Seite 7 von 11

Re: Potjie und Dutch Oven

Verfasst: Do 6. Okt 2016, 11:39
von fuxi
Gaggele hat geschrieben:Bis jetzt habe ich nur Dutch Ovens, dafür in 5 verschiedenen Größen (0,6l bis 11,5l Topfinhalt ohne Deckel) + eine Kastenform ohne Füße.
Ich nutz nochmal eure Erfahrung aus. Wenn ich jetzt was von Petromax suche, das noch in den Backofen passt, in das ich aber auch mal eine Ente oder ein Kaninchen reinquetschen kann, welche Größe wär da gut, FT3 (1,8l) oder eine größer? Ich kann mir das so schlecht räumlich vorstellen. Und klar, das wird dann die Variante ohne Füße.

Re: Potjie und Dutch Oven

Verfasst: Do 6. Okt 2016, 13:43
von Gaggele
fuxi hat geschrieben:Wenn ich jetzt was von Petromax suche, das noch in den Backofen passt, in das ich aber auch mal eine Ente oder ein Kaninchen reinquetschen kann, welche Größe wär da gut,
Mein ganz normalter Haushaltsbackofen schluckt sogar den ft12 mit Füßen ohne Probleme!
Gut, sehr viel Platz ist dann nicht mehr, ich kann ihn nicht rechts und links halten um ihn hinein oder auch wieder heraus zu nehmen. Doch eine Seite und unten oder Henkel und unten...
Ich mach gleich noch ein Bild, damit ist das besser veranschaulicht.

Füße würde ich auf jeden Fall dran haben wenn er in den Backofen kommt.
Die Döpfe sind nämlich ganz schön schwer und die Gitterchen zum Kuchenformen draufstellen nicht so stabil eingehängt.
Mit Füßen hat er den nötigen Abstand zum Boden und die Höhe passt immer.
Nur im Steinbackofen, der ja viel niedriger ist, können die Füße die Gesamthöhe zu hoch werden lassen.

Re: Potjie und Dutch Oven

Verfasst: Do 6. Okt 2016, 13:57
von Gaggele
So, hier die Bilder.
Mein Backofen ist 43cm breit, mit eingehängten Blechhalterungen (wie auf den Bildern) bleiben dazwischen noch genau 40cm.

Re: Potjie und Dutch Oven

Verfasst: Do 6. Okt 2016, 14:02
von Gaggele
Und hier noch die 3 DÖpfe im Größenvergleich:
Sie haben folgendes Volumen:
Petromax ft3: 1,5 im Topf + 0,5 im Deckel Innendurchmesser: 19,5cm
Camp Chef 12"DO: 7,0 im Topf + 1,8 im Deckel Innendurchmesser: 30,4cm
Petromax ft12: 11,2 im Topf + 3,2 im Deckel Innendurchmesser: 36,0cm

Re: Potjie und Dutch Oven

Verfasst: Do 6. Okt 2016, 17:50
von fuxi
Gaggele hat geschrieben:Füße würde ich auf jeden Fall dran haben wenn er in den Backofen kommt.
Die Döpfe sind nämlich ganz schön schwer und die Gitterchen zum Kuchenformen draufstellen nicht so stabil eingehängt.
Mit Füßen hat er den nötigen Abstand zum Boden und die Höhe passt immer.
Ach, siehste, da hatte ich einen totalen Denkfehler. Danke!

Und die Fotos sind perfekt zur Entscheidung, vielen Dank! :juhu:

Re: Potjie und Dutch Oven

Verfasst: Do 6. Okt 2016, 18:09
von holzgaser
Hallo!

Wie verhält sich der Dutch Oven wenn er nur von unten geheizt wird?
Ich denke da an meinen Pyrolyseofen in Kombination mit dem Dutch Oven.
Auf den Bildern ist immer Asche auf dem Deckel zu sehen wird der Ofen da "im Holz eingegraben"?

Re: Potjie und Dutch Oven

Verfasst: Do 6. Okt 2016, 21:00
von centauri
Den kannste natürlich auch nur von unten beheizen.
Oben ist die Asche drauf weil dort Holzkohle oder Grillbriketts waren, so zu sagen als Oberhitze! ;)

Re: Potjie und Dutch Oven

Verfasst: Do 6. Okt 2016, 21:03
von Gaggele
holzgaser hat geschrieben:Hallo!

Wie verhält sich der Dutch Oven wenn er nur von unten geheizt wird?
Ich denke da an meinen Pyrolyseofen in Kombination mit dem Dutch Oven.
Auf den Bildern ist immer Asche auf dem Deckel zu sehen wird der Ofen da "im Holz eingegraben"?
Der DOpf kann - nur von unten beheizt - wie ein ganz normaler Topf genutzt werden. So kann er z.B. auch übers Lagerfeuer gehängt werden und im offenen Topf etwas kochen... Das ist für Suppen, Gulasch, Soße, Suppe... ganz OK. Eben alles, was umgerührt werden kann und soll.

Wenn auch oben geheizt wird (mit Glut, Brickets...die man auf den Deckel legt) dann hat er einfach auch Oberhitze. So kann er als "Backofen" genutzt werden:
Backwaren bekommen auch oben die richtige Wärme und etwas Farbe, ein Auflauf kann überbacken werden...
Aber auch für Fleisch oder alle Gerichte, die nicht umgerührt werden ist es natürlich wichtig, dass eine möglichst gleichmäßige Hitzeeinwirkung stattfindet.
Der DOpf kann/soll eigentlich zu bleiben und funktioniert (durch den schweren Deckel) auch etwas wie ein Dampfdrucktopf. Alles gart im eigenen Saft und man braucht auch wesentlich weniger Flüssigkeit als in einer offenen Auflaufform oder in einem Topf, dessen Deckel ständig geöffnet wird und Dampf raus lässt.

Eingraben kannst Du den DOpf auch, das wird dann im Erdofen gemacht. Hier sind meist Bohnengerichte oder Fleischgerichte drin, die sehr lange auf "Niedrigtemperatur" gegart werden. Hier muss der Erdofen - wie immer - Luftdicht verschlossen sein.

Wenn der DOpf im Backofen steht hat er auch von allen Seiten Hitze, also im Grunde wie wenn man Glut unten und oben hat. Seitlich dann natürlich auch, wobei Guss ja so gut leitet, dass die Seiten auf dem Feuer, besonders wenn die Hitze neben dem DOpf hochsteigt, auch heiß ist.
Diese Wärmeleitfähigkeit reicht jedoch nicht aus, dass der Deckel bei alleiniger Unterhitze so viel Wärme abgibt, dass es für die Oberhitze reicht.

War das jetzt verständlich?

Oh, hab grad gesehen, dass mir während des Schreibens einer zuvor kam. Musst noch den Kindern Salbe auftragen...

Re: Potjie und Dutch Oven

Verfasst: Do 6. Okt 2016, 21:04
von Gaggele
fuxi hat geschrieben:Und die Fotos sind perfekt zur Entscheidung, vielen Dank! :juhu:
Freut mich wenn ich helfen konnte!

Viel Freude beim DOpfen!

Re: Potjie und Dutch Oven

Verfasst: Mo 10. Okt 2016, 22:20
von Gaggele
Habe heute die Aufheizzeit des großen Ofens genutzt (70x70cm):