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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 07:56
von bielefelder13
Ich denk mal anders herum. Vielleicht wäre ja mal so ein kompletter Stromausfall garnicht so schlecht. Vielleicht kommt dann die Gesellschaft auf Basiswerte wie Hilfsbereitschaft und Toleranz zurück. Denn nur zusammen und nicht gegeneinander kann man so eine Zeit überstehen. Einzelkämpfer haben keine Chance!!!

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 09:15
von Rati
Thomas/V. hat geschrieben:Den Kopf in den Sand stecken und sich die Welt schön reden hilft natürlich ungemein...
wer macht das den deiner Meinung nach?
So weit ich diesen traed überblicken kann herrscht hier allgemeiner Konsens das Bevorratung für Notfälle ne kluge Sache ist. :aeh:
Thomas/V. hat geschrieben:Warum vergleichst Du Äpfel mit Birnen? Um vom Wesentlichen abzulenken?....
Kleine Analogie: Weist du bei uns in der Firma gibt es so nen neuen Begriff für Projekte die der Firma am wichtigsten sind, lighthouse nennt sich das. Alle focusiern darauf, alle interessiert nur das.
Mit fiehl bei dem Begriff Leuchtturm aber auch ein, das die Dinger früher auch missbraucht wurden um Schiffe auf ein Riff zu lenken und das mensch geblendet wird wenn er immer nur in dieses Licht schaut.
Ich lenke also nicht vom wesendlichen ab, ich möchte nur den Blickwinkel erweitern, den:
1. Terrorismus nicht die einzige große Gefahr ist die zu Versorgungsausfällen führen kann.
2. Nicht nur der IS kann Terrorakte ausführen, es gibt genug andere Idioten dieser Art ( und auch ein Amokläufer kann ein AKW in die Luft jagen)
&3. ein refuges don't welcome bedeutet keine Sicherheit für Deutschland, weil Terroristen sich nicht darum kümmern ob sie nun eingeladen werden oder nicht.

Grüße Rati

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 10:19
von Benutzer 146 gelöscht
bielefelder13 hat geschrieben: Denn nur zusammen und nicht gegeneinander kann man so eine Zeit überstehen. Einzelkämpfer haben keine Chance!!!
Schon mal daran gedacht, dass "zusammen" und "gegeneinander" kein Widerspruch sein muss? Stichwort: Gruppen :pfeif:
Es gibt einen wachsenden Anteil der Bevölkerung, für den eine Notstandssituation kein theoretisches Konzept, sondern Alltagserfahrung war, und der praktische Grund für ihr Hiersein ist. Zumindest DIE Gruppe wüßte sich zu helfen, denke ich mal..., Andere würden es lernen - oder auch nicht

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 11:21
von Thomas/V.
Rati hat geschrieben:
Thomas/V. hat geschrieben:Den Kopf in den Sand stecken und sich die Welt schön reden hilft natürlich ungemein...
wer macht das den deiner Meinung nach?
:aeh:

Wer von "Panikmache" spricht, wenn das Thema zur Sprache kommt.
1. Terrorismus nicht die einzige große Gefahr ist die zu Versorgungsausfällen führen kann.
2. Nicht nur der IS kann Terrorakte ausführen, es gibt genug andere Idioten dieser Art ( und auch ein Amokläufer kann ein AKW in die Luft jagen)
&3. ein refuges don't welcome bedeutet keine Sicherheit für Deutschland, weil Terroristen sich nicht darum kümmern ob sie nun eingeladen werden oder nicht.
Hat ja auch keiner behauptet.
Das das unkontrollierte Einwandern und Untertauchen von Tausenden Leuten das Einsickern von Terroristen erleichtert, dürfte aber wohl nicht abzustreiten sein.

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 11:53
von Rati
Thomas/V. hat geschrieben:Hat ja auch keiner behauptet..
kompiniere ich jetzt richtig, weil -Panikmache- vorgeworfen wurde obwohl deiner Meinung nach niemand Panik gemacht hat, hast du - Kopf in den Sand stecken und die Welt schön reden- vorgeworfen obwohl keiner solches gemacht hat?
Na gut, das wäre dann das alte Prinzip, "ich mach das weil du das machst". :roll:
Lass ich mal ohne weiteren Kommentar so stehen.
Thomas/V. hat geschrieben:Das das unkontrollierte Einwandern und Untertauchen von Tausenden Leuten das Einsickern von Terroristen erleichtert, dürfte aber wohl nicht abzustreiten sein.
joo, das stimmt. Aber es stimmt auch das es für die Terroristen nich nötig ist auf so eine Chance zu warten.
Siehe auch die ganzen letzten Anschläge in Europa.
Nur ein Bruchteil der Attentäter waren frisch eingewanderte Menschen. Der Rest war schon lange hier.
Das entkräftet meiner Meinung nach das Argument die unkontrollierte Einwanderung würde das Risiko erhöhen.
Es ist die aktuelle politische Weltlage die das Risiko erhöht.

Grüße Rati

PS: der Traed sollte sich übrigens mehr um die Frage drehen ob und wie mensch vorsorgen möchte. :)

PPS: siehste Manfred, ich habs dir ja prohpezeit, wenn du den Flüchtlingstraed löschst, wird das Thema in allen möglichen Bereichen wieder auftauchen und so unkontrollierbarer werden. :aeh:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 12:25
von viktualia
Hey, ihr Terroristen, Angst ist schlimmer als (die meisten Formen der) Gewalt!
Angst lähmt, Gewalt setzt Handlungspotential frei, genannt Agressionen.

Und ich halte das für Quitten:
Die verschlossene Cockpit Tür war der Grund warum keiner den Amoklauf des schweizer Piloten verhindern konnte.
Es geht nämlich nicht nur darum, ob "die Gefahr" von Terroristen, Ausländern, Fachmännern, Amokläufern, Psychos, Anstreichern, Wanderpredigern oder Baggerfahrern ausgeht (wir hatten mal einen wunderbaren Abend mit der Planung der Revolution mittels eines Lanz...).

Es geht um "self fullfilling prophecies" https://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf ... ophezeiung , dass man ein Unglück durch "schützen" auch herbeirufen/ermöglichen/verschlimmern kann.

Solange ihr hier Wallung macht und mehr Probleme formuliert als Lösungen, seid ihr für mich die eigentlichen Terroristen.
Ganz im Ernst, bei allem Respekt vor euch als Person, was ihr macht, erfüllt den Tatbestand.
Notfallvorsorge ist gut als Vorbereitung, es ist o.k., gerüstet und ausgestattet zu sein;
als "Grundeinstellung" ist es Terror, da es begründet sein will und die Angstmaschine am Laufen hält.

Wir haben nicht viel Kultur, in unserer Argumentation Fakten und Emotionen zu trennen, und wenn, dann kommen die Emos schnell zu kurz, sie seien "unsachlich".
Seid versichert: in meinem Notfallköfferchen sind auch Trost, Perspektive und Humor.

Aber auch ein äusserst scharfes Messer, ´n gut abgehangener Hammer und das ein oder andere Stängchen Dynamit.
Desshalb ist der aber auch Kindersicher aufbewahrt. (Von den ersten 3 hab ich überall Bunker....)

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 12:35
von Peterle
Hat ja auch keiner behauptet.
Das das unkontrollierte Einwandern und Untertauchen von Tausenden Leuten das Einsickern von Terroristen erleichtert, dürfte aber wohl nicht abzustreiten sein.
Und das jetzt alle wach sind macht es wieder schwerer.
Nebenbei gehen unsere Freiheiten zugunsten der Sicherheiten drauf. Also ich für meinen Teil möchte lieber etwas weniger sicher, dafür aber etwas weniger unfrei sein.

Gruß

Peter

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 13:17
von Rati
Rati hat geschrieben:kompiniere .....
:platt: :haha: oh man, der Rati und die Rechtschreibung. :roll:

@Peterle: :daumen:

Grüße Rati

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 14:49
von Buchkammer
bielefelder13 hat geschrieben:Vielleicht wäre ja mal so ein kompletter Stromausfall garnicht so schlecht. Vielleicht kommt dann die Gesellschaft auf Basiswerte wie Hilfsbereitschaft und Toleranz zurück.
Anfangs mit Sicherheit - da wird untereinander geholfen was das Zeug hält. Aber lass mal ein paar Wochen oder gar Monate ins Land ziehen; da ist sich dann jeder nur noch selbst der Nächste oder eben seine Gruppe. Der Kampf um Nahrung, Wasser, Medikamente und Ausrüstung wird sich in einer Spirale von Gewalt verlieren.
So steht es geschrieben im Buch Blackout von Marc Elsberg, der dafür in vielen vergangenen Katastrophenszenarien und -berichten recherchierte. So ist Mensch nunmal. :pfeif:

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 15:06
von Daisy Duck
Hallo,

um mal etwas vom Terrorszenario weg in eine andere Richtung zu blicken: In Italien hat gerade ganz kräfig die Erde gerumpelt, da geht sicherlich auch nichts mehr. Und ob da 10l Wasser ausreichen - ist schonmal besser als nix? Nothilfe direkt vor Ort ist sicherlich anders, aber auch umliegende Dörfer können ganz schnell abgeschnitten werden. Und die Rettungskräfte werden sicherlich zunächst in die am stärksten betroffenen Gebiete beordert und sich nicht um den Hunger einer Supermarkt-just-in-time-verwöhnten Gesellschaft kümmern können.

Sagt das Konzept der Bundesregierung eigentlich auch was zum Thema Strom/ Wärme? Essen ist ja schön, aber ohne Strom geht halt kaum noch was. Und so kuschelig warm ist es in D jetzt auch nicht immer. Hat jemand einen Link zu dem Konzept ausser zu den allgemeinen Empfehlungen des Bundesamtes für Katastrophenschutz?