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Re: Versorgungssicherheit
Verfasst: Mo 13. Feb 2017, 15:26
von fuxi
Ich habe auch selbst Leitungswasser abgefüllt und dabei ein Silberionen-Präparat (Micropur) dazugegeben, um es keimfrei zu halten. Ansonsten würde ich es nach einiger Lagerdauer nochmal abkochen, wenn man ganz sicher gehen möchte.
Re: Versorgungssicherheit
Verfasst: Mo 13. Feb 2017, 15:59
von Benutzer 72 gelöscht
Mir machen die Keime keine Sorgen - wohl aber die "chemischen" Verunreinigungen! Wie krieg ich die raus??
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In unserer Hütte (wo es selbst im Sommer nicht richtig heiß wird), hat sich in sauberen Flaschen abgefülltes wiener Leitungswasser 2 Monate lang einwandfrei gehalten - wir haben es zum Trinken einfach so verwenden können.
Re: Versorgungssicherheit
Verfasst: Mo 13. Feb 2017, 16:12
von fuxi
ina maka hat geschrieben:Mir machen die Keime keine Sorgen - wohl aber die "chemischen" Verunreinigungen! Wie krieg ich die raus??
Gelöste Stoffe bekommt man meines Wissens nach nur mit einen Aktivkohle-Filter raus. Bakterien, Viren, Giardien und alle Schwebstoffe bekommst du mit einem ausreichend feinen Keramikfilter raus.
Vorher würde ich aber entweder beim Versorger nachfragen oder selbst testen (lassen), ob ihr überhaupt "chemische Verunreinigungen" im Wasser habt.
Re: Versorgungssicherheit
Verfasst: Mo 13. Feb 2017, 17:01
von Benutzer 3991 gelöscht
Renysol hat geschrieben:Na, wenn sogar schon dein Taxifahrer über Moringa als Investment aufklärt, dann muss da ja was dran sein. Was sagt er denn, wer einem Geld dafür gibt? Ich wollte das mal probieren, aber in zwei Biomärkten gab es das nicht. Keine Nachfrage, sagte der Inhaber, kann ich höchstens bestellen, aber musst den ganzen Karton nehmen, sonst liegt das jahrelang hier rum.
Er hat in eine Moringa - Plantage auf Teneriffa investiert. Er hat ein paar hundert Bäume gekauft die dort gepflanzt wurden und ist dafür an der Ernte beteiligt. Hier ist Moringa grad ziemlich "in", vielleicht auch deshalb, weil allerlei alternative Heilmethoden grad boomen.
Re: Versorgungssicherheit
Verfasst: Mo 13. Feb 2017, 17:26
von Renysol
Lysistrata hat geschrieben:Renysol hat geschrieben:Na, wenn sogar schon dein Taxifahrer über Moringa als Investment aufklärt, dann muss da ja was dran sein. Was sagt er denn, wer einem Geld dafür gibt? Ich wollte das mal probieren, aber in zwei Biomärkten gab es das nicht. Keine Nachfrage, sagte der Inhaber, kann ich höchstens bestellen, aber musst den ganzen Karton nehmen, sonst liegt das jahrelang hier rum.
Er hat in eine Moringa - Plantage auf Teneriffa investiert. Er hat ein paar hundert Bäume gekauft die dort gepflanzt wurden und ist dafür an der Ernte beteiligt. Hier ist Moringa grad ziemlich "in", vielleicht auch deshalb, weil allerlei alternative Heilmethoden grad boomen.
Aha, verstehe, dein Taxifahrer heißt Jochen
Woher ich das weiß? Ganz weit hinten im Kopf war so eine Erinnerung:
http://www.selbstvers.org/forum/viewtop ... nga#p70781
Re: Versorgungssicherheit
Verfasst: Mo 13. Feb 2017, 17:36
von Benutzer 3991 gelöscht
Renysol hat geschrieben:Aha, verstehe, dein Taxifahrer heißt Jochen


Ja, verblüffende Ähnlichkeit

Re: Versorgungssicherheit
Verfasst: Mi 15. Feb 2017, 22:40
von Blümle
Um auf das Thema Hilfsbereitschaft bei Versorgungsengpässen zurück zu kommen...
Ich bin mir fast 100% sicher, das es in meinem Dorf da überhaupt kein Problem gäbe. Wahrscheinlich würde auch niemand hungern. Ich würde aber trotzdem als allererstes einen großen Zaun um mein Grundstück ziehen, wenn der Ernstfall eintritt. Nicht wegen den anderen aus dem Dorf, sondern wegen den Städtern, die dann irgendwann über das Land fluten. Am besten wäre dann wahrscheinlich ein hoher Stacheldrahtzaun ums ganze Dorf rum
Mit dieser "Ich hab keine Vorräte, du hast ja genug"-Einstellung würde man bei mir aber komplett auf Granit beißen. Auf ausgenutzt werden reagier ich allgemein ziemlich allergisch und es ist wirklich kein großes Thema ein paar Kilo Nudeln in den Keller zu packen. Die halten sich ewig.
Ich kann es aber auch nicht verstehen, wie man jeden zweiten oder sogar jeden Tag einkaufen fahren kann. Je nachdem wie weit man fahren muss, wie lange man für gewöhnlich an der Kasse steht und ob man sich Zeit lässt oder hetzt, braucht man dafür doch mindestens ne halbe Stunde. Dafür wäre mir meine Zeit zu schade. Für einen Wocheneinkauf brauch ich auch nur 40min ohne mich zu hetzen. Wenn jemand dreimal in der Woche einkaufen geht, lässt er mehr als doppelt so viel Zeit pro Woche im Supermarkt liegen

Re: Versorgungssicherheit
Verfasst: Mi 15. Feb 2017, 22:47
von Benutzer 3370 gelöscht
Blümle hat geschrieben: lässt er mehr als doppelt so viel Zeit pro Woche im Supermarkt liegen
Kein Wunder oder ?
lt Statistik ist Shopping mit 27% am zweiten Platz hinter Gartenarbeit 30 %
https://de.statista.com/statistik/daten ... ivitaeten/
Also, wenn du gerne Shoppen gehst und gerne im Garten arbeitest bist du voll im Trend !

Re: Versorgungssicherheit
Verfasst: Do 16. Feb 2017, 00:06
von Hildegard
Darum gehe ich liebend gerne in MEINEN Garten shoppen!

Gibt sogar jeden Tag neue "Schnäppchen", Solarium (meist) inclusive, Sauna allerdings auch.
Re: Versorgungssicherheit
Verfasst: Do 16. Feb 2017, 15:54
von Buchkammer
Griseldis hat geschrieben:
Hm, das interessiert mich jetzt genauer. Ich verstehe das so: eine vorbeugende Chlorung ist verboten, aber nicht generell die Zugabe von Chlor. Laut Angaben meines Wasserversorgers ist das Trinkwasser hier gechlort, mal mehr, mal weniger. Und ich kann es oft riechen, das Chlor.
Hab mir mal so ein Test-Set für Aquarien besorgt und damit mein Trinkwasser gemessen. Glaubt man der Auswertung, liegt hier derzeit alles iannähernd m grünen Bereich. Ist aber auch fraglich, wie genau so ein Teststreifen die Zusätze anzeigt. Gibt es da Spezialisten hier, die eine solche Messung durchaus als aussagekräftig bezeichnen würden?
Von oben nach unten:
Nitrat, Nitrit, Gesamthärte, Karbonathärte, ph Wert und Chlor. Beim letzten Wert, also dem Chlor: Eindeutig ist der Farbwert nicht im OK Bereich, oder?

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