computerprogramme, die Ähnlichekitsbäume berechenen, stark verändert.
Für Leute wie Gärtner, welche die wissenschaftlichen Namen nur dazu brauche, die Pflanze unmissverständlich zu bezeichnen, ist das ein Ärgernis.
Als Botaniker muss man damit leben.
Zum Malven- und Birnengitterrost: Die meisten Rostpilze machen einen Wirtswechsel durch. So befällt der Birnengitterrost auch chinesischen Wachholder und Sadebaum, wo er überwintert. Die dort im Frühjahr abgegebenen Sporen befallen dann wiederum die Birnen.
Die beiden Wirtspflanzen stehen oft in keinem logischen Verhältnis zusammen: Weizen und Berberitze, Vogelmiere und Weisstanne, Birne und Wachholder ...
Von Blattläusen ist das Phänomen ja auch bekannt.
Zur Nomenklatur: Es gibt alte und neue Nomenklatursysteme, zudem werden sie sprachlich angepasst.
Und nicht alle Autoren sind sich einig. Gerade in neuerer Zeit werden die Verwandtschaftsverhältnisse durch DNA-Analysen und Computerprogramme, die Ähnlichekitsbäume berechenen, stark verändert.
Für Leute wie Gärtner, welche die wissenschaftlichen Namen nur dazu brauche, die Pflanze unmissverständlich zu bezeichnen, ist das ein Ärgernis.
Als Botaniker muss man damit leben.
Zum Malven- und Birnengitterrost: Die meisten Rostpilze machen einen Wirtswechsel durch. So befällt der Birnengitterrost auch chinesischen Wachholder und Sadebaum, wo er überwintert. Die dort im Frühjahr abgegebenen Sporen befallen dann wiederum die Birnen.
Die beiden Wirtspflanzen stehen oft in keinem logischen Verhältnis zusammen: Weizen und Berberitze, Vogelmiere und Weisstanne, Birne und Wachholder ...
Von Blattläusen ist das Phänomen ja auch bekannt.