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Re: Grassierende Wachtelitis?
Verfasst: Do 18. Okt 2012, 14:13
von die fellberge
superschön geworden!
Das mit dem Schieber mach ich auch so- klappt prima!
Re: Grassierende Wachtelitis?
Verfasst: Do 18. Okt 2012, 14:18
von ahora
hallo olaf,
auf deinen rat hin, habe ich mal alles genau untersucht, den haufen mit heu etc. aber keine eier. aber die wurden so was von pampig, dass ich da in ihrem heu rumwühle - sie hatten sich darin süsse kleine nesterchen gebaut - dass sie mich volle kanne mit sand bewarfen und einen riesen aufstand hielten. sie überschätzen sich maßlos
das kann ja lustig werden, wenn dann wirklich mal eier fallen, mit dem einsammeln.
lg ahora
danke marianne

Re: Grassierende Wachtelitis?
Verfasst: Do 18. Okt 2012, 14:46
von Olaf
bei dem netten Spielplatz findet sich víelleicht ein Plätzchen, wo sie die Eier bevorzugt hinlegen. Das scheint aber irgendwie in den Wachteln zu stecken.
Den ersten, die wir hatten hab ich Legenester gebaut, und die haben die auch benutzt. Die da jetzt drin sind, ignorieren die Nester völlig. In den anderen Ställen sind keine richtigen Nester, nur dunkle Ecken, beide Gruppen legen absolut diszipliert (fast immer) alle in jeweils einer speziellen Ecke auf einen Haufen. Versteh das einer. Aber vielleicht haste ja Glück....
Re: Grassierende Wachtelitis?
Verfasst: Mo 22. Okt 2012, 14:47
von Kaufnix
Bei meinen liegt eins, höchstens zwei Eier pro Tag irgendwo verstreut, die restlichen liegen alle brav in den Nestern. Mich würde interessieren ob bestimmte Wachteln genetisch bedingt nicht in die Nester legen, oder ob das allen passiert wenn das Ei sie im Schlaf überrascht. Oder anders ausgedrückt: wenn man nur die Eier aus den Nestern als Bruteier verwendet und Blindgänger ausschliesst, könnte man dann seine Linie auf Zielgenauigkeit hin selektieren?
Re: Grassierende Wachtelitis?
Verfasst: Mo 22. Okt 2012, 15:04
von Olaf
Ich könnte mir vorstellen, dass das mit dem weggezüchteten Bruttrieb zusammen hängt.
Ein Wildtier kann ja seine Eier auch nicht überall "rumschmeißen", wenn es brüten will. Bzw. wer diesen "Ordnungsdrang" nicht hat, stirbt aus.
Zufällig las ich heute in nem anderen Zusammenhang, dass der Bruttrieb von einem Hormon gesteuert wird, dass, wenn man es Hähnen spritzt sogar die zum Glucken bringt. Wäre ja gut denkbar, dass dieses Hormon bei verschiedenen Tieren in unterschiedlichen (Rest-)Mengen vorhanden ist, und man das u.U. nach Deiner Methode selektieren könnte. Und unter Umständen sogar samit der Hang zur Naturbrut gefördert werden könnte.
Was haben wir doch wieder für Sorgen

Olaf
Re: Grassierende Wachtelitis?
Verfasst: So 28. Okt 2012, 10:29
von Kaufnix
Bei meinen hat sich jetzt ergeben, dass sie fast keines mehr danebenlegen. Entweder sie liegen in einem der Nester oder ganz hinten in der dunkelsten Ecke (auch die Höhle des Bandscheibenvorfalls genannt) die sie scheinbar genauso als Nest akzeptieren. Leider. Jedenfalls scheint die Trefferquote mit der Erfahrung der Hennen zu steigen.
Re: Grassierende Wachtelitis?
Verfasst: Do 1. Nov 2012, 13:05
von Waldläuferin
Hallo,
möchte Euch nicht vorenthalten, dass Wachteln mit (gut erzogenen) Hunden kompatibel sind.
Links im Bild ein rätselhaftes Geistwesen oder eine Wachtelaura (ne, Reflex vom Blitz).
Meine Wachteln fressen derzeit unglaublich viel, haben die Mauser fast durch und legen nicht mehr.
Das Beleuchten ist mir zu umständlich, lieber lasse ich sie in Ruhe und warte auf den Frühling.
Obwohl, das erste gekaufte Hühnerei schmeckte denn doch sehr fade im Vergleich zu den High-de-lux-superfrischen Wachteleiern.
Liebe Grüße
Waldläuferin