ich bin neu hier, weil ich auf Selbstversorgung umsteigen mochte. Meine Motivation ist zu Sparen, denn als alleinerziehende Mutter möchte ich meinem Kind trotz wenig Geld ein gesundes Aufwachsen bieten.
Das war die Frage.
Da hab ich jetzt schon das Gefühl, dass es nicht darum ging, mit den erzeugten Sachen Geld zu verdienen um irgendeinen Ausgleich zu erwirtschaften.....
30m2.
Und wir wissen nicht, ob und wieviel Geld Rosi dafür bräuchte, zum Einkaufen zu fahren, also ob da was gespart werden kann, sei es Zeit oder Geld.
Wir wissen auch nicht, wie alt das Kind ist, ob es noch ne Buddelkiste (innerhalb der 30m2?) braucht, welchen Tee es gerne trinkt (ob überhaupt), ob es schon in die Schule geht oder sich für Bio interessiert und es Sinn machen würde, von möglichst vielen Gemüsen/Kräutern/Blumen Exemplare anzuschaffen, um "Nachhilfe" zu sparen. (Ringelblumen! Orangentagetes! Löwenmäulchen waren der Hit als ich klein war...) (Kinderfinger, die Erbsen aufpulen, schmelz....)
Wie die Möglichkeiten sind, innen was unterzubringen. (Zitronenverbene, Physalis!!!) Ob sie Zucchinis mag, bzw. das ausprobieren von Rezepten...
Bei Kindern denk ich auch gleich an das "ersparen" von Umweltgiften, wie will man das in Geld umrechnen.
(Da möcht ich auch auf meinen Post von gestern verweisen: wir sind nicht nur gewöhnt, in Geld/LeistungsBahnen zu denken, wir sind auch gewöhnt, nicht "mitzurechnen" wenn etwas aus der Rechnung rausgeschummelt wird, wie es bei der Belastung der Allgemeinheit durch Gifte so allgemeine Praxis ist....)
(Das futtern von Wildkräutern oder Baumblättern fällt bei mir auch unter "Arztkosten sparen".)
Ich nehme an, die 30m2 sind gemietet, also kommt da eher kein Apfel- oder anderes Bäumchen hin.
(Investitionen hören ja nu auch zum Sparen, irgendwie...)
(Hach, ne Schaukel als Rankgerüst für Bohnen, wenn es der Platz neben dem Beet hergibt..)
Meine beste Investition in den Garten ist ja meine Hollywoodschaukel, wüsst ich jetzt auch nicht, wie ich das rechne: Erhaltung meiner Arbeitskraft/Nerven; Aufwertung meines Gartens; "Ernte" weil ich dabei die Schönheit meiner Gestaltung geniesse; Ohrenpflege (ich lausch da immer auf das Morgen- oder Abendkonzert...).
Kartoffeln kann man, bei 30m2, auch in Säcken neben dem Beet ziehen, so man genug Erde/Kompost zum nachfüllen hat.
An der Wasserversorgung kann man auch sparen, bzw. drauflegen; rsp. durch gute/schlechte Orga Arbeitskraft anders einsetzen.
Und, fürs Kind, ne Menge "Erlebniss" einbauen!!
Spart wieder, bzw. erhöht den Wert des Ganzen.
Ich denk, dass in Rosi´s Kontext das -nicht verplempern von Zeit- ein "Sparfaktor" ist:
was mich an der ganzen Sache ja immer wieder total anfixt ist "Mehrfachnutzung", also die kleinen Kreisläufe, die ich im Laufe der Zeit so installiere. Weil die irgendwie eine tiefe Verbundenheit mit sich bringen, ich kenn mein Gelände, ich kenn die Bewohner und daraus entstehen Lösungen und das befriedigt ungemein.
Das ist auch schwerer zu erläutern als Geldsparen.
Rosi, ich hoffe, du bist "Forenfest" genug, dich durch diesen Wust zu kämpfen und noch ein paar Details beizusteuern.
Sind deine 30m2 fei zugänglich oder "öffentlich"? Was für Erde, wieviel Sonne, kannst du Kompost? Was ist drumrum? (Fotos?)
Wieviel Kinder? Kleine, oder? Groovst du auch den "Hygieneartikel selbermachen-Teil? (Lavendel!)
Wünsche frohe Ostern gehabt zu haben!