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Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 11:59
von Zacharias
Leider nicht machbar, da der erste Meter Beton ist und ich an dem nichts aufmachen möchte. Der Zustand des Gebäudes ist nicht so berauschend. Drüber gibt es noch einen Heuboden. Im Moment haben die Kaninchen sich dort einquartiert und buddeln um die Wette. Vielleicht trägt das etwas zur Trocknung bei wenn der Sand bewegt wird. Wir hatten leider gefühlt das ganze Jahr Regen, was die ohnehin hohe Luftfeuchte, die man halt am Meer hat, nicht gerade verbessert hat. Da kann ich nur hoffen, dass das nächstes Jahr besser wird. Total ungewöhnlich für hier.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 12:29
von emil17
Mir gefällt am Bild nicht, dass die Holztrennwand rechts unter der Traufe unten im Sand zu stehen scheint. Das ist in ein paar Jahren kaputt.
Sowas muss auf einen gemauerten Sockel, wenn es dauerhaft sein soll. So wie die linke Wand.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 12:35
von Zacharias
Du meinst beim zweiten Bild? Die unteren Bretter haben ein bisschen Sandkontakt, richtig drin sind sie aber nicht. Sehe ich nicht kritisch, da tauscht man in ein paar Jahren mal unten aus. Um den Teil geht es aber nicht, das ist der rückseitig angebaute Kleintierstall und der ist gut belüftet, das wird nicht lange feucht bleiben. Mir geht es um das große Gebäude, wo die Schafe/Ziegen reinsollen.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 13:01
von unkrautaufesserin
Wenn Du da keinen Luftaustausch reinbringst, wird das nicht trocken. Und Tiere bringen zusätzlich Feuchtigkeit.

Wenn Du eine Richtung identifiziert hast, aus der das Wasser hereindrückt, kannst Du da auch einen Schutzwall aus Birken pflanzen. Die saugen auch den Boden leer, aber eben nur in der Vegetationszeit. Und nicht unterm Haus.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 13:46
von Zacharias
Äh nee, lies mal den Beitrag vor den Bildern. Der Sand ist nur nass, weil er durch das regenreiche Jahr nass rein kam. Um den Stall liegt eine Drainage, und Birken habe ich hier reichlich, ist der häufigste Baum in Estland. Da drückt kein Wasser von außen mehr rein. Birken saufen auch im Winter, nur ist da halt das Wasserangebot größer.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 17:02
von Maja
Tscharlie hat geschrieben: Di 5. Aug 2025, 09:26 Im natürlichen Bau werden Ritzen und Spalten heute mit speziellen Klebebändern abgedichtet, die entweder überputzt oder verkleidet werden. Dazwischen bieten sich allerlei Fasern an die man als Stopfmaterial nehmen kann, z.B. Hanf-, Stroh- oder Leinenfasern. Geht natürlich auch mit Moos. Vermeiden sollte man Schafwolle, denn die zieht Motten an, außer man nimmt die speziell behandelte (thermisch) Wolle, die die Motte nicht mehr als Wolle erkennt, diese aber alle natürlichen Eigenschaften behält.
Ich finde den Thread jetzt erst.
Zum Abdichten von Fenstern gegen die Laibung nimmt man Kompriband. Das war schon vor über 15 Jahren Stand der Technik. War nur schwierig, Handwerker zu finden, die keinen Bauschaum nehmen wollten. Inzwischen habe ich selbst schon solches Band verarbeitet. Ist gar nicht so schwer, wie ich erst befürchtet hatte.
Heutzutage gibt es bestimmt zusätzlich noch Alternativen zum Kompriband auf Basis von Naturfasern.

@zacharias Das Haus sieht sehr hübsch aus in der roten Farbe.
Pfeift bei euch viel der Wind, so dass der Stall durch einige geöffnete Luken hindurch trocknen könnte?

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 18:40
von Zacharias
Kombriband ist was für Betonhäuser. Bei Holzhäusern nicht möglich, weil da zuviel arbeitet.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 19:20
von Maria
Zacharias hat geschrieben: Mi 17. Dez 2025, 11:59Im Moment haben die Kaninchen sich dort einquartiert und buddeln um die Wette. Vielleicht trägt das etwas zur Trocknung bei wenn der Sand bewegt wird.
Sand, der trocknet, sollte bewegt werden. Ist mir schon passiert, dass er beinah steinhart geworden ist.
Bei uns ist auch viel feucht. bin froh, dass das Haus unten aus Steinen besteht. Da steigt keine Feuchtigkeit auf. Wenn du die Lüftungslöcher nur dort bohrst, wo Holz ist?
Meine Tochter hatte mal eine Infrarotheizung ausgeborgt, um die Wände zu trocknen. Trocken wird es am ehesten, wenn "drinnen" wärmer ist und zusätzlich gelüftet wird (bzw undicht ist)
nur ein paar Ideen. 🙂

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Mi 17. Dez 2025, 22:51
von Zacharias
Bei trockenem Wetter kann ich durch ein Fenster lüften, ggf auch die beiden Stalltüren öffnen. Infrarotheizung hätte ich da, aber das wäre eine teure Geschichte bei der Größe. Dann schon eher einen Industrie-Luftentfeuchter.
Wenn der Untergrund unter einem Haus stimmt, ist es egal, aus was es besteht. Das hat man bei dem Wohnhaus gut durchdacht, da wurde vorher eine Grube ausgehoben und mit reinem Ton verfüllt, so steht das Haus perfekt trocken, selbst wenn wie jetzt der Garten unter Wasser steht. Ich habe nur einen Balken bisher austauschen müssen und der war noch original, und die Vorbesitzer haben auf der Nordseite ebenfalls einen Balken entfernt und leider ziemlich unschön verfüllt. Eine Schicht Steine ist natürlich auch unterm ersten Balken, der liegt nicht auf dem Ton auf. Ich würde in keinem Steinhaus mehr leben wollen, das Klima in einem Holzhaus ist so viel gesünder.

Re: Pihlaka Talu

Verfasst: Do 18. Dez 2025, 10:44
von Sonne
Das habe ich jetzt nicht verstanden. :hmm:

Das Haus steht auf einer Grube aus Ton?
Und deshalb steht das Haus trocken?

Also wir haben hier bei uns ziemlich lehmigen Boden. Und wo der ist, da steht das Wasser, wenn es mal entsprechend regnet, ziemlich lange. Von 'trocken' sehe ich da nix.

Ist bei euch soviel Schnee wie auf deinem Avatar? Schaut hübsch aus. :)